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03.08.2026
08:50 Uhr
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Angriff in Region Wladimir +++ Mann schießt in Rekrutierungszentrum in Odessa um sich +++ Moskauer Bürgermeister spricht nach Explosion in Restaurant von „Terrorakt“ +++ alle Neuigkeiten im Liveblog

Drei Tote bei russischem Angriff auf TankstelleBei einem russischen Angriff auf eine Tankstelle im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk sind mindestens drei Menschen getötet worden. Das teilte der Chef der Militäradministration. Oleksandr Hanscha am Montag auf Telegram mit. Der Angriff ereignete sich den Angaben zufolge in einem Vorort der Großstadt Krywyj Rih.Russland hat in den vergangenen Wochen seine Angriffe auf Tankstellen in der gesamten Ukraine verstärkt. Ebenfalls am Montag wurden bei einem Drohnenangriff auf eine Tankstelle in der Großstadt Saporischschja nach Behördenangaben drei Zivilisten verletzt.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will den Chefunterhändler Rustem Umjerow zum Chef des Auslandsgeheimdienstes ernennen. Dies meldet der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Ukraine unter Berufung auf Selenskyj. Umjerow ist bislang der Chefunterhändler der Ukraine bei den von den USA unterstützten Gesprächen mit Russland.
Mehrere Tote in Russland gemeldetAuf der von Russland kontrollierten Halbinsel Krim sind nach Angaben des Gouverneurs bei einem „feindlichen Angriff“ in der Nacht drei Zivilisten getötet worden. Zwei weitere seien verletzt worden, teilt Sergej Axjonow mit. Zudem sollen in Südrussland nach Behördenangaben drei Menschen durch herabstürzende Drohnen-Trümmer getötet worden sein. 13 Menschen seien zudem verletzt worden, darunter mehrere Kinder. Getroffen worden sei das Dorf Archipo-Ossipowka in der Nähe der Stadt Gelendschik.
Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der UkraineBei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands sind in beiden Ländern am Sonntag insgesamt mindestens 14 Menschen getötet worden. Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden nach Angaben der dortigen Behörden mindestens fünf Menschen getötet. Die ukrainischen Streitkräfte griffen nach russischen Angaben Ziele in verschiedenen Regionen Russlands an und töteten dabei mindestens neun Menschen.
Schütze verschanzt sich nach Schüssen in eigener WohnungEin Unbekannter hat am Abend in einem Rekrutierungszentrum in der ukrainischen Hafenstadt Odessa das Feuer auf die Angestellten eröffnet.Vier Männer seien dabei verletzt worden, einer von ihnen schwer, berichteten die örtlichen Medien. Der Schütze flüchtete daraufhin.Die Polizei habe die Wohnung des Schützen ausfindig gemacht, berichtete die Zeitung „Dumskaja“. Der Mann habe sich dort verschanzt. Über das weitere Vorgehen der Polizei und die Motive des Mannes lagen vorerst keine Erkenntnisse vor.
Tote und Verletzte bei russischem Angriff auf SaporischschjaBei russischen Luftangriffen auf die ukrainische Großstadt Saporischschja sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Weitere elf Personen seien bei den Explosionen zweier Gleitbomben in der Stadt verletzt worden, teilte der regionale Militärverwalter Iwan Fedorow auf Telegram mit. Mehrere Wohnhäuser seien bei dem Angriff beschädigt worden. In der südukrainischen Stadt Cherson wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Auto eine Frau getötet, wie die Regionalverwaltung mitteilte. Zwei weitere Insassen des Wagens wurden dabei verletzt.
Moskauer Bürgermeister spricht von „Terrorakt“Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin bewertet den tödlichen Sprengstoffanschlag in einem Ausgehviertel mitten in der Hauptstadt als „brutalen Terrorakt“. Zu den Hintergründen der Tat, die sich in einem Gourmetrestaurant ereignete, halten sich die Behörden jedoch bedeckt. Es liefen die nötigen Ermittlungen zu der Explosion, teilte das Nationale Antiterror-Komitee am Morgen mit. Die Schuldigen würden gefunden und bestraft, schrieb Bürgermeister Sobjanin auf Telegram. Den Angehörigen der Opfer sprach er sein Beileid aus. Mehrere Nachrichtenkanäle bei Telegram berichteten, dass die Zahl der Todesopfer nach dem Anschlag vom Samstagabend auf fünf gestiegen sei. Möglicherweise hat die Explosion dem Oberkommandierenden der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte Alexandr Tschajko gegolten. Russische Exilmedien und mehrere Telegramkanäle meldeten, in dem für eine private Feier reservierten Restaurant seien Tschajkos 55. Geburtstag und seine erst im Mai erfolgte Beförderung gefeiert worden. Tschajko selbst scheint nicht unter den Opfern des Anschlags zu sein, bei dem mindestens drei Menschen getötet und mehr als zwanzig verletzt wurden. Er befehligte im Frühjahr 2022 während der Invasion in der Ukraine Einheiten, die für das Massaker von Butscha verantwortlich gemacht werden, bei dem russische Truppen mehr als vierhundert Zivilisten getötet hatten.
Ukraine attackiert Flugplatz, Raffinerie und LogistikzentrumIn Russland sollen infolge ukrainischer Drohnenangriffe zwei Menschen getötet worden sein. Zivile Infrastruktur in Saratow und Engels sei beschädigt worden, schrieb der Gouverneur der Region Saratow, Roman Bussargin, bei Telegram, ohne Details zu nennen. In Engels sei ein mehrstöckiges Wohnhaus beschädigt worden und zwei Menschen seien ums Leben gekommen.In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos und Videos, die Feuer auf dem Gelände der Raffinerie in Saratow zeigen sollen. Sie war in der Vergangenheit schon oft Ziel ukrainischer Gegenangriffe. In Engels ist einer der größten Luftwaffenstützpunkte in ganz Russland. Von dort steigen immer wieder strategische Bomber auf, um Städte in der Ukraine mit Raketen zu beschießen. Auch Engels war daher schon mehrfach Ziel ukrainischer Gegenangriffe.
Selenskyj bittet abermals um Patriot-RaketenNach den jüngsten russischen Raketenangriffen auf Kiew bittet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj aufs Neue um dringende Lieferung von Patriot-Flugabwehrraketen. „Wir brauchen Antworten auf diesen russischen Terror, echte Antworten von der Welt“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Die einzig gerechte Antwort wäre ihm zufolge die Unterstützung für Kiew bei der Abwehr russischer Raketenangriffe. „Raketen für die ,Patriots‘ gibt es weltweit, und es ist wichtig, dass unsere Partner diese politische Entscheidung treffen – die Entscheidung, die notwendigen Lieferungen zu übermitteln“, sagte Selenskyj weiter. Die USA und auch Europa wüssten, was die Ukraine dringend benötige. „Raketen zur Abwehr ballistischer Raketen sollen Menschen schützen und nicht in Lagern liegen bleiben“, so der Präsident. Jeder weitere Tag ohne diese Hilfe sei eine Gelegenheit für Russland, Menschen in der Ukraine zu töten.Russland hat laut Selenskyj in der Nacht zum Samstag mit 35 Raketen und Marschflugkörpern, darunter 27 ballistische Raketen, sowie 185 Drohnen angegriffen. Nur eine einzige ballistische Rakete sei abgefangen worden, einfach weil es keine Raketen für Patriot-Systeme gebe, schrieb er in sozialen Medien. Patriot-Raketen gelten als wirksamste Abwehr gegen ballistische Raketen.
Tote und Verletzte bei russischen LuftangriffenBei einem russischen Luftangriff auf die südukrainische Region Cherson sind mindestens eine Bewohnerin sowie sieben weitere Personen verletzt worden. Das teilte der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Olexander Prokudin, auf Telegram mit. Bei dem Angriff, der auch von Artillerie begleitet worden sei, wurden nach Angaben der Behörden mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt. Die frontnahe Region Cherson ist immer wieder Ziel russischer Angriffe. In Nikopol in der Region Dnipro wurden bei einem Drohnenangriff auf einen Minibus sieben Insassen verletzt. „Ein gezielter und zynischer Angriff auf Zivilisten“, kommentierte der regionale Militärverwalter Olexander Ganscha auf Telegram.
Russland: Haben Häfen Odessa und Mykolajiw angegriffen Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau Treibstofftanks im ukrainischen Hafen Odessa sowie einen Schlepper im Hafen von Mykolajiw angegriffen. Der Treibstoff und das Schiff seien für die ukrainische Armee vorgesehen gewesen, meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Ministerium.
IAEA: AKW Saporischschja verliert abermals externe Stromversorgung Das Atomkraftwerk Saporischschja hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zum 23. Mal seit Kriegsbeginn seine externe Stromversorgung verloren. Die Ursache des fast zweistündigen Ausfalls sei noch unklar, teilt die Behörde mit. Das ukrainische Kraftwerk ist von russischen Kräften besetzt.
Ukraine trifft Ölraffinerien und Frachtschiff Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj die Infrastruktur von drei russischen Ölraffinerien in der Region Baschkortostan angegriffen. Die Anlagen liegen knapp 1600 Kilometer von der Grenze entfernt. Zudem hätten ukrainische Truppen das sanktionierte russische Containerschiff „Yanina“ mit einer Kapazität von mehr als 100.000 Tonnen versenkt und weitere Ziele im Schwarzen und Asowschen Meer getroffen, teilt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Auch die russische Atombehörde Rosatom meldete die Versenkung des Schiffs „Yanina\". Der von Rosatoms Schifffahrtstochter Fesco betriebene Tanker transportierte nach Angaben der Atombehörde zivile Güter einschließlich Tiefkühlwaren und Baumaterialien. Rosatom-Chef Alexej Lichatschew bezeichnete den Angriff als „Piraterie und Raub auf See“. Es gab zunächst keine Hinweise darauf, dass das Containerschiff Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Atombereich von Rosatom ausgeführt oder nukleares Material an Bord gehabt habe.
Selenskyj: Nur eine ballistische Rakete abgewehrt Nach massiven russischen Angriffen mit vielen Toten und Verletzten in Kiew hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj abermals auf den Mangel an Abwehrraketen seines Landes hingewiesen und an die Partner der Ukraine appelliert. Nur eine ballistische Rakete sei abgefangen worden, einfach weil es keine Raketen für Patriot-Systeme gebe, schrieb Selenskyj in sozialen Medien. Ballistische Raketen sind aufgrund ihrer Geschwindigkeit schwieriger abzuwehren. Als einzig wirklich wirksames Mittel dagegen gelten moderne Patriot-Systeme.Russland griff die Ukraine in der Nacht laut Selenskyj mit 35 Raketen und Marschflugkörpern, darunter 27 ballistische Raketen, sowie mit 185 Drohnen an. Allein in der Hauptstadt Kiew wurden dadurch nach Behördenangaben mindestens neun Menschen getötet und mehr als 30 verletzt. Mittel zur Flugabwehr würden nicht in Lagern für hypothetische Szenarien gebraucht, sondern jetzt in der Ukraine, sagte Selenskyj. Kiew sei das Hauptziel gewesen, aber auch die Regionen Dnipropetrowsk, Sumy, Charkiw und Poltawa seien attackiert worden. Beschädigt wurden ihm zufolge 18 Häuser, eine Schule, die litauische Botschaft und Infrastruktureinrichtungen in Kiew.