FAZ 04.03.2026
19:17 Uhr

Liveblog UkraineKrieg: Putin droht mit dem Stopp von Gaslieferungen nach Europa


Russland wirft Ukraine Angriff auf LNG-Tanker im Mittelmeer vor +++ Moskau beklagt „Ausweitung der Kampfzone“ +++ Merz fordert von Trump mehr Druck auf Moskau +++  alle Neuigkeiten im Liveblog

Liveblog UkraineKrieg: Putin droht mit dem Stopp von Gaslieferungen nach Europa

Russische Aufklärungsflugzeuge vor Alaska Die kanadische und die amerikanische Luftwaffe haben zwei russische Aufklärungsflugzeuge abgefangen, die in die Luftverteidigungszone im Norden des Kontinents eingedrungen waren. Im Luftraum vor dem US-Bundesstaat Alaska und vor Kanada seien zwei russische Seeaufklärer vom Typ TU-142 festgestellt und bis zum Verlassen der Luftverteidigungszone eskortiert worden, teilte das Kommando für die Luftraumverteidigung (Norad) mit. Die russischen Flugzeuge seien bei ihrem Vorstoß nicht in den kanadischen oder amerikanischen Luftraum eingedrungen. Nach Angaben von Norad, das die USA zusammen mit Kanada betreiben, waren an dem Einsatz mehrere Flugzeuge beteiligt: je zwei Kampfflugzeuge des US-Militärs vom Typ F-22 und F-35, vier Tankflugzeuge des Modells KC-135 sowie ein Awacs-Flugzeug zur Luftraumaufklärung vom Typ E-3 sowie zwei kanadische Kampfflugzeuge vom Typ CF-18 und ein Tankflugzeug CC-150. Norad erklärte weiter, es gebe regelmäßig solche Zwischenfälle mit russischen Flugzeugen. Diese würden nicht als Bedrohung aufgefasst. Nach Ansicht von Militärexperten nutzen Staaten ein solches Vordringen häufig, um die Verteidigung der betroffenen Länder zu testen. 

Selenskyj sieht bislang keine Signale für neue Ukraine-GesprächeDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj geht wegen der Lage im Nahen Osten von einer Pause in den Friedensgesprächen mit Russland unter US-Vermittlung aus. „Aufgrund der Situation mit Iran sind die notwendigen Signale für ein trilaterales Treffen bislang noch nicht gekommen“, sagte Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft.Er hatte mit neuen Verhandlungen zwischen Ukrainern und Russen Anfang März gerechnet. Nun sagte er, dass die „trilaterale diplomatische Arbeit“ wieder aufgenommen werden solle, sobald „die Sicherheitslage und der allgemeine politische Kontext es uns erlauben“. „Die Ukraine ist dazu bereit“, sagte er.Auch der Kreml hatte mitgeteilt, trotz der „Enttäuschung“ über den US-Angriff auf den mit Russland befreundeten Iran weiter auf die Vermittlung Washingtons im Ukraine-Krieg zu setzen. Zuletzt hatte es mehrfach Gespräche gegeben – erst in Abu Dhabi, dann in Genf.

Russland lässt zwei ukrainisch-ungarische Gefangene frei  Kreml-Chef Wladimir Putin hat die Freilassung von zwei ukrainisch-ungarischen Gefangenen angekündigt. „Diese Bürger besitzen eine doppelte Staatsbürgerschaft – sowohl die ukrainische als auch die ungarische – und wurden zwangsweise mobilisiert. Es wurde beschlossen, zwei von ihnen freizulassen“, sagte Putin am Mittwoch bei einem Treffen mit dem ungarischen Außenminister Peter Szijjarto in Moskau. Der Minister könne sie auf seinem Rückflug nach Budapest mitnehmen.In der Ukraine gibt es eine große ungarische Minderheit, die hauptsächlich in der westlichen Region Transkarpatien lebt. Das russische Verteidigungsministerium hatte kürzlich ein Video veröffentlicht, das einen Gefangenen mit ungarischer und ukrainischer Staatsbürgerschaft zeigen soll. Er war nach Angaben der russischen Regierung gezwungen worden, sich bei der ukrainischen Armee zu verpflichten. 

Wadephul nennt Ungarn-Veto gegen Ukraine-Hilfe unannehmbar  Außenminister Johann Wadephul fordert ein rasches Ende der ungarischen Blockade von bereits beschlossenen neuen Milliarden-Geldern der EU für die von Russland angegriffene Ukraine. „Wir können es uns nicht länger leisten, dass unannehmbare Blockaden- wie sie derzeit von Ungarn ausgehen – diese dringend benötigteHilfe verzögern und so Menschenleben kosten, weil wichtige Mittel zur Landesverteidigung fehlen“, kritisierte der CDU-Politiker aus Anlass einer Sitzung des Ostseerats in der polnischen Hauptstadt Warschau.Die Europäer und nicht nur die Ostseeanrainer müssten noch mehr tun, um der Ukraine zu helfen, verlangte Wadephul. Dabei gehe es auch um die Begleitung der Ukraine auf ihrem Weg in die Europäische Union. Diesen Weg wolle man gemeinsam gehen – er werde „in Zukunft die vielleicht wichtigste Sicherheitsgarantie für die Ukraine überhaupt sein“.

Russland wirft Ukraine Angriff auf LNG-Tanker im Mittelmeer vorRussland beschuldigt die Ukraine, einen russischen LNG-Frachter vor der libyschen Küste angegriffen und versenkt zu haben. Die Attacke sei mit einer von der libyschen Küste gestarteten Marinedrohne erfolgt, erklärte das russische Verkehrsministerium am Mittwoch. Die 30-köpfige Besatzung des mit Flüssigerdgas beladenen und vom nordrussischen Murmansk aus gestarteten Tankers „Arctic Megagaz“ befinde sich in Sicherheit. Die libysche Küstenwache teilte mit, das Schiff sei nach einer „plötzlichen Explosion“ und einem anschließenden „enormen Brand“ komplett im Mittelmeer zwischen Libyen und Malta versunken. Nach Angaben der Behörde hatte die Schiffsbesatzung am Dienstagabend einen Notruf abgesetzt. Das Schiffswrack liege nun rund 240 Kilometer nördlich der libyschen Hafenstadt Sirte. Das ⁠Ministerium sprach von einem Akt des internationalen Terrorismus. Eine Stellungnahme der Ukraine lag zunächst ​nicht vor. 

Bundesnachrichtendienst: Russland schönt Kosten des AngriffskriegsDie Lage der russischen Wirtschaft und des Staatshaushalts ​ist nach Ansicht des Bundesnachrichtendienstes schlechter als offiziell dargestellt. „Russland versucht, ⁠durch geschönte Zahlen die wahren Kosten seines Angriffskrieges gegen die Ukraine zu verschleiern“, schreibt der Nachrichtendienst am Mittwoch auf der Plattform LinkedIn. „Das echte Defizit ‌des föderalen Haushalts 2025 liegt über 2,36 Billionen Rubel (26,18 Milliarden Euro) höher als offiziell ausgewiesen.“ Der BND beruft sich auf nachrichtendienstliche Erkenntnisse.Im ‌fünften Jahr des Krieges ‌gegen die Ukraine wiesen nahezu alle Sektoren der russischen Volkswirtschaft eine Negativentwicklung auf, heißt es weiter. Neben deutlich niedrigeren Öl- und Gaseinnahmen aufgrund der seit ​2022 stark gesunkenen Weltmarktpreise liege dies ⁠auch an den westlichen Sanktionen. Die Kosten für den Krieg würden von der russischen Führung ​billigend in Kauf genommen und noch über Jahre nachwirken. „Mit der Verschleierung der wirtschaftlichen ⁠Schäden wird der Investitionsstandort ‌Russland zum unwägbaren Risiko“, schreibt der BND.Weitere Sanktionen und deren Umsetzung könnten nach Ansicht des Nachrichtendienstes den Druck auf Russland erhöhen und den Preis ⁠für den ⁠Angriff auf die Ukraine für Russland nach oben treiben. Der BND nennt als ⁠mögliche ​Maßnahmen ⁠etwa Sanktionen gegen Unterstützer Russlands in ​Drittstaaten oder die sogenannte Schattenflotte, die russisches Öl ‌transportiert. Die EU hatte bereits ein 20. Sanktionspaket vorbereitet, dessen Verabschiedung derzeit von ​Ungarn aufgehalten wird. 

Russland verstärkt Angriffe auf Eisenbahn-InfrastrukturEine ‌russische Drohne hat in der südukrainischen Region Mykolajiw einen leeren Personenzug getroffen. ​Dabei wurde ein ⁠Eisenbahnmitarbeiter verletzt, wie der stellvertretende Ministerpräsident Oleksij Kuleba mitteilte. ​Die ukrainische Staatsbahn Ukrsalisnyzja erklärte, Russland ⁠habe seine Drohnenangriffe auf ‌die Eisenbahn-Infrastruktur verstärkt. Bei einem Angriff auf einen Nahverkehrszug ⁠in der Region Dnipropetrowsk ⁠waren am Montag eine Person ⁠getötet ​und ⁠sieben weitere verletzt worden. ​Seit Anfang März wurden ‌18 Angriffe registriert, bei denen ​41 Anlagen beschädigt ​wurden. 

Die Ukraine braucht ein EU-Beitrittsdatum, verständlicherweise. Doch zahlreiche Mitgliedstaaten wollen am gewohnten Ansatz festhalten: Ein Staat kann erst beitreten, wenn er alle Bedingungen erfüllt und den gesamten Rechtsbestand der Union übernommen hat – auch wenn das Jahrzehnte dauert und as Verfahren ad absurdum führt. Wie steht Deutschland dazu? Unser Brüssel-Korrespondent Thomas Gutschker berichtet.

Merz an Trump: Europa in Verhandlungen einbeziehenBundeskanzler Friedrich Merz hat von US-Präsident Donald Trump mehr Druck auf Moskau verlangt und gefordert, Europa in die Verhandlungen über eine Friedenslösung in der Ukraine einzubeziehen. „Wir sind nicht bereit, ein Abkommen zu akzeptieren, das über unsere Köpfe hinweg verhandelt wird“, sagte der CDU-Vorsitzende in Washington nach einem Treffen mit Trump im Weißen Haus.Trump wisse: „Nur ein Frieden, den Europa mitträgt und legitimiert, kann auch wirklich von Dauer sein“, sagte Merz. Der US-Präsident wisse auch, dass Europas Beiträge zur Sicherheit, zum Wiederaufbau und zur europäischen Einbettung der Ukraine „für diesen Frieden schlichtweg unverzichtbar“ seien. Ohne die EU und ihre engen Partner wie Großbritannien „geht das nicht“. Deutschland sei mittlerweile bei weitem der wichtigste Unterstützer der Ukraine, militärisch, finanziell, politisch, erinnerte der Kanzler. „Mein Eindruck ist, dass Präsident Trump das sehr gut weiß.“Merz: Russischer Riese auf tönernen FüßenDie russische Volkswirtschaft sei nach vier Jahren Krieg sichtlich geschwächt, das russische Militär habe einen ungeahnten Blutzoll entrichtet, ergänzte Merz. Der russische Riese stehe auf tönernen Füßen. Deswegen wolle man zu Lösungen kommen, die die Europäer einbeziehen. Erst wenn Washington Russland wieder unter Druck setze, werde dessen Präsident Wladimir Putin auch zu Zugeständnissen bereit sein.Der russische Angriffskrieg müsse enden, „und zwar nicht, um Russland eine Verschnaufpause zu geben und dann anschließend weiterzumachen, sondern er muss ein für alle Mal enden“, verlangte der Kanzler. Darüber sei er sich mit Trump einig. Er habe den US-Präsidenten aber auch wissen lassen, dass in Europa große Zweifel bestünden, ob Putin wirklich bereit sei, einer Friedensvereinbarung zuzustimmen, die für die Ukraine und für Europa gleichermaßen annehmbar sei. „Russland spielt hier auf Zeit und spielt damit auch gegen den Willen des amerikanischen Präsidenten“, sagte Merz.

Selenskyj bietet Golfstaaten Drohnenabwehr gegen Luftabwehrraketen an Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den amerikanischen Verbündeten im Nahen Osten im Zuge der massiven iranischen Angriffe vorgeschlagen, Raketenabwehr gegen Drohnenabwehr zu tauschen. „Sprechen wir über die Waffen, die uns fehlen: PAC-3-Raketen“, sagte Selenskyj am Dienstag Journalisten in Kiew. „Wenn sie uns diese liefern, liefern wir ihnen Abfangraketen.“ Selenskyj nannte das Angebot einen „fairen Tausch“. „Wir werden das auf jeden Fall tun“, sagte der ukrainische Staatschef, der am Dienstag mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Sajed, telefoniert hatte. „Und wenn die Teams jetzt mit der Arbeit beginnen, werden wir sehen, was dabei herauskommt.\"Die wichtigste Frage sei, „wie wir ihren Luftraum schützen können“, sagte Selenskyj unter Bezugnahme auf die Golfstaaten, die seit vier Tagen von anhaltenden iranischen Angriffen erschüttert werden. „Auch wir beschäftigen uns mit dieser Frage“, ergänzte der ukrainische Staatschef in Anspielung auf die von Moskau seit Beginn seines Angriffskrieges gegen die Ukraine eingesetzten Schahed-Drohnen aus iranischer Produktion. Über die von der Ukraine zur Verteidigung gegen russische Angriffe dringend benötigten PAC-3-Raketen sagte Selenskyj, diese seien gegen einen Angriff hunderter Schahed-Drohnen wirkungslos.

Ukraine importierte im Februar so viel Strom wie noch nie Die Ukraine hat infolge der massiven russischen Angriffe auf ihre Energieinfrastruktur die Stromimporte ‌auf ein Rekordniveau ‌erhöht. Im Februar seien sie gegenüber Januar um 41 Prozent auf 1,26 Millionen Megawattstunden gestiegen, teilt ​das in Kiew ansässige Analyseunternehmen ⁠ExPro mit. Ein Großteil des importierten Stroms stammt demnach aus ​Ungarn, dessen Lieferungen im Februar gegenüber Januar um 54 ⁠Prozent gestiegen seien. ‌Die Ukraine importiert außerdem Strom aus der Slowakei, Rumänien, Polen und der Republik Moldau. Russland ⁠hat die Zahl und ⁠Intensität seiner Angriffe auf den ukrainischen Energiesektor deutlich ⁠erhöht ​und ⁠zielt sowohl auf Kraftwerke als ​auch auf Umspannwerke. Dadurch ist die ‌ukrainische Regierung gezwungen, die Stromversorgung von Unternehmen zu ​drosseln und die Importe aus ​den europäischen Nachbarländern zu erhöhen. 

Druschba-Pipeline durch russischen Angriff schwer beschädigtDer ukrainische Zweig der Öl-Pipeline Druschba ist nach Angaben der Regierung ‌in Kiew bei einem russischen Angriff ‌durch ein Feuer schwer beschädigt worden. „Der größte Teil der internen Ausrüstung der Pipeline, verschiedene Sensoren und andere Geräte im Inneren wurden durch die hohen Temperaturen beschädigt“, sagte Energieminister Denys Schmyhal der Nachrichtenagentur Interfax Ukraine. Die Druschba-Pipeline, über die Ungarn und ​die Slowakei seit den 1960er Jahren von Russland mit ⁠Öl versorgt werden, ist seit dem 27. Januar unterbrochen. Die Ukraine macht dafür einen russischen Drohnenangriff verantwortlich. An dem Lieferstopp hat sich ​ein Streit entzündet, der zur Blockade von EU-Hilfen für die Ukraine im Krieg gegen Russland durch Ungarn führte. Die Slowakei und Ungarn, ⁠die vergleichsweise gute ‌Beziehungen zu Russland unterhalten, werfen der Ukraine vor, die Reparatur der Pipeline aus politischen Gründen zu verzögern.

Selenskyj sorgt sich um Nachschub für Ukraine Angesichts der israelisch-amerikanischen Angriffe auf Iran befürchtet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Probleme für sein eigenes Land im Krieg gegen Russland. „Es könnte schwierig werden, Raketen und Waffen für die Verteidigung unseres Luftraums zu beschaffen“, sagte Selenskyj der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“. „Die Amerikaner und ihre Verbündeten im Nahen Osten könnten diese zur Verteidigung benötigen, zum Beispiel Anti-Patriot-Raketen.“Der ukrainische Präsident verwies auf Erfahrungen während der Angriffe der USA und Israels auf Iran im Juni vergangenen Jahres. Damals habe sich die Lieferung von Raketen an sein Land verzögert. „Heute ist das noch nicht geschehen, aber ich befürchte, dass es sich wiederholen könnte.“ Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass es „nicht zu einem langen Krieg“ komme.Grundsätzlich unterstützte Selenskyj das Vorgehen gegen Iran, weil das Land zu den Unterstützern Russlands gehöre. „Ich halte es für eine gute Entscheidung, iranische Militärziele anzugreifen. Die Iraner produzieren eine Menge Waffen für Russland, insbesondere Drohnen und Raketen.“ Dies könnten sie jetzt wohl nicht mehr tun. 

Rückeroberungen im Gebiet Saporischschja Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben ​im Gebiet Saporischschja seit Ende Januar neun Siedlungen zurückerobert und ⁠setzen ihren Gegenangriff an der südöstlichen Front fort. Erstmals seit dem Sommer 2024 hätten die eigenen Truppen in einem Monat mehr Gebiete befreit ‌als die russischen Angreifer eingenommen hätten, sagte Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyj am Montag.Berichten zufolge profitierten die Ukrainer dabei von massiven Ausfällen der ‌Starlink-Terminals auf russischer ‌Seite. Der Gründer der Satellitenfirma SpaceX, Elon Musk, hatte den Zugang für russische Truppen Ende Januar auf Bitten der Regierung in Kiew blockiert, was ​die Kommunikation und Lagebeurteilung der Angreifer ⁠erheblich beeinträchtigte.Dem ukrainischen Kartenprojekt DeepState zufolge eroberten russische Truppen im Februar 126 Quadratkilometer. Dies entspricht ​dem geringsten Geländegewinn seit 20 Monaten. „Wir haben diese schwere Schlacht um den ⁠Winter überstanden“, ‌schrieb Syrskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram.Russland hatte in den vergangenen Monaten seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur verstärkt. Parallel zu den Kämpfen ⁠laufen diplomatische Bemühungen weiter, ⁠den nunmehr im fünften Jahr andauernden Krieg zu beenden. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte ⁠am ​Montag, ⁠er erwarte in dieser Woche ​eine neue Runde von Washington vermittelter Friedensgespräche, ungeachtet ‌der jüngsten Angriffe der USA und Israels auf den Iran.