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17.02.2026
05:50 Uhr
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Liveticker zur US-Politik unter Donald Trump aktuell: Aktuelle News & Nachrichten von heute ► Jetzt lesen im Liveticker der FAZ

Trump kritisiert mangelnden Schutz von Christen – und schickt 100 Soldaten nach Nigeria Die USA weiten ihren Militäreinsatz gegen Islamisten in Nigeria aus. Es seien etwa 100 US-Soldaten eingetroffen, um die örtlichen Streitkräfte auszubilden und zu beraten, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag. Sie würden sich nicht an Kampfhandlungen beteiligen. Von der Nachrichtenagentur Reuters ausgewerteten Flugdaten zufolge steuerten in den vergangenen Tagen mehrere Maschinen mit Soldaten und Ausrüstung den Norden des Landes an. US-Präsident Donald Trump hatte der Regierung in Abuja vorgeworfen, Christen im Nordwesten nicht ausreichend vor militanten Islamisten zu schützen.Nigeria weist den Vorwurf der religiösen Diskriminierung zurück. Die Sicherheitskräfte gehen nach Darstellung der Regierung gegen alle bewaffneten Gruppen vor, die sowohl Christen als auch Muslime angreifen. Dennoch benötige das Land „massive Unterstützung der US-Regierung“ in Form von Kampfjets und Munition, sagte Präsidialsprecher Sunday Dare. Einzelheiten nannte er nicht. Bislang unterstützte ein kleines US-Team die nigerianische Armee bei der Aufklärung. Im Dezember hatten die USA zudem Luftangriffe gegen mutmaßliche Verbündete der Miliz Islamischer Staat (IS) geflogen.
Mindestens zwei Tote bei Schießerei während EishockeyspielsWaffengewalt ist ein alltägliches Problem in den USA, wo es mehr Schusswaffen als Einwohner gibt. Nun sind während eines Eishockeyspiels an einer weiterführenden Schule in Pawtucket im Nordosten der USA nach Polizeiangaben mindestens zwei Menschen getötet worden. Der mutmaßliche Täter sei ebenfalls tot, drei Menschen seien zudem ins Krankenhaus gebracht worden, erklärte die Polizeichefin der Gemeinde im US-Bundesstaat Rhode Island, Tina Goncalves, am Montag. Erste Ermittlungen deuteten auf einen „Familienstreit“ hin. Die Verletzten befinden sich Goncalves zufolge in „kritischem Zustand“. Der Vorfall ereignete sich in der Eishalle Dennis M. Lynch in Pawtucket. Videoaufnahmen in Onlinediensten, die zunächst nicht von der Nachrichtenagentur AFP verifiziert werden konnten, zeigen Spieler, Schüler und Zuschauer, wie sie in Deckung gehen und zu fliehen versuchen, während mindestens zwölf Schüsse zu hören sind. „Nach den Schüssen sind meine Teamkollegen und ich direkt in die Umkleide gelaufen“, sagte ein Augenzeuge, der sich auf dem Eis befand, als die Schüsse abgefeuert wurden, dem Lokalsender WJAR. „Wir haben uns gegen die Tür gedrückt und versucht, dort unten in Sicherheit zu bleiben.“
Trump will „bald“ über Waffenlieferungen an Taiwan entscheidenIn Ostasien treffen amerikanische und chinesische Interessen aufeinander. Im Streit um Taiwan hat US-Präsident Donald Trump nun eine baldige Entscheidung über weitere Waffenlieferungen an Taipeh angekündigt. Er habe mit Chinas Staatschef Xi Jinping ein „gutes Gespräch“ geführt und werde „ziemlich bald eine Entscheidung treffen“, sagte Trump am Montag vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Vor knapp zwei Wochen hatte Xi Trump zur Vorsicht beim Thema Taiwan gemahnt.Trump betonte, er habe eine „gute Beziehung“ zu dem chinesischen Präsidenten. Dieser hatte am 4. Februar zu „gegenseitigem Respekt“ aufgerufen und Washington vor Waffenverkäufen an die demokratisch regierte Insel gewarnt. Die Taiwan-Frage sei „das wichtigste Thema“ in den Beziehungen zwischen China und den USA. „Die Vereinigten Staaten müssen bei Waffenverkäufen mit Vorsicht vorgehen“, warnte Xi laut dem staatlichen Sender CCTV. Für April ist ein Treffen zwischen Trump und Xi in Peking geplant.
US-Richterin: Ausstellung über Sklaverei muss wieder aufgebaut werdenEine US-Richterin hat die Wiederherstellung einer vor einigen Wochen abgebauten Freiluftausstellung in Philadelphia über die Geschichte der Sklaverei in den USA angeordnet. Die US-Regierung habe nicht die Befugnis, „historische Wahrheiten zu verschleiern und zu verfälschen“, hieß es im Urteil der US-Richterin Cynthia M. Rufe vom Montag. Die Großstadt im US-Bundesstadt Pennsylvania hatte gegen den Abbau der Ausstellung Klage eingereicht.Rufe berief sich in ihrer Entscheidung auf den Roman „1984“ des britischen Schriftstellers George Orwell über einen dystopischen, autoritären Staat. Es sei, „als gäbe es nun das Ministerium für Wahrheit aus George Orwells '1984' mit seinem Motto 'Unwissenheit ist Stärke'“, schrieb die Richterin in ihrem Urteil. Die US-Regierung behaupte, „sie allein habe die Macht, historische Darstellungen zu löschen, zu verändern, zu entfernen und zu verbergen.“
Minnesota: FBI sperrt Beweismittel zu Schüssen auf US-BürgerNach den Todesschüssen auf den US-Bürger Alex Pretti werfen die Ermittler in Minnesota der Bundespolizei eine mangelnde Zusammenarbeit vor. Das FBI teile weder Beweismittel noch gesammelte Informationen, teilte die Strafverfolgungsbehörde des Bundesstaats (Bureau of Criminal Apprehension) mit. Das Vorgehen sei besorgniserregend und beispiellos. Eine Anfrage beim US-Justizministerium blieb zunächst unbeantwortet.Bundesbeamte hatten Pretti im Januar in Minneapolis erschossen. Sie waren mit Tausenden anderen Bundesbeamten von der Regierung von US-Präsident Donald Trump in die Stadt und den Bundesstaat Minnesota im Norden der USA geschickt worden, um mit Razzien gegen Migranten vorzugehen. Bereits Anfang Januar hatte dabei ein Bundesbeamter in Minneapolis die US-Bürgerin Renée Good erschossen.Die Vorfälle hatten große Empörung in den USA ausgelöst. Der Protest richtete sich auch dagegen, dass sich die Trump-Regierung sehr schnell darauf festgelegt hatte, dass die Beamten aus Selbstverteidigung gehandelt hätten. Dabei waren die Ermittlungen nicht abgeschlossen und veröffentlichtes Videomaterial in sozialen Netzwerken erweckte einen anderen Eindruck.Die Ermittler des demokratisch regierten Bundesstaats Minnesota hatten zudem kritisiert, dass sie nicht in die Ermittlungen des Bundes eingebunden werden. Die Behörden in Minnesota wollen auch ohne die Hilfe des FBI ermitteln.
Rubio zu Orbán: Ihr Erfolg ist unser ErfolgUS-Außenminister Marco Rubio hat sich vor der Parlamentswahl in Ungarn im April demonstrativ hinter Ministerpräsident Viktor Orbán gestellt. „Ich kann Ihnen mit Zuversicht sagen, dass Präsident Trump sich zutiefst für Ihren Erfolg einsetzt, denn Ihr Erfolg ist unser Erfolg“, sagte Rubio am Montag während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Orbán in Budapest.Am 12. April wählen die Menschen in Ungarn ein neues Parlament. Der seit 2010 regierende rechtsnationalistische Ministerpräsident Orbán steht unter Druck, da seine Fidesz-Partei in Umfragen derzeit hinter der oppositionellen Tisza-Partei von Péter Magyar liegt. Vor dem Treffen mit Orbán hatte das US-Außenministerium erklärt, es gehe darum, „unsere gemeinsamen bilateralen und regionalen Interessen zu stärken, einschließlich unseres Engagements für Friedensprozesse zur Lösung globaler Konflikte“.Orbán bezeichnet sich selbst als „Freund“ von US-Präsident Donald Trump – und setzt sich dabei ebenso wie bei seiner Haltung zum Ukraine-Krieg von den meisten Europäern ab. Ungarn pflegt trotz des russischen Angriffskrieges weiterhin gute Beziehungen zum Kreml und ist stark von russischen Energielieferungen abhängig.Der ungarische Regierungschef konnte bei einem Besuch in Washington erreichen, dass sein Land von US-Strafmaßnahmen gegen Staaten ausgenommen ist, die russisches Öl und Gas importieren.
EU-Kommissarin soll zu Treffen von Trumps „Friedensrat\" reisenDie EU-Kommission entsendet nach eigenen Angaben ein Mitglied zur ersten Sitzung des von US-Präsident Donald Trump gegründeten „Friedensrates“ am Donnerstag. Mittelmeerkommissarin Dubravka Suica werde „später diese Woche“ nach Washington reisen, um der Sitzung zum Gazastreifen beizuwohnen, sagte ein Kommissionssprecher am Montag in Brüssel. Die EU-Kommission sei aber nach wie vor „kein Mitglied des Friedensrates“, betonte der Sprecher.Am Donnerstag soll die erste Sitzung des Gremiums stattfinden. Kommissarin Suica werde in Washington die Brüsseler Behörde und deren Bekenntnis „zur Umsetzung des Friedens in Gaza“ vertreten, sagte eine Kommissionssprecherin. Die EU wolle sich an den internationalen Bemühungen zum Wiederaufbau und zur Erholung nach dem Krieg in Gaza zu beteiligen.
Weißes Haus: Witkoff und Kushner führen US-Delegation bei Atomgesprächen anBei den für die kommenden Tage geplanten Atomgesprächen zwischen Iran und den USA in Genf wird die US-Delegation nach Angaben des Weißen Hauses von den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner angeführt werden. Das bestätigte ein US-Vertreter der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag (Ortszeit). Für Iran wird Außenminister Abbas Araghtschi in die Schweiz reisen, wie sein Ministerium bekanntgab.Die Gespräche werden Teheran zufolge „indirekt“ geführt werden, wie bereits bei der vorherigen Runde im Oman. Araghtschi wird in Genf zudem seine Kollegen aus der Schweiz und dem Oman sowie den Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde treffen. Witkoff und Kushner werden nach den Atomgesprächen mit Teheran voraussichtlich in Genf bleiben und an von den USA vermittelten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine teilnehmen.