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06.01.2026
04:12 Uhr
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Liveticker zu US-Wahl 2024: Aktuelle News & Nachrichten zu den Vorwahlen und den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten ► Jetzt lesen im Liveticker der FAZ

US-Präsident Donald Trumps Regierung rät künftig zu deutlich weniger Impfungen für Kinder als bislang. Die Impfempfehlung solle nur noch für die elf „schwerwiegendsten und gefährlichsten Krankheiten“ gelten, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. „Eltern können ihren Kindern weiterhin alle Impfungen verabreichen lassen, falls gewünscht“, schrieb Trump weiter. Die Kosten dafür würden weiter von den Krankenkassen übernommen.Bis Ende 2024 waren laut Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC noch 17 Immunisierungen für Kinder vorgesehen. Zu den Impfungen, die nun nicht mehr allgemein empfohlen werden, gehören jene für Rotaviren, Hepatitis A, Hepatitis B, RSV-Infektionen, Meningokokken B und Meningokokken ACWY. Das ging aus einer Übersicht der US-Gesundheitsbehörde CDC hervor.
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat in einer drastischen Kehrtwende den staatlichen Impfplan für Kinder überarbeitet. Wie das US-Gesundheitsministerium am Montag mitteilte, soll die Zahl der für alle Kinder empfohlenen Impfungen künftig gesenkt werden. Demnach wurde die bisher empfohlene Impfung gegen sechs Krankheiten, darunter Rotaviren und Influenza, aus dem Impfplan gestrichen.Ähnliche Entscheidungen waren zuvor von vielen Experten kritisiert worden. Die Reform steht im massiven Widerspruch zu den seit Jahren bewährten und wissenschaftlich fundierten Empfehlungen zur Senkung von Krankheiten durch Routine-Impfungen.
Der demokratische US-Politiker Tim Walz will sich nun doch kein drittes Mal der Wahl zum Gouverneur des Bundesstaates Minnesota stellen. Über die Feiertage sei er zum Schluss gekommen, „dass ich einem politischen Wahlkampf nicht meine ganze Kraft widmen kann“, hieß es in einer Pressemitteilung. „Ich habe mich daher entschieden, aus dem Rennen auszusteigen und die Wahl anderen zu überlassen, während ich mich auf meine Arbeit konzentriere“, schrieb er. Die Entscheidung kommt nach einem Jahr, das Walz als „außerordentlich schwieriges Jahr“ für seinen Bundesstaat bezeichnete. Noch im Herbst hatte Walz eine dritte Amtszeit angestrebt. In einem Video sagte er: „Ich werde niemals aufhören, dafür zu kämpfen, um uns vor dem Chaos, der Korruption und der Grausamkeit aus Washington zu schützen.“ Zuletzt war Walz allerdings stark in die Kritik geraten, nachdem einige Dutzend Somalier das Sozialsystem des Bundesstaates unter Walz' Führung um Hunderte Millionen Dollar betrogen haben sollen. US-Präsident Donald Trump zeigte sich auf seiner Plattform Truth Social davon überzeugt, dass „Fakten ans Licht kommen werden“. Walz gilt als scharfer Kritiker Trumps: Unter anderem bezeichnete er die von dem Republikaner forcierten US-Zölle auf importierte Waren als „Steuer für die arbeitende Bevölkerung“.
Wegen eines Aufrufs an Militärangehörige zur Verweigerung illegaler Befehle hat das US-Verteidigungsministerium den demokratischen Senator Mark Kelly gerügt. Das Pentagon habe als Reaktion auf ein von Kelly initiiertes Video sowie weitere Äußerungen des Senators aus Arizona ein Verfahren eingeleitet, das zu einer Herabstufung seines militärischen Rangs im Ruhestand führen könnte, erklärte Verteidigungsminister Pete Hegseth am Montag im Onlinedienst X. Hegseth erteilte Kelly zudem eine formale Rüge.
Dänemark weist US-Anspruch auf Grönland zurück
Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland haben einen erneut von US-Präsident Donald Trump geäußerten Gebietsanspruch auf Grönland deutlich zurückgewiesen. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen erklärte, die Vereinigten Staaten hätten „überhaupt kein Recht“ einen Teil der dänischen Staatsgemeinschaft zu annektieren. Sie rief die USA dazu auf, „mit den Drohungen aufzuhören gegen einen historisch engen Verbündeten und gegen ein anderes Land und ein anderes Volk, das deutlich gesagt hat, dass es nicht zum Verkauf steht“.Die Regierungschefs von Schweden und Norwegen sowie Finnlands Präsident stellten sich öffentlich hinter Frederiksens Erklärung. Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Store schrieb auf der Plattform X: „Grönland ist ein integraler Teil des Königreichs Dänemark. Norwegen steht in voller Solidarität an der Seite des Königreichs Dänemarks.“ Schwedens Ulf Kristersson teilte mit: „Nur Dänemark und Grönland haben das Recht, über Angelegenheiten, die Dänemark und Grönland betreffen, zu entscheiden.“ Er fügte hinzu: „Schweden steht voll und ganz hinter seinem Nachbarland.\" Finnlands Präsident Alexander Stubb, dem ein besonderer Draht zum US-Präsidenten nachgesagt wird, schrieb: „Niemand entscheidet für Grönland und Dänemark außer Grönland und Dänemark selbst.\"
US-Präsident Donald Trump hat einen Anspruch der USA auf die dänische Insel Grönland bekräftigt und damit eine scharfe Reaktion Dänemarks ausgelöst. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bezeichnete Trumps Äußerung als unsinnig und forderte die Vereinigten Staaten auf, ihre „Drohungen“ gegen ihren Nato-Bündnispartner einzustellen.Trump hatte in einem Telefoninterview mit dem Magazin „The Atlantic“ deutlich gemacht, dass nach der Gefangennahme von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro durch die USA auch andere Länder Ziel einer US-Intervention werden könnten. „Wir brauchen Grönland, absolut“, sagte Trump und bekräftigte damit frühere Äußerungen von ihm selbst und aus seiner Umgebung.Frederiksen wies dies umgehend zurück. „Es ergibt absolut keinen Sinn, darüber zu sprechen, dass die USA Grönland übernehmen müssten. Die USA haben kein Recht, eines der drei Länder des dänischen Königreichs zu annektieren“, teilte Frederiksen laut der Nachrichtenagentur Reuters in einer per E-Mail versandten Erklärung mit. Dänemark besteht aus dem Gebiet an Nord- und Ostsee sowie den autonom verwalteten Atlantik-Inseln Grönland und Färöer.„Ich fordere die USA daher dringend auf, die Drohungen gegen einen historisch engen Verbündeten und gegen ein anderes Land und ein anderes Volk einzustellen, die sehr deutlich gesagt haben, dass sie nicht zum Verkauf stehen“, erklärte die dänische Ministerpräsidentin weiter. Alle Entwicklungen nach dem Angriff auf Venezuela lesen Sie in unserem Liveblog:
Neben dem dänischen Botschafter in den USA hat auch der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen den Beitrag von Katie Miller, der Ehefrau von Trumps Vize-Stabschef Stephen Miller, im Onlinedienst X als „respektlos“ kritisiert.„Die Beziehungen zwischen Nationen und ihren Bevölkerungen basieren auf gegenseitigem Respekt und internationalem Recht – nicht auf symbolischen Gesten, die unseren Status und unsere Rechte missachten“, erklärte Nielsen. Es gebe aber weder Grund zur Panik noch zur Sorge. „Unser Land steht nicht zum Verkauf, und unsere Zukunft wird nicht durch Beiträge in sozialen Medien entschieden.“
Der dänische Botschafter in den USA, Jesper Moller Jorensen, mahnt die US-Regierung auf der Plattform X, die territoriale Integrität des NATO-Verbündeten zu wahren. Mit seiner Nachricht reagiert er auf einen Post der Ehefrau des stellvertretenden Stabschefs im Weißen Haus, Katie Miller. Sie hatte nach der Militäraktion in Venezuela eine Karte Grönlands in US-Farben und dem Wort „Soon“, also „bald“, gepostet. Grönland ist ein autonomes Gebiet des Königreichs Dänemark mit etwa 57.000 Einwohnern. Seine strategische Lage macht es zu einem wichtigen Standort für das US-Raketenabwehrsystem.
US-Präsident Donald Trump hat anlässlich der Angriffe des US-Militärs in Venezuela eine Pressekonferenz gegeben. Er verkündete die bis auf Weiteres andauernde US-Verwaltung des Landes Venezuela.Die zentralen Neuigkeiten der Pressekonferenz sowie alle weiteren Entwicklungen können Sie in unserem Liveblog zu den Auseinandersetzungen zwischen den USA und Venezuela verfolgen:
US-Präsident Donald Trump hat nach dem Angriff auf Venezuela und der Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro den US-Anspruch auf die Vorherrschaft auf dem amerikanischen Doppelkontinent bekräftigt.„Die amerikanische Dominanz in der westlichen Hemisphäre wird niemals wieder infrage gestellt“, sagte Trump bei einer Pressekonferenz auf seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Washington habe die im 19. Jahrhundert geprägte Monroe-Doktrin über die US-Vorherrschaft in den Amerikas vernachlässigt, so Trump. Er fügte hinzu: „Wir haben sie ein Stück weit vergessen. Sie war sehr wichtig, aber wir haben sie vergessen. Wir werden sie nicht mehr vergessen.“Die Monroe-Doktrin geht auf Präsident James Monroe (regierte 1817 bis 1825) zurück, wonach die USA in der Neuen Welt keinen Einfluss europäischer Mächte mehr dulden und den gesamten amerikanischen Doppelkontinent geopolitisch dominieren.