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26.02.2026
22:20 Uhr
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Liveticker zur US-Politik unter Donald Trump aktuell: Aktuelle News & Nachrichten von heute ► Jetzt lesen im Liveticker der FAZ

Pentagon schießt Drohne des Grenzschutzes abDas Verteidigungsministerium hat im Grenzgebiet zu Mexiko eine Drohne der eigenen Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) abgeschossen. Nahe Fort Hancock im Bundesstaat Texas setzte das Militär dafür einen Hochenergie-Laser ein, wie die „New York Times“ unter Berufung auf vier mit der Angelegenheit vertrauten Personen berichtete. Der Zugang zum Luftraum wurde zeitweise eingeschränkt.Nach Angaben des Verteidigungsministeriums, der CBP und der Luftfahrtbehörde (FAA) erfolgte der Abschuss, um ein „scheinbar bedrohliches unbemanntes Luftfahrzeug“ im militärischen Luftraum zu neutralisieren. Der Vorfall habe sich „weit entfernt von bewohnten Gebieten“ ereignet, zivile Flugzeuge seien nicht in der Nähe gewesen.Nach Informationen der „New York Times“ hatte die Grenzschutzbehörde das Militär jedoch nicht darüber informiert, dass sie in dem Gebiet eine eigene Drohne starten wollte. Für das Militär sei das Fluggerät daher als unbekannt erschienen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf einen mit den Ermittlungen vertrauten Pentagon-Vertreter.
Vance: Keine US-Verwicklung in langwierigen NahostkriegUS-Vizepräsident J.D. Vance befürchtet nicht, dass mögliche US-Angriffe auf Iran sein Land in einen jahrelangen Krieg im Nahen Osten verwickeln könnten. In einem Interview mit der „Washington Post“ gab Vance der Zeitung zufolge an, nicht zu wissen, wie sich Präsident Donald Trump mit Blick auf Iran entscheiden werde. Als Optionen beschrieb er sowohl Militärschläge „um sicherzustellen, dass Iran keine Atomwaffe bekommt“ als auch eine diplomatische Lösung.„Die Vorstellung, dass wir jahrelang und ohne absehbares Ende in einem Krieg im Nahen Osten sein werden - das wird auf keinen Fall passieren“, sagte Vance der Zeitung zufolge. Vance verwies demnach auf die begrenzten US-Angriffe auf iranische Atomanlagen im vergangenen Jahr sowie auf den Militäreinsatz in Venezuela im Januar, die „sehr klar definiert“ gewesen seien.
Kuba: Sprechen mit Washington über Zwischenfall auf SeeNach dem Schusswechsel zwischen kubanischen Grenzschützern und der Besatzung eines in den USA registrierten Schnellboots haben sich Havanna und Washington nach kubanischen Angaben über den Vorfall ausgetauscht. „Die US-Behörden haben ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei der Aufklärung bekundet“, sagte der stellvertretende Außenminister des sozialistischen Inselstaates, Carlos Fernández de Cossio. Gespräche würden unter anderem mit dem US-Außenministerium und der US-Küstenwache geführt.
Demokraten wollen Trump befragen – „Wir reden mit den falschen Leuten“Die Anhörung Hillary Clintons läuft noch, aber einige Demokraten des Kontrollausschusses haben eine kurze Pressekonferenz für Kritik an der Regierung Donald Trumps genutzt. Der ranghöchste Demokrat des Gremiums, Robert Garcia, sagte am Donnerstag, man rede „mit den falschen Leuten“. Clinton habe hervorgehoben, sie habe Epstein nie getroffen, seine Insel nie besucht und sei auch nie mit seinem Flugzeug geflogen. Es werde zunehmend klarer, dass die Fragen sich an das Weiße Haus und das Justizministerium richten müssten. Garcia verlangte abermals Auskunft über die laut Medienberichten nicht in den veröffentlichten Akten enthaltenen Dokumente, die Trump sexuellen Missbrauch einer Minderjährigen vorwerfen. Es sei „zutiefst besorgniserregend“, dass diese nicht zugänglich gemacht worden seien. Der Präsident selbst müsse „unmittelbar“ vor dem Ausschuss aussagen – schließlich komme er so häufig in den Epstein-Akten vor wie fast niemand sonst. Es gilt jedoch als äußerst unwahrscheinlich, dass es jemals zu einer Vorladung oder gar Befragung Trumps kommen wird. Garcia verlangte außerdem die Veröffentlichung eines Transkripts der Anhörung am Donnerstag. Die Clintons hatten zunächst verlangt öffentlich auszusagen, den Bedingungen des Ausschusses dann jedoch zugestimmt.
Wie viel wusste Hillary Clinton?Der Sender CNN berichtet unter Berufung auf ungenannte Quellen, die republikanische Abgeordnete Nancy Mace habe Hillary Clinton in der Anhörung nach möglichen Kontakten ihres Mannes zu jungen Frauen gefragt. Die frühere Außenministerin soll geantwortet haben, sie wolle sich nicht auf Spekulationen einlassen.
Atomgespräche zwischen USA und Iran beendet – „bedeutende Fortschritte“Der Iran und die USA haben ihre dritte Runde der Atomverhandlungen in Genf beendet. Omans Außenminister Badr al-Bussaidi sprach nach den Gesprächen auf X von „bedeutenden Fortschritten“ in den Verhandlungen. „Wir werden bald nach Konsultationen in den jeweiligen Hauptstädten wieder zusammenkommen“, fügte er hinzu. Nächste Woche seien in Wien Gespräche auf technischer Ebene geplant. Irans Außenminister Abbas Araghtschi sprach von weiteren Gesprächen am Montag. Falls diese stattfinden, dürften Details eines möglichen Abkommens ausgehandelt werden.„Vielleicht war die Ernsthaftigkeit für das Erreichen einer Einigung sichtbarer als zuvor“, sagte Araghtschi mit Blick auf die Gespräche. Für Konsultationen mit den Regierungen in den Hauptstädten und zur Vorbereitung einiger Dokumente werde Zeit benötigt. „Es war die beste und ernsthafteste Runde“, fügte er hinzu. Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das umstrittene iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Irans Regierung bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Am Mittwoch übermittelte der Iran einen ersten Entwurf für ein neues Abkommen.
Rechtskonservativer Podcaster veröffentlicht Foto Clintons in Anhörung Laut Medienberichten ist die Anhörung Hillary Clintons in der ersten Stunde kurz unterbrochen worden, nachdem der rechtskonservative Podcaster Benny Johnson ein Foto der früheren amerikanischen Außenministerin auf X verbreitet hatte. Dazu schrieb er, es sei das erste Mal, dass „Hillary echte Fragen über Epstein beantworten musste“. Sie sehe „nicht glücklich“ aus.Laut Johnson kam das Foto aus der nicht öffentlichen Sitzung von der MAGA-Abgeordneten Lauren Boeber. Clintons Berater äußerte gegenüber Journalisten in Chappaqua, der Beitrag habe zu einer Unterbrechung geführt, während man ausfindig mache, „woher das Foto stammt und warum Kongressmitglieder möglicherweise gegen die Regeln des Repräsentantenhauses verstoßen“.
Hillary Clinton: Wusste nichts von Epsteins kriminellen AktivitätenDie frühere amerikanische Außenministerin Hillary Clinton hat vor ihrer Befragung vor dem Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses jede Kenntnis von Straftaten des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zurückgewiesen. In ihrem in den sozialen Medien schriftlich verbreiteten Eröffnungsstatement erklärte sie, sie habe kein Wissen von dessen kriminellen Aktivitäten gehabt und erinnere sich nicht an Begegnungen mit Epstein. Sie sei weder mit ihm geflogen noch habe sie seine Insel oder sein Anwesen besucht. Hillary Clinton erschien am Donnerstag in Chappaqua zu einer nicht öffentlichen Anhörung. In der Gemeinde im amerikanischen Bundesstaat New York lebt sie mit ihrem Mann, dem früheren Präsidenten Bill Clinton. Lesen Sie hier, warum Hillary Clinton sich bisher immer hinter ihren Mann Bill stellte:
Republikaner: Clinton-Anhörung „keine parteipolitische Hexenjagd“Vor der Anhörung der früheren Außenministerin Hillary Clinton zur Causa Epstein haben republikanische Kongressabgeordnete hervorgehoben, dieser Schritt werde von beiden Parteien unterstützt. „Das ist keine parteipolitische Hexenjagd“, sagte der Vorsitzende des Kontrollausschusses, James Comer, am Donnerstag in Chappaqua. Die Vorladung sei überparteilich unterstützt worden und „daher nicht unfair gegenüber den Clintons“. Das Ehepaar hatte sich in einem Streit mit dem republikanisch geführten Ausschuss zuvor monatelang einer Aussage verweigert und erst zugestimmt, als man drohte, sie wegen Missachtung des Kongresses anzuklagen. Beide bestreiten, von Sexualdelikten Epsteins oder seiner Komplizin Ghislaine Maxwell gewusst zu haben. Bill Clinton war mehrfach mit Epsteins Privatflugzeug geflogen, hat aber angegeben, die Privatinsel des Milliardärs nie betreten zu haben. Die Demokraten des Kontrollausschusses forderten am Donnerstag, alle Personen vor den Ausschuss zu laden, die enge Verbindungen zu Epstein hatten – auch Präsident Donald Trump. Er müsse die Fragen beantworten, die „überall im Land gestellt werden“, sagte der ranghöchste Demokrat des Ausschusses, Robert Garcia. Die Anhörung Hillary Clintons sollte am Donnerstag, die Bill Clintons am Freitag im „Performing Arts Center“ in Chappaqua stattfinden.
Grönland will amerikanische Investoren kontrollierenAus Furcht vor politisch motivierten Geldgebern aus den Vereinigten Staaten will Grönland die Überprüfung ausländischer Investitionen verschärfen. Ein entsprechendes Gesetz soll im April verabschiedet werden, wie mit dem Vorgang vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Anlass ist das Misstrauen gegenüber amerikanischen Investoren, das durch die Versuche des amerikanischen Präsidenten Donald Trump geschürt wurde, mehr Kontrolle über die Insel zu erlangen. Ein sprunghafter Anstieg des Interesses von amerikanischen Käufern an Immobilien in der Hauptstadt Nuuk Anfang des vergangenen Jahres hatte die Abgeordneten alarmiert. Dies hat bereits zu Beschränkungen beim Immobilienerwerb durch Ausländer geführt.Der Gesetzentwurf, der im Oktober offiziell ins Parlament eingebracht wurde, soll es den Behörden ermöglichen, die Herkunft von Geldern zu prüfen. Geschäfte können abgelehnt werden, falls die politischen Absichten der Investoren Anlass zur Sorge geben. „Wenn jemand für Trump arbeitet, werden wir es mit diesem Gesetz herausfinden“, sagte der Abgeordnete Aqqalu Jerimiassen von der Regierungspartei Atassut. „Es geht um unsere eigene Sicherheit.“ Ursprünglich war das Gesetz als Schutz vor unerwünschten chinesischen Investitionen gedacht. Der Fokus habe sich jedoch nach Trumps wiederholten Vorstößen verschoben, hieß es aus Nuuk.
USA und Iran unterbrechen AtomverhandlungenDie Vereinigten Staaten und Iran haben ihre womöglich entscheidenden Atomverhandlungen nach rund drei Stunden vorerst unterbrochen. Die Delegationen beider Staaten kämen in Genf nun jeweils zu eigenen Beratungen zusammen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Am Abend sollen die Verhandlungen demnach fortgesetzt werden.Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Irans Regierung bestreitet derlei Absichten und zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Am Mittwoch übermittelte Teheran einen ersten Entwurf für ein neues Abkommen.
Trump beleidigt De NiroDonald Trump hat Schauspiellegende Robert De Niro mit einer Schimpftirade überzogen. „Der vom Trump-Derangement-Syndrom befallene Robert De Niro, ein weiterer kranker und wahnsinniger Mensch mit, wie ich glaube, einem extrem niedrigen IQ, der absolut keine Ahnung hat, was er tut oder sagt – wobei einiges davon wirklich kriminell ist“, schrieb Trump bei Truth Social über den Zweiundachtzigjährigen.Als „Trump-Derangement-Syndrom“ bezeichnet der US-Präsident seit Beginn seiner zweiten Amtszeit die aus seiner Sicht zwanghafte Ablehnung durch seine Gegner.De Niro hatte die Amerikaner in einer am Montag ausgestrahlten Podcast-Episode zum Widerstand gegen Trump aufgerufen. „Die Geschichte ist unser Land, und Trump zerstört es, und wer weiß, was seine Gründe dafür sind, aber es ist krank“, sagte er im Podcast „The Best with Nicole Wallace“. An die US-Bürger gerichtet sagte De Niro: „Alle müssen zusammenhalten, um sie loszuwerden und wieder auf Kurs zu kommen.“ Die Leute müssten Widerstand leisten, „das ist der einzige Weg“.
Kuba verurteilt versuchte „Infiltration“ von bewaffneter Gruppe in Boot aus den USADie kubanische Regierung hat eine versuchte „Infiltration“ einer bewaffneten Gruppe in einem in den USA registrierten Schnellboot verurteilt. Die zehn Insassen des Bootes hätten die Absicht gehabt, „zu terroristischen Zwecken“ in Kuba einzudringen, erklärte das Innenministerium in Havanna am Mittwoch (Ortszeit). Bei einem Schusswechsel zwischen der kubanischen Küstenwache und dem Boot waren vier der Insassen getötet und sechs weitere verletzt worden.An Bord des in dem US-Bundesstaat Florida registrierten Bootes mit der Nummer FL7726SH seien „Sturmgewehre, Handfeuerwaffen, selbst gebaute Sprengkörper (Molotowcocktails), kugelsichere Westen, Zielfernrohre und Tarnuniformen“ entdeckt und beschlagnahmt worden, erklärte das kubanische Innenministerium. Die Insassen des Bootes seien allesamt Kubaner mit Wohnsitz in den USA.
Rubio: Sammeln eigene Informationen zu tödlichem Zwischenfall vor KubaDie USA bemühen sich aktuell um eigene Informationen zu einem tödlichen Schusswechsel vor Kubas Küste. Die US-Botschaft in Havanna versuche herauszufinden, ob es sich bei den Opfern um US-Bürger oder Personen mit ständigem Wohnsitz in den USA gehandelt habe, sagte Außenminister Marco Rubio vor Journalisten in der Hauptstadt des Inselstaats St. Kitts und Nevis, Basseterre. Aktuell stammten die meisten Informationen, die die USA hätten, noch von kubanischen Behörden. Zuvor hatte Kubas Botschaft in den USA unter Berufung auf das Innenministerium mitgeteilt, dass bei einem Schusswechsel zwischen kubanischen Grenztruppen und der Besatzung eines in den USA registrierten Schnellboots am Mittwoch vier Menschen auf dem US-Boot getötet worden seien. Sechs weitere Personen wurden demnach verletzt.Verschiedene Teile der US-Regierung würden sich nun mit dem Vorfall befassen, sagte Rubio, der auch Präsident Donald Trumps Nationaler Sicherheitsberater ist. Die Küstenwache habe sich in die Region begeben. Darüber, was genau passiert ist, wollte Rubio nicht spekulieren. „Es reicht zu sagen, dass es sehr ungewöhnlich ist, solche Schusswechsel auf offener See zu sehen.“