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30.11.2025
06:37 Uhr
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Liveticker zu US-Wahl 2024: Aktuelle News & Nachrichten zu den Vorwahlen und den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten ► Jetzt lesen im Liveticker der FAZ

Nach Informationen des „Wall Street Journal“ ging es im Telefonat zwischen Donald Trump und Nicolás Maduro um Forderungen Venezuelas nach einer Generalamnestie für Maduro, seine hochrangigen Berater und deren Familien. Viele von ihnen sähen sich mit finanziellen Sanktionen der USA und Anklagen konfrontiert, hieß es. Trump soll Maduro laut dem Bericht gesagt haben, dass die USA andere Optionen - darunter auch die Anwendung von Gewalt - in Betracht ziehen, falls er nicht freiwillig seinen Platz räumt. Laut „New York Times“ ging es bei dem Telefonat auch um ein mögliches künftiges Treffen der beiden in den USA. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte der Zeitung allerdings, dass es aktuell keine Pläne für eine solche Zusammenkunft gebe. Das Weiße Haus äußerte sich den Medienberichten zufolge auf Anfrage nicht zu dem Telefonat.
Vor dem Hintergrund der wachsenden Spannungen mit Venezuela hat Präsident Donald Trump den Luftraum über dem südamerikanischen Land für „geschlossen“ erklärt. Auf seiner Online-Plattform Truth Social veröffentlichte Trump am Samstag eine Warnung „an alle Fluggesellschaften, Piloten, Drogenhändler und Menschenschmuggler“. Diese sollten „bitte den Luftraum über und um Venezuela in seiner Gesamtheit als geschlossen ansehen“, hieß es.
Dem afghanischen Mann, der in Washington auf zwei Mitglieder der Nationalgarde geschossen haben soll, droht eine Anklage wegen Mordes. Dies hat die US-Staatsanwältin für Washington, Jeanine Pirro, am Freitag im Sender Fox News angekündigt. Bei dem Schussangriff war die 20-jährige Nationalgardistin Sarah Beckstrom tödlich verwundet worden. Dem mutmaßlichen Täter würden zudem weitere Anklagepunkte zur Last gelegt, sagte Pirro. Sie warf ihm vor, die Soldaten der Nationalgarde aus West Virginia am Mittwoch in der Nähe des Weißen Hauses aus dem Hinterhalt angegriffen zu haben. Eine formelle Anklage war zunächst nicht erhoben worden.Der mutmaßliche Angreifer war 2021 im Rahmen eines Programms der Regierung des damaligen Präsidenten Joe Biden in die USA gekommen. Dieses diente der Umsiedlung von Afghanen, die den USA während des Krieges in ihrem Heimatland geholfen hatten. Unter dem amtierenden Präsidenten Donald Trump war ihm Asyl gewährt worden.
Nach den Schüssen auf zwei Nationalgardisten in Washington hat die US-Einwanderungsbehörde USCIS verkündet, vorerst alle Asylentscheidungen auszusetzen. Dieser Stopp gelte, bis man sicherstellen könne, dass jeder Ausländer so gründlich wie möglich überprüft und kontrolliert werde, schrieb der Leiter der Behörde, Joseph Edlow, auf der Plattform X und auf Facebook. US-Präsident Donald Trump hatte erst einen Tag zuvor einen vollständigen Aufnahmestopp der USA für alle Menschen aus „Dritte-Welt-Ländern“ angekündigt. „Ich werde Migration aus allen Dritte-Welt-Ländern dauerhaft stoppen“, schrieb er auf seiner Online-Plattform Truth Social. Auf welche Länder genau er sich bezieht und wie und wann er einen solchen Aufnahmestopp durchsetzen will, führte er nicht aus.
Inmitten wachsender militärischer Spannungen zwischen Washington und Caracas haben Präsident Donald Trump und sein venezolanischer Gegenüber Nicolás Maduro einem Medienbericht zufolge miteinander telefoniert. Die beiden Staatschefs hätten bei dem Telefonat ein mögliches Treffen in den USA besprochen, berichtete die „New York Times“ am Freitag. Außenminister Marco Rubio nahm demnach ebenfalls an dem Telefongespräch teil.Die USA hatten in den vergangenen Wochen mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge in die Karibik entsandt – nach eigenen Angaben, um den Drogenhandel zu bekämpfen. Washington wirft insbesondere Venezuela vor, Drogenbanden zu kontrollieren und gezielt gegen die USA einzusetzen und damit die Sicherheit der USA und ihrer Bürger zu gefährden. Venezuelas linksnationalistischer Präsident Maduro vermutet dagegen US-Pläne zu seinem Sturz.
Donald Trump hat die Begnadigung des wegen Drogenschmuggels in den USA inhaftierten honduranischen Ex-Präsidenten Juan Orlando Hernández angekündigt. Er werde Hernández eine „vollständige und umfassende Begnadigung gewähren“, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Der frühere Präsident des mittelamerikanischen Landes sei „nach der Meinung vieler Menschen, die ich sehr schätze, sehr hart und ungerecht behandelt“ worden, fügte Trump hinzu. Hernández war im vergangenen Jahr von einem Gericht in New York wegen internationalen Drogenhandels zu 45 Jahren Haft verurteilt worden. Hernández war von 2014 bis 2022 Präsident von Honduras gewesen. Schon seit 2004 soll er in den Drogenschmuggel verwickelt gewesen sein. Ihm wurde vorgeworfen, den Schmuggel des überwiegend aus Kolumbien und Venezuela stammendem Kokains über Honduras in die USA möglich gemacht zu haben.
Donald Trump hat angekündigt, dass er die meisten Dekrete seines Vorgängers Joe Biden aufheben will. 92 Prozent dieser Dekrete seien mit dem sogenannten Autopen, einer mechanischen Signaturhilfe, unterzeichnet worden, behauptet Trump in einem Post auf seiner Plattform Truth Social. Um welche Dekrete es geht, bleibt offen. Der Autopen dürfe nicht verwendet werden, wenn keine ausdrückliche Genehmigung durch den Präsidenten der Vereinigten Staaten vorliege, schreibt Trump. Er widerrufe hiermit Dekrete und alle andere Anordnungen, die nicht direkt von Biden selbst unterzeichnet wurden, da die Personen, die den Autopen bedient hätten, dies illegal getan hätten.
Nach dem Tod einer US-Nationalgardistin infolge eines Schusswaffenangriffs in Washington hat die zuständige Bundesstaatsanwältin eine Verschärfung der Anklage gegen den mutmaßlichen Schützen angekündigt.
US-Präsident Donald Trump plant nach dem Schusswaffenangriff in Washington mit einer toten Nationalgardistin eine Aussetzung der Migration aus „Drittweltländern“. „Ich werde die Migration aus allen Drittweltländern dauerhaft aussetzen, damit sich das US-System vollständig erholen kann“, erklärte Trump am Donnerstag in Onlinenetzwerken. Er drohte zudem damit, „Millionen“ von Einreisegenehmigungen rückgängig zu machen, die unter seinem Vorgänger Joe Biden erteilt worden waren.
US-Präsident Donald Trump zufolge hat die US-Regierung mehr B-2 Spirit Tarnkappenbomber von Northrop Grumman bestellt. Die Flugzeuge waren bei den US-Angriffen auf iranische Atomanlagen Mitte des Jahres eingesetzt worden. „Diese wunderbaren B-2-Bomber haben das nukleare Potenzial des Iran völlig zerstört“, sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) vor Angehörigen des US-Militärs. „Wir haben gerade viel mehr davon bestellt, und zwar, weil sie absolut unglaublich und vollkommen unsichtbar waren“, fügte er hinzu. Die US-Militärschläge haben das iranische Atomprogramm nach einer vorläufigen Einschätzung des US-Geheimdienstes Insidern zufolge jedoch nur um einige Monate zurückgeworfen. Die USA hatten im Juni dieses Jahres die iranischen Atomanlagen Fordow, Natans und Isfahan ins Visier genommen. Nach US-Angaben wurden unter anderem 14 bunkerbrechende Bomben und insgesamt 75 Präzisionswaffen eingesetzt. Das US-Militär hatte sich laut eigener Aussage den Zielen mit mehr als 125 Luftfahrzeugen unbemerkt genähert. Es soll sich dabei um den bisher größten operativen Angriff durch B-2-Bomber gehandelt haben.
Die USA wollen nach den Worten von Präsident Donald Trump „sehr bald“ auch an Land gegen venezolanische Drogenhändler vorgehen. „Wir werden auch damit beginnen, sie auf dem Landweg zu stoppen“, dies werde „sehr bald“ beginnen“, sagte Trump am Donnerstag. Die USA hatten in den vergangenen Wochen mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge in die Karibik entsandt; seit September greifen US-Streitkräfte immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Ostpazifik an.
Nach dem Schusswaffenangriff auf US-Nationalgardisten in Washington ist eine Soldatin nach den Worten von US-Präsident Donald Trump gestorben. Es handele sich um eine Frau aus dem Bundesstaat West Virginia, die ihren Dienst im Juni 2023 begonnen habe, sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit). Der andere angeschossene Nationalgardist kämpfe um sein Leben, er sei „in sehr schlechter Verfassung“, fuhr der US-Präsident fort.
Nach den Schüssen auf zwei Nationalgardisten in Washington wollen die USA Inhaber sogenannter Green Cards aus bestimmten Ländern unter die Lupe nehmen. Auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump habe er eine „gründliche und umfassende Überprüfung aller Green Cards aller Ausländer aus allen problematischen Ländern“ angeordnet, schrieb der Leiter der US-Einwanderungsbehörde USCIS auf X. Joseph Edlow äußerte sich zunächst nicht dazu, welche Länder damit in den Fokus rückten. Auf CNN-Nachfrage teilte die Behörde demnach mit, es handle sich um 19 Länder, die bereits in einem Präsidentenerlass aufgelistet gewesen seien, darunter Afghanistan, Iran, Libyen, Somalia, Sudan, Jemen, Burundi, Kuba und Venezuela. Eine „Green Card“ erlaubt es ausländischen Staatsangehörigen, sich dauerhaft in den USA aufzuhalten und zu arbeiten. Am Vortag hatte die Einwanderungsbehörde bekanntgegeben, die Bearbeitung sämtliche Einwanderungsanträge afghanischer Staatsangehöriger bis auf weiteres auszusetzen. Weil es sich bei dem mutmaßlichen Täter laut Behörden um einen 29 Jahre alten Afghanen handelt, kündigte Trump zudem Überprüfungen aller Menschen aus Afghanistan an, die unter seinem demokratischen Amtsvorgänger Joe Biden in die USA gekommen waren.
Die Dominikanische Republik hat zwei Flughäfen für die Nutzung durch das US-Militär freigegeben. Bei einem Besuch des amerikanischen Verteidigungsministers Pete Hegseth in Santo Domingo am Mittwoch vereinbarten die Regierungen beider Länder, dass die USA die Militärbasis San Isidro und den internationalen Flughafen Las Américas vorübergehend für logistische Maßnahmen wie das Auftanken von Flugzeugen und den Transport von Ausrüstung und Personal nutzen dürfen. Ziel sei es, Washington im Kampf gegen den Drogenschmuggel zu unterstützen. Hegseths Besuch folgte auf eine Reise des Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs, Dan Caine, nach Trinidad und Tobago. Die beiden Länder führten in diesem Monat eine gemeinsame Militärübung durch. Zuvor hatte Caine US-Truppen in Puerto Rico inspiziert.Angesichts wachsender Spannungen mit Venezuela haben die USA ihre stärkste Militärpräsenz in der Region seit der Invasion Panamas 1989 aufgebaut. Seit August wurden mit dem offiziellen Ziel, den Rauschgiftschmuggel einzudämmen, zahlreiche Kriegsschiffe, Aufklärungs- und Kampfflugzeuge in die Region verlegt. Bisher zerstörte das US-Militär nach Pentagon-Angaben mindestens 20 mutmaßliche Drogenboote. Mit dem Eintreffen des Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford Mitte November stieg die Zahl der amerikanischen Soldaten in der Karibik auf schätzungsweise 12.000 bis 15.000.Parallel erweitert Washington seine Infrastruktur in der Region. Die frühere Marinebasis Roosevelt Roads in Puerto Rico wird wieder instand gesetzt. Dort sind seit Monaten zehn F-35-Kampfflugzeuge stationiert. Weitere Anlagen in Puerto Rico, auf den Virgin Islands und im reaktivierten Stützpunkt Fort Sherman in Panama dienen der Logistik und dem Training. Sie werden ergänzt durch permanente Stützpunkte in Honduras und Guantánamo Bay auf Kuba sowie Standorte in Aruba, Curaçao und El Salvador.Venezuela beschuldigt die USA, den Kampf gegen den Drogenhandel als Vorwand für einen Regimewechsel zu nutzen. Aus Kolumbien und Kuba kommt Kritik; andere Länder unterstützen das Vorgehen. Die Organisation Amerikanischer Staaten mahnt zur Zurückhaltung: Die Region wünsche keinen Krieg, äußerte ihr Generalsekretär.