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22.12.2025
11:18 Uhr
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Liveticker zu US-Wahl 2024: Aktuelle News & Nachrichten zu den Vorwahlen und den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten ► Jetzt lesen im Liveticker der FAZ

Nach der Teilveröffentlichung der Akten über den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat das US-Justizministerium ein zuvor entferntes Foto wieder öffentlich zugänglich gemacht. Das Bild, auf dem auch US-Präsident Donald Trump zu sehen ist, werde „ohne jegliche Änderung oder Schwärzung“ wieder veröffentlicht, nachdem eine Überprüfung „keine Hinweise“ darauf ergeben habe, dass darauf Opfer Epsteins zu sehen seien, erklärte das Ministerium.Das Bild ist eine Aufnahme mehrerer ausgedruckter Fotos, die auf einem Möbelstück und in einer Schublade liegen – darunter mindestens eines mit Trump.Politiker der oppositionellen Demokraten hatten Antworten gefordert, nachdem das Foto in der Online-Veröffentlichung des Justizministeriums plötzlich nicht länger sichtbar war. „Wenn sie dieses Bild runternehmen, stellt Euch vor, was sie noch alles verbergen wollen“, hatte der Chef der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, erklärt. „Dies könnte eine der größten Vertuschungen in der US-Geschichte sein.“ US-Medien zufolge wurden mehr als ein Dutzend weiterer Bilder aus dem Aktenfundus entfernt.Zu dem von Schumer beanstandeten Foto hatte Vize-Justizminister Todd Blanche, ein ehemaliger Anwalt Trumps, am Sonntag dem Sender NBC gesagt, es habe „Bedenken“ wegen abgebildeter Frauen gegeben.
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Spannungen mit Venezuela verfolgen die USA offenbar in der Karibik einen dritten Öltanker. Nach Angaben aus Washingtoner Regierungskreisen verfolgt die US-Küstenwache derzeit ein mit Sanktionen belegtes Schiff, das von Venezuela zur Umgehung der Sanktionen gegen das Land eingesetzt werde. Das Schiff fahre unter falscher Flagge und unterliege einer „gerichtlichen Beschlagnahmungsverfügung“.Wie mehrere US-Medien berichteten, soll es sich bei dem Schiff um den Tanker „Bella 1“ handeln, der seit 2024 wegen angeblicher Verbindungen zu Iran und zur pro-iranischen libanesischen Miliz Hizbullah mit Sanktionen belegt ist. Laut der Website TankerTrackers befand sich das Schiff auf dem Weg nach Venezuela, hatte jedoch keine Ladung an Bord.Die „New York Times“ schrieb, US-Einsatzkräfte hätten sich bereits am späten Samstagabend dem Schiff genähert. Die Besatzung habe sich jedoch der Aufforderung verweigert, sie an Bord zu lassen.
US-Vizepräsident JD Vance hat die Abschaffung von Initiativen für mehr Vielfalt, die sich für historisch benachteiligte Gruppen wie Schwarze einsetzen, als großen Erfolg der US-Regierung gelobt. Präsident Donald Trump und seine Administration hätten die sogenannten DEI-Initiativen in ihrem ersten Amtsjahr in den „Mülleimer der Geschichte“ verfrachtet, „genau da, wo sie hingehören“, sagte Vance in Phoenix bei einem Treffen einer konservativen Bewegung. „In den Vereinigten Staaten von Amerika muss man sich nicht mehr dafür entschuldigen, weiß zu sein“, sagte Vance vor einem jubelnden Publikum. Anders als die linken Demokraten behandelten Republikaner alle Menschen gleich, so der Vizepräsident weiter. Man erwarte von den Menschen allein, dass sie „großartige amerikanische Patrioten“ seien, sagte er vor Mitgliedern der konservativen Jugendorganisation Turning Point USA.
Die Spannungen zwischen Washington und Caracas nehmen zu. Militärische Präsenz, Sanktionen und Tankerbeschlagnahmen zeigen, wie sehr sich der Konflikt um Drogenhandel, Öl und die Zukunft des Maduro-Regimes zuspitzt. Über die Hintergründe berichtet unser Korrespondent Tjerk Brühwiller aus São Paulo:
Die plötzliche Löschung von mehr als einem Dutzend Dateien aus den online veröffentlichten Epstein-Akten ist nach Angaben des US-Justizministeriums auf Bitten von Betroffenen erfolgt. Die entfernten Fotos zeigten potentielle Opfer des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, die zuvor nicht als solche identifiziert worden seien, sagte der stellvertretende Justizminister Todd Blanche bei NBC News. Vor dem Hintergrund laufender Ermittlungen seien die Dateien daher gelöscht worden. Blanche kündigte an, dass sie wieder öffentlich zugänglich werden – einen Zeitpunkt nannte er nicht.
Die USA haben am Sonntag ein weiteres Schiff vor der Küste Venezuelas in internationalen Gewässern abgefangen. Dies teilten zwei US-Regierungsvertreter, die anonym bleiben wollten, der Nachrichtenagentur Reuters mit. Es ist der zweite derartige Einsatz an diesem Wochenende. US-Präsident Donald Trump hatte vor wenigen Tagen eine „Blockade“ aller sanktionierten Öltanker angekündigt, die Venezuela anlaufen oder verlassen. Die Regierungsvertreter machten keine Angaben dazu, welches Schiff abgefangen wurde, und nannten auch keinen genauen Ort für den Einsatz.
Die Veröffentlichung von Teilen der Akten über den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat am Wochenende scharfe Kritik aus dem US-Kongress und von seinen Opfern ausgelöst. Dokumente wurden an vielen Stellen geschwärzt, Gesichter auf Fotos unkenntlich gemacht, Aufnahmen nach ihrer Offenlegung wieder gelöscht. „Wir sind sehr enttäuscht“, erklärte Marina Lacerda, eines von mutmaßlich mehr als 1000 Opfern. „Warum können wir nicht einfach die Namen offenlegen, die offengelegt werden sollten?“, fragte sie im Sender CNN. „Das US-Justizministerium deckt weiterhin einflussreiche Männer, die junge Mädchen belästigt oder vergewaltigt haben oder die an Feiern teilgenommen haben, auf denen diese jungen Mädchen vorgeführt und misshandelt wurden“, erklärte der Abgeordnete Ro Khanna von den oppositionellen Demokraten. Kritik kam auch aus den Reihen von Trumps Republikanern. Die republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene kritisierte, die starke Bearbeitung der Epstein-Akten entspreche nicht den Zielen von Trumps MAGA-Bewegung. „Die Leute sind wütend und wenden sich ab“, schrieb sie im Onlinedienst X.
Nach dem Beginn der Veröffentlichung Tausender Epstein-Akten haben die Demokraten im US-Kongress dem für die Freigabe verantwortlichen Justizministerium die Löschung einer Datei vorgeworfen. Keine 24 Stunden nachdem die Dateien auf der Website des Ministeriums heruntergeladen werden konnten, sei ein Foto anscheinend aus einem Datensatz entfernt worden, hieß es in dem auf der Plattform X veröffentlichten Vorwurf.Auf der besagten Aufnahme sind zum Teil eingerahmte Fotos zu sehen. Eines der Fotos ist schon älter und zeigt den heutigen US-Präsidenten Donald Trump mit seiner Frau Melania in Begleitung des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein und dessen langjähriger Vertrauter Ghislaine Maxwell. Der ehemalige Präsident Bill Clinton ist auf einem anderen Bild zu sehen.Lesen Sie hier mehr zu den veröffentlichten Epstein-Akten.
Die USA haben zum zweiten Mal binnen zwei Wochen einen Öltanker vor der Küste Venezuelas abgefangen. Die US-Küstenwache habe das Schiff mit Unterstützung des Verteidigungsministeriums am frühen Samstagmorgen festgesetzt, erklärte US-Heimatschutzministerin Kristi Noem im Onlinedienst X. Sie begründete den Einsatz mit dem Verdacht, das Schiff habe mit Sanktionen belegtes Erdöl transportiert. Die venezolanische Regierung sprach von einem „schwerwiegenden Akt internationaler Piraterie“ und warf den USA den „Diebstahl und die Entführung“ des Schiffes vor. Der Vorfall werde dem UN-Sicherheitsrat gemeldet.Das US-Heimatschutzministerium erklärte weiter, bei dem Schiff handle es sich um den Tanker „Centuries“. Dem Online-Portal TankerTrackers zufolge hatte der unter panamaischer Flagge fahrende Tanker zuvor in einem venezolanischen Hafen 1,8 Millionen Barrel Rohöl geladen und war am Donnerstag aus der ausschließlichen Wirtschaftszone Venezuelas eskortiert worden. US-Heimatschutzministerin Noem veröffentlichte ein rund acht Minuten langes Video mit Luftaufnahmen von einem Helikopter, der über dem Deck eines großen Schiffs auf hoher See schwebte. Die Vereinigten Staaten würden „weiterhin gegen den illegalen Transport von sanktioniertem Öl vorgehen, das zur Finanzierung des Drogenterrorismus in der Region verwendet wird“, schrieb Noem und fügte an: „Wir werden euch finden und wir werden euch stoppen.“
Das US-Justizministerium hat nach eigener Darstellung bei der Veröffentlichung von Akten zum Skandal des gestorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein keine Dateien verändert, um Präsident Donald Trump zu schützen. Nichts werde deswegen zurückgehalten, sagte der stellvertretende Justizminister Todd Blanche bei ABC News. Blanche verneinte auch die Frage, ob es eine Anweisung gegeben habe, Material zum Epstein-Skandal zu bearbeiten, das einen Zusammenhang zum Präsidenten habe. Weiter sagte er: „Präsident Trump hat von Anfang an klargestellt, dass er erwartet, dass alle Akten, die freigegeben werden können, auch freigegeben werden – und genau das tun wir.\"In den nun veröffentlichten Dokumenten kommt Trump zwar vereinzelt vor, nach ersten Auswertungen scheint es jedoch kaum neue Informationen über das Verhältnis zwischen Epstein und Trump zu geben. Der US-Präsident äußerte sich zunächst nicht.
Nach dem Rücktritt des Kommandeurs der US-Streitkräfte in Lateinamerika hat Präsident Donald Trump einen Nachfolger nominiert. Verteidigungsminister Pete Hegseth teilte am Freitag mit, dass Trump den General Francis L. Donovan zum Befehlshaber für das Südliche Kommando der Vereinigten Staaten ernannt habe. Donovan ist derzeit Vize-Kommandeur des Kommandos für Spezialeinsätze. Bevor er seine neue Position antreten kann, muss der Senat seiner Ernennung noch zustimmen.Der vorherige Befehlshaber, Admiral Alvin Holsey, hatte Mitte Oktober seinen Rücktritt eingereicht. Weder er noch Hegseth nannten offiziell Gründe dafür. Medienberichten zufolge hatte Holsey Zweifel an der Rechtmäßigkeit der amerikanischen Angriffe auf angebliche Rauschgiftboote Venezuelas in der Karibik geäußert. Vergangene Woche gab er seinen Posten offiziell ab.
Ein Sprecher von Ex-US-Präsident Bill Clinton hat das US-Justizministerium für die Veröffentlichung zahlreicher Fotos des Demokraten im Kontext des Skandals um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein kritisiert. Es gebe zwei Gruppen von Menschen, schrieb Angel Urena auf X. Eine erste Gruppe, die nichts gewusst und die Beziehung zu Epstein abgebrochen habe, bevor dessen kriminelle Taten ans Licht kamen. Und eine zweite Gruppe, die auch danach ihre Beziehungen zu ihm weitergeführt habe. „Wir gehören zur ersten Gruppe.“ Keine noch so große Verzögerungstaktik von Menschen aus der zweiten Gruppe werde daran etwas ändern, schrieb er weiter.Am Freitagnachmittag hatte das Justizministerium eine große Datenmenge an Fotos und Dokumenten rund um den Fall des 2019 gestorbenen Sexualstraftäters Epstein auf seiner Webseite veröffentlicht – kurz vor Ablauf einer Frist, die die Veröffentlichung per Gesetz vorgegeben hatte. Auf zahlreichen Aufnahmen ist Clinton zu sehen – etwa beim Schwimmen im Pool mit Epsteins langjähriger Vertrauten Ghislaine Maxwell. Auf anderen Aufnahmen sieht man ihn ohne Bezug zu Epstein und Maxwell.
Die Initiatoren des Gesetzes für eine Veröffentlichung der Ermittlungsakten im Skandal um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein haben dem US-Justizministerium vorgeworfen, Informationen zurückzuhalten. Der demokratische Kongressabgeordnete Ro Khanna sagte in einem auf X veröffentlichen Video, dass ein 119 Seiten langes Dokument mit Zeugenaussagen ohne jede Erklärung komplett geschwärzt worden sei. Man werde mit den Epstein-Opfern zusammenarbeiten, um die vollständige Freigabe der Ermittlungsakten zu erwirken. Unterstützung erhielt Khanna von dem Republikaner Thomas Massie, der die Gesetzesinitiative zusammen mit dem Demokraten angestoßen hatte.Auch der demokratische Minderheitsführer im US-Senat, Chuck Schumer, beklagte auf der Plattform X, dass das Justizministerium „nur einen Bruchteil der gesamten Beweismittel“ veröffentlicht habe. Man werde alle Möglichkeiten ausschöpfen, um sicherzustellen, dass die Wahrheit ans Licht komme. Der demokratische Abgeordnete Robert Garcia warf US-Präsident Donald Trump und Justizministerin Pam Bondi Vertuschung vor.
Das amerikanische Justizministerium hat einen Teil der Ermittlungsakten im Fall des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlicht. Das \"Department of Justice\" (DOJ) gab am Freitagnachmittag einen ersten Schwung, hunderttausende Dokumente, frei. Die Trump-Regierung verfehlte allerdings nach eigenen Angaben die gesetzliche Frist zur Freigabe nahezu aller Akten, wie es der Kongress gefordert hatte. Auf der Website wurde eine \"Epstein Library\" freigeschaltet, die auch etliche Bilder enthält. Zahlreiche Dokumente enthalten umfangreiche Schwärzungen. Ein Foto zeigt den früheren Präsidenten Bill Clinton in einem Whirlpool. Todd Blanche, der stellvertretende Justizminister, kündigte die Veröffentlichung von hunderttausenden weiteren Dokumenten \"in den nächsten Wochen\" an. Vor den Ermittlungsakten waren in den vergangenen Monaten schon Dokumente aus dem Epstein-Nachlass veröffentlicht worden.