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14.12.2025
09:13 Uhr
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Liveticker zu US-Wahl 2024: Aktuelle News & Nachrichten zu den Vorwahlen und den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten ► Jetzt lesen im Liveticker der FAZ

In dem seit Monaten schwelenden Wasserstreit mit Mexiko hat die amerikanische Regierung nach eigenen Angaben eine Einigung mit dem Nachbarstaat erzielt. Die Übereinkunft zwischen Washington und Mexiko-Stadt ziele darauf ab, den „derzeitigen Wasserbedarf der amerikanischen Bauern und Viehzüchter zu decken“, erklärte das amerikanische Landwirtschaftsministerium am Freitag. Demnach soll Mexiko bereits ab kommender Woche rund 249 Millionen Kubikmeter Wasser an die Vereinigten Staaten umleiten.Der Plan solle Ende Januar finalisiert werden. Die amerikanische Landwirtschaftsministerin Brooke Rollins fügte an, Landwirte im an Mexiko angrenzenden Süden von Texas hätten unter der „Ungewissheit“ durch den Wassermangel gelitten, würden nun aber die ihnen zugesagten Ressourcen erhalten. Rollins ergänzte, sollte Mexiko sich jedoch abermals nicht an seine vertraglichen Verpflichtungen halten, behielten sich die Vereinigten Staaten das Recht vor, zusätzliche Strafzölle in Höhe von fünf Prozent zu erheben. Mit einem solchen Zollaufschlag hatte bereits Präsident Donald Trump gedroht. Trump hatte Mexiko bereits im April erstmals vorgeworfen, den Vereinigten Staaten vertraglich vereinbarte Wassermengen vorzuenthalten. Anfang der Woche legte er in dem Streit nach. Er nannte die Menge von rund 987 Millionen fehlenden Kubikmetern Wasser, die den Vereinigten Staaten zustünden, da Mexiko seit fünf Jahren zu wenig liefere.Der Präsident warf Mexiko vor, gegen ein Abkommen aus dem Jahr 1944 zu verstoßen. Es sieht vor, dass die Vereinigten Staaten Wasser aus dem Colorado River teilen und im Gegenzug Wasser aus dem Rio Grande erhalten, der in Mexiko als Río Bravo bezeichnet wird.Mexikanische Waren unterliegen derzeit einem Zollsatz von 25 Prozent, sofern sie nicht unter das Freihandelsabkommen USMCA zwischen den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko fallen.
Der in dieser Woche von den USA nahe Venezuela beschlagnahmte Supertanker „Skipper“ ist zwei Insidern zufolge auf dem Weg nach Houston. Da der Tanker für den Schiffskanal von Houston zu groß ist, muss er in der Nähe ankern und seine Fracht auf kleinere Schiffe umladen, teilte der Hafen mit. Das Hafenamt von Houston erklärte jedoch, es habe bislang keine Meldung über die Ankunft des Öltankers erhalten. Der Houston-Galveston-Sektor der US-Küstenwache antwortete nicht sofort auf Bitten um Stellungnahme. Das Schiff hat rund 1,85 Millionen Barrel venezolanisches Rohöl der Sorte Merey geladen, wie aus einer am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Analyse von Satellitenbildern durch die Website TankerTrackers.com hervorging.
Vor dem Hintergrund der französischen Präsidentenwahl 2027 hat der US-Botschafter in Paris, Charles Kushner, Marine Le Pen und Jordan Bardella vom rechtspopulistischen Rassemblement National (RN) empfangen. Er habe sich gefreut, von beiden mehr über das Wirtschafts- und Sozialprogramm der Partei und „ihre Ansichten über das, was Frankreich erwartet“, zu erfahren, schrieb Kushner am Freitag im Onlinedienst X. Anbei veröffentlichte er ein Foto, das ihn zusammen mit Le Pen, RN-Fraktionschefin im Parlament, und Parteichef Bardella zeigt.In Frankreich wird im Frühjahr 2027 ein neuer Präsident oder eine neue Präsidentin gewählt. Le Pen trat bisher drei Mal erfolglos als Präsidentschaftskandidatin des RN an. Falls die 57 Jahre alte Politikerin in ihrem Berufungsverfahren wegen Veruntreuung von EU-Mitteln abermals verurteilt wird, soll statt ihrer Bardella bei der Präsidentenwahl 2027 antreten.
Präsident Donald Trump hat das legendäre US-Eishockeyteam von 1980 im Weißen Haus empfangen. Die Mannschaft hatte bei den Olympischen Spielen vor 45 Jahren in Lake Placid im Bundesstaat New York das haushoch favorisierte Team aus der Sowjetunion geschlagen und die Goldmedaille gewonnen. In den USA wird dies als „Wunder auf dem Eis“ gefeiert. Trump sagte bei dem Treffen, dies sei einer der größten Momente gewesen, die er je im Sport gesehen habe. „Das sind die Männer, die uns einen der großartigsten sportlichen Siege aller Zeiten beschert haben. Man nennt es das ,Wunder auf dem Eis‘, und ich glaube, genau das war es auch.“
Kalifornien und 19 andere zumeist demokratisch regierte US-Bundesstaaten haben die Regierung von Präsident Donald Trump wegen Visa für Arbeitnehmer verklagt, auf die eine Gebühr von 100.000 Dollar erhoben wird. Das teilte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta mit. Die Regelung verstoße eindeutig gegen das Gesetz, da die massive Gebühr über das hinausgehe, was der Kongress genehmigt habe. Das sogenannte H-1B-Visum ermöglicht es Unternehmen, qualifizierte Beschäftigte wie Ärzte, Programmierer oder Pflegepersonal ins Land zu holen. Bislang war es für einige Tausend US-Dollar zu haben und kostet nun 100.000 Dollar (aktuell gut 85.000 Euro). Die neue Gebühr würde für Arbeitgeber eine kostspielige Hürde darstellen. Bonta erklärte, Kalifornien wisse, dass qualifizierte Fachkräfte aus aller Welt den Bundesstaat voranbrächten. Die von Trump eingeführte „illegale Gebühr von 100.000 Dollar für H-1B-Visa“ verursache unnötige finanzielle Belastungen für öffentliche Arbeitgeber und verschärfe den Arbeitskräftemangel in Schlüsselbranchen.
US-Präsident Donald Trump hat den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh und den Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats, Kevin Hassett, als mögliche Kandidaten für die künftige Führung der US-Notenbank Fed genannt. „Ich denke, man hat Kevin und Kevin. Sie sind beide – ich denke, die beiden Kevins sind großartig“, sagte der Präsident in einem am Freitag auszugsweise veröffentlichten Interview mit dem „Wall Street Journal“. Trump sagte dem Blatt, der künftige Fed-Chef solle ihn bei Zinsentscheidungen konsultieren. „Normalerweise geschieht das nicht mehr. Früher war das Routine. So sollte es sein.“ Er – Trump – sei eine „kluge Stimme, auf die man hören sollte“. Trumps Äußerung steht im Widerspruch zum seit Langem etablierten Grundsatz der Unabhängigkeit der US-Notenbank von der Politik.
Die US-Regierung hat ihre Sanktionen gegen den brasilianischen Bundesrichter Alexandre de Moraes und dessen Ehefrau Viviane Barci de Moraes aufgehoben. Auch ihre Anwaltskanzlei, in der die Immobilien der Familie verwaltet werden, sei von der Sanktionsliste genommen worden, hieß es in einer entsprechenden Mitteilung. Warum die Maßnahmen gestrichen wurden, war zunächst unklar. Bislang waren Vermögenswerte der Personen in den Vereinigten Staaten wegen der Sanktionen eingefroren. De Moraes hatte ein Strafverfahren gegen den früheren brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro geleitet. Bolsonaro war daraufhin zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden.US-Präsident Donald Trump – einem wichtigen Verbündeten Bolsonaros – war das sauer aufgestoßen: In den vergangenen Monaten verhängte er als Reaktion darauf Zölle von 50 Prozent auf zahlreiche Produkte aus dem südamerikanischem Land und belegte de Moraes und Menschen in dessen Umfeld mit Sanktionen.„Alexandre de Moraes ist verantwortlich für eine repressive Kampagne der Zensur, willkürlicher Verhaftungen und politisierter Strafverfolgungen – unter anderem gegen den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro“, sagte US-Finanzminister Scott Bessent damals. Bolsonaros Sohn, der Abgeordnete Eduardo Bolsonaro, bedauerte die Entscheidung, die Sanktionen nun wieder aufzuheben, wie das Nachrichtenportal G1 berichtete.
Der für Lateinamerika zuständige US-Admiral Alvin Holsey tritt vor dem Hintergrund wachsender Spannungen mit Venezuela vorzeitig in den Ruhestand. Wie drei US-Regierungsvertreter und zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Freitag sagten, wurde Holsey von Verteidigungsminister Pete Hegseth zum Rücktritt gedrängt. Hegseth sei unzufrieden mit dem Südkommando, er wolle den Einsatz des US-Militärs in der Region südlich der USA ausweiten. Admiral Holsey selbst hat einen Zusammenhang von seinem Rücktritt mit den Einsätzen in der Karibik öffentlich bestritten. Sein Abgang ist jedoch der jüngste in einer Reihe von Austritten hochrangiger Offiziere, seit Hegseth das Pentagon leitet. Holseys Stellvertreter, Luftwaffengeneral Evan Pettus, wird die Führung des Südkommandos kommissarisch übernehmen.
Der für den Erhalt historischer amerikanischer Gebäude zuständige „National Trust for Historic Preservation“ hat am Freitag Klage gegen den von Präsident Donald Trump geplanten Ballsaal im Weißen Haus erhoben. Die Organisation argumentiert, die Regierung habe es versäumt, die gesetzlich vorgeschrieben Prüfungen durchzuführen oder die Genehmigung des Kongresses für das Projekt einzuholen. Nach heftiger Kritik vieler Denkmalschützer ist dies die erste rechtliche Herausforderung für Trumps Bauprojekt, für das er jüngst den Ostflügen des Weißen Hauses hatte abreißen lassen. Die Kläger verlangen, das Bauvorhaben solle so lange gestoppt werden, bis die nötigen Prüfungen stattgefunden haben. Kein Präsident sei befugt, „Teile des Weißen Hauses ohne jegliche Prüfung abzureißen“, heißt es in der Klage.Trump hatte vor Beginn des Bauprojekts versprochen, man werde die historische Struktur des Weißen Hauses nicht antasten. Geplant ist nach dem Abriss des gesamten Ostflügels nun ein 300 Millionen Dollar teurer, spendenfinanzierter Ballsaal mit knapp 8400 Quadratmetern Fläche. Kritiker bemängeln, das Gebäude stünde in keinem Verhältnis zum historischen Bau des Weißen Hauses. Trump hatte am Donnerstagabend vor Kongressabgeordneten gesagt, in „etwa eineinhalb Jahren“ werde man den „besten Ballsaal im ganzen Land“ in Washington haben. Er beharrt darauf, er sei nicht an bestimmte Auflagen gebunden. Man habe ihm gesagt, er sei der Präsident und könne „alles tun, was er will“.
Die Demokraten des Kontrollausschusses im Repräsentantenhaus haben im Zuge der Debatte über den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein neue Fotos veröffentlicht, auf denen unter anderen auch Präsident Donald Trump und der frühere Präsident Bill Clinton zu sehen sind. Die Aufnahmen stammen aus dem Nachlass des New Yorker Milliardärs Epstein und wurden im Zuge einer Untersuchung an den Ausschuss übergeben.Eines der 19 am Freitag ohne Anmerkungen veröffentlichten Fotos zeigt Trump mit dem belgischen Model Ingrid Seynhaeve und Epstein im Hintergrund. Laut früheren Berichten wurde es auf einer Victoria's-Secret-Party 1997 in Manhattan aufgenommen, die die Männer gemeinsam besuchten. Ein anderes Bild ist ein Gruppenfoto, auf dem Trump zwischen sechs Frauen steht, deren Gesichter geschwärzt sind. Ein weiteres am Freitag veröffentlichtes Bild zeigt eine Schale mit etwas, das aussieht wie Kondom-Verpackungen mit Trumps Gesicht und dem Aufdruck „Ich bin RIEEEESIG!“ darauf. Ein Schildchen weist sie als „Trump-Kondom“ für 4,50 Dollar aus. Der Republikaner und Epstein verkehrten in den neunziger und 2000er-Jahren als Nachbarn in Palm Beach und in New York in denselben Kreisen. Trump sagt heute, er habe Epstein nur flüchtig gekannt und ihn wegen seines Versuchs, junge Frauen abzuwerben, aus seinem Klub in Florida geworfen. Epstein, der 2019 tot in einer Gefängniszelle aufgefunden wurde, hatte jedoch gesagt, ihn verbinde eine enge Freundschaft mit Trump. Er wurde 2008 wegen erzwungener Prostitution einer Minderjährigen verurteilt, erhielt aber im Zuge eines Deals mit der Staatsanwaltschaft nur eine 18 Monate lange Freiheitsstrafe.Auf X hieß es von den Demokraten des Ausschusses, man habe 95.000 neue Fotos aus dem Nachlass erhalten. „Diese verstörenden Bilder werfen noch mehr Fragen über Epstein und seine Beziehungen zu einigen den mächtigsten Männern der Welt auf.“ Es sei an der Zeit, dass das Weiße Haus die „Vertuschung“ beende und die Dokumente freigebe. Ein vom Kongress verabschiedetes Gesetz zwingt das Justizministerium, sie bis zum 19. Dezember zu veröffentlichen. Präsident Trump hätte dies jedoch auch ohne einen solchen Schritt anordnen können. Auf den übrigen Bildern ist unter anderen Bill Clinton mit Epstein auf einem Gruppenfoto zu sehen, das offenbar von Clinton signiert wurde. Es ist bekannt, dass der frühere Präsident mit Epsteins Privatflugzeug geflogen war. Ein Sprecher hob jüngst hervor, der Demokrat habe jedoch „nichts von Epsteins furchtbaren Verbrechen gewusst“ und Epsteins Privatinsel nie besucht, auf der sich massenhafter Missbrauch zugetragen haben soll. Auf anderen Fotos sind Microsoft-Gründer Bill Gates, Regisseur Woody Allen, der regelmäßig an Abendessen mit Epstein in Florida teilgenommen hatte, sowie Trumps früherer Chefstratege Steve Bannon zu sehen, der vor dessen Tod nach eigenen Angaben an einem Dokumentarfilm über Epstein arbeitete. Drei Fotos zeigen Sexspielzeug, das sich offenbar in Epsteins Besitz befand, darunter ein Mundknebel, ein Penetrations-Handschuh und Fesseln. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Abigail Jackson, warf den Demokraten vor, erneut „selektiv ausgewählte Fotos mit willkürlichen Schwärzungen“ für eine falsche Darstellung veröffentlicht zu haben. Bereits in der Vergangenheit hatte der Präsident gesagt: „Ich habe nichts mit diesem Mann zu tun.“ Kreise aus dem Weißen Haus verwiesen nun zudem darauf, dass es keine Dokumente gebe, die jemals ein Fehlverhalten von Trump belegt hätten.
Nach der Beschlagnahme eines Öltankers vor der Küste Venezuelas durch das US-Militär hat US-Präsident Donald Trump abermals ohne konkrete Angaben baldige Bodeneinsätze angekündigt. „Es wird bald auch an Land beginnen“, sagte der Republikaner im Weißen Haus. Er nannte allerdings weder Venezuela noch andere Länder beim Namen. Auch, um was für US-Einsätze es gehen könnte, ließ Trump offen. Unmittelbar davor hatte er indirekt über die seit Wochen andauernden tödlichen US-Angriffe auf Boote mit angeblichen Drogenschmugglern in der Karibik gesprochen. Der Republikaner hatte ausführlich auf eine Frage eines Journalisten geantwortet zum Hintergrund der Beschlagnahme des Öltankers vor der Küste Venezuelas am Vortag. Bereits in den vergangenen Wochen hatte der US-Präsident von Landeinsätzen in der Region gesprochen, die „sehr bald“ beginnen sollten. Zuletzt entgegnete er im Interview des Nachrichtenportals „Politico“ auf die Frage nach einer möglichen amerikanischen Bodeninvasion in Venezuela, er wolle weder etwas bestätigen noch ausschließen. Vor einiger Zeit hatte Trump bereits öffentlich bestätigt, dass er auch verdeckte Einsätze des Auslandsgeheimdienstes CIA in Venezuela genehmigt habe.
US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben mit China und Russland über Denuklearisierung, also atomare Abrüstung gesprochen. „Ich habe mit China darüber gesprochen. Ich habe mit Russland darüber gesprochen. Und ich denke, das wäre etwas, was wir gerne tun würden, und sie würden es auch gerne tun, und ich denke, Russland würde es gerne tun“, sagte Trump bei einem Treffen im Weißen Haus. Auf den Hinweis eines Reporters, dass Russland erklärt habe, es sei unmöglich, den Abrüstungsvertrag New Start rechtzeitig vor dessen Auslaufen im Februar 2026 neu auszuhandeln, antwortete Trump, ihm sei etwas anderes gesagt worden. Der 2010 zwischen den USA und Russland geschlossene Vertrag zur nuklearen Abrüstung wurde 2021 letztmalig um fünf Jahre verlängert. Er sieht eine Reduzierung der Atomsprengköpfe und der Trägersysteme vor.
US-Präsident Donald Trump will mit einem nationalen Standard die zunehmende Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) durch einzelne Bundesstaaten unterbinden. Er unterzeichnete am Donnerstag (Ortszeit) eine entsprechende Anordnung. „Wir wollen eine zentrale Genehmigungsstelle haben“, sagte Trump vor Journalisten. Unternehmen sollten sich nicht an Gesetze halten müssen, die sich von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschieden. „Man bekommt es trotzdem nicht genehmigt, wenn man in 50 Bundesstaaten gehen muss“, erklärte er.Die Anordnung gebe der Regierung die Mittel, um gegen die „lästigsten“ Vorschriften der Bundesstaaten vorzugehen, sagte der KI-Berater des Weißen Hauses, David Sacks. Die Regierung werde sich jedoch nicht gegen Regeln zur Kindersicherheit stellen, fügte er hinzu. Führende KI-Unternehmen wie der ChatGPT-Hersteller OpenAI, die Google-Mutter Alphabet und Meta Platforms hatten erklärt, dass die Bundesregierung und nicht die Bundesstaaten die Branche regulieren sollten.Führende Politiker beider großer Parteien in den Bundesstaaten hatten jedoch erklärt, sie bräuchten die Befugnis, der KI Leitplanken zu setzen. Dies gilt insbesondere, da der Kongress wiederholt keine Gesetze zur Regulierung der Technologiebranche verabschiedet hat. So hat der republikanische Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, eine KI-Grundrechtecharta vorgeschlagen, die Datenschutz und Verbraucherschutz umfasst. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom unterzeichnete in diesem Jahr ein Gesetz, das große KI-Entwickler verpflichtet, Pläne zur Minderung potenzieller katastrophaler Risiken zu erläutern. Andere Bundesstaaten haben Gesetze verabschiedet, die unter anderem KI-generierte, nicht genehmigte politische Deepfakes verbieten.
Der von den USA vor der Küste Venezuelas aufgebrachte Tanker ist nach Angaben des Weißen Hauses bekannt dafür, dass er als Teil einer Schattenflotte Schwarzmarkt-Öl an die Revolutionsgarden im Iran liefert. Das Schiff stehe auf einer Sanktionsliste und das Justizministerium habe die Beschlagnahme des Schiffes beantragt, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt.Unklar blieb in der Erklärung, warum Venezuela Öl an die Revolutionsgarden liefern soll. Der Iran produziert selbst Öl und verfügt über erhebliche eigene Ölreserven.Auf die Frage, ob es US-Präsident Donald Trump bei den Einsätzen in der Karibik um den Kampf gegen Drogen oder um Öl gehe, sagte Leavitt: „Der Präsident hat einen neuen Ansatz gewählt, den seit geraumer Zeit keine Regierung mehr verfolgt hat, nämlich sich tatsächlich auf das zu konzentrieren, was in unserem eigenen Hinterhof vor sich geht.“ Die USA hatten Lateinamerika jahrzehntelang als ihren Hinterhof betrachtet.