FAZ 16.02.2026
08:39 Uhr

Liveblog Olympia 2026: Vonn will „wieder oben auf dem Berg stehen“


Skistar kehrt für weitere Operationen in die USA zurück +++ Gastgeber Italien knackt Medaillen-Rekord +++ Abgesetzter Eishockey-Kapitän verärgert über deutsche Vorrunde +++ alle Olympia-2026-News im Liveblog.

Liveblog Olympia 2026: Vonn will „wieder oben auf dem Berg stehen“

Eishockey-Star Kevin Fiala von den Los Angeles Kings hat bei Olympia mehrere Brüche im linken Unterschenkel erlitten. Der 29 Jahre alte Stürmer der Schweizer Nationalmannschaft wurde in Mailand operiert, wie sein NHL-Klub mitteilte. Fiala wird den Rest der NHL-Hauptrunde, die am 16. April endet, verpassen. „Nicht das Ende, das ich mir für meine erste Olympiade vorgestellt habe. Vielen Dank an alle, dass ihr euch gemeldet habt. Ich schätze die Unterstützung wirklich. Größtes Glück für mein Team Schweiz, holt sie euch!“, schrieb Fiala auf Instagram zu einem Bild aus dem Krankenhaus. Fiala war im olympischen Eishockey-Turnier bei der 1:5-Niederlage am Freitagabend gegen Kanada mit Tom Wilson von den Washington Capitals zusammengeprallt. Danach musste er auf einer Trage liegend vom Eis gefahren werden. „Es tut mir furchtbar leid. Ich sende ihm und seiner Familie meine besten Wünsche, ich bete für ihn. Man möchte nie, dass ein Spieler ausfällt, vor allem nicht bei so einem Turnier. Das ist bitter für das Land und die Mannschaft“, sagte Wilson. (dpa)

Bob-Pilot Johannes Lochner hat auf seiner Goldmission in Cortina d'Ampezzo das erste Ausrufezeichen gesetzt und seinem Dauerrivalen Francesco Friedrich im Zweier sofort einen Nackenschlag verpasst. Der Gesamtweltcupsieger aus Bayern raste im ersten Lauf mit Anschieber Georg Fleischhauer zum Bahnrekord und distanzierte Friedrich bereits auf 48 Hundertstelsekunden. Adam Ammour platzierte sich zwischen den beiden Weltklasse-Piloten auf Rang zwei (+0,44). Für Lochner ist es der perfekte Start in seine letzte Wettkampfwoche. Der 35-Jährige beendet seine Karriere nach den Olympischen Spielen und will unbedingt sein erstes Gold gewinnen. Bei großen Rennen hatte er sich fast immer Friedrich geschlagen geben müssen, unter anderem in Peking 2022 im Zweier und Vierer. Der zweimalige Doppel-Olympiasieger Friedrich hingegen will zum erfolgreichsten Bob-Piloten der Geschichte aufsteigen – mit einem fünften Gold würde der Sachse an André Lange (4x Gold, 1x Silber) vorbeiziehen. Nach einer durchwachsenen Saison hatte er getönt: „Das Imperium hat immer zurückgeschlagen.“ Im Weltcup hatte sich die Dominanz von Lochner schon abgezeichnet. Er war mit sechs Siegen in sieben Zweier-Rennen im Gepäck nach Cortina gereist. „Im Zweier kann ich mich nur selbst schlagen“, sagte Lochner selbstbewusst im Interview mit „Münchner Merkur/tz“. Und Lochner hielt zumindest im ersten Lauf Wort, zeigte die klar beste Linie und führt bereits komfortabel. Im Zielbereich ballte er die rechte Faust. Die internationale Konkurrenz liegt weit zurück. (sid)

Mit wirtschaftlichen Sorgen und angetrieben vom Glauben an Gott geht Emma Weiß in ihre zweiten Olympischen Winterspiele. Beim Freestyle-Skiing gilt die 26-Jährige aus deutscher Sicht als Einzelkämpferin und spürt das auch bei der Förderung. „Ich muss mich nach wie vor komplett selbst finanzieren“, sagte Weiß im deutschen Teamhotel in Livigno. Am Dienstag (10.45 Uhr) startet die Schwäbin in die Qualifikation, die sie 2022 in Peking nicht überstand. Im Gesamtweltcup liegt sie derzeit auf dem 13. Rang. Sie kümmere sich um die sowie Sponsoren-Akquise und -Betreuung die Reiseplanung und -organisation. „Eine Saison ist auch gar nicht so billig, wir reden da von circa 70.000 Euro – das muss erst mal reinkommen“, erklärte Weiß, die zumindest auf die Unterstützung durch die Sporthilfe bauen kann. „Aber das deckt gerade einmal einen Bruchteil von dem ab, was ich brauche. Eigentlich muss ich in diesem Jahr von irgendwoher noch ein bisschen Geld kriegen, sonst gehe ich mit einem Minus raus.“ Stärke zieht die Ski-Akrobatin seit zwei Jahren aus einem persönlichen Erlebnis, wie sie erzählte: „Ich hatte eine Gottesbegegnung an Pfingsten, seitdem bin ich für Gott unterwegs, versuche die Bühne zu nutzen, um von ihm erzählen zu dürfen, weil ich seine Liebe und seine Gnade spüren durfte, die einfach nicht von dieser Welt ist.“ Der olympische Aerials-Wettbewerb ist eine Disziplin des Freestyle-Skis, bei der die Athletinnen und Athleten über eine steile Schanze springen und in der Luft mehrere Saltos und Schrauben zeigen. Bewertet werden der Absprung, die Ausführung der Tricks in der Luft sowie die Landung, wobei Schwierigkeit und Sauberkeit eine große Rolle spielen. (dpa)

Bei seinen sportlich fantastisch laufenden Winterspielen hat Italien den eigenen Olympia-Medaillenrekord schon vor Beginn der zweiten Woche geknackt. Durch die Gold-Triumphe von Riesenslalom-Fahrerin Federica Brignone und Biathletin Lisa Vittozzi sowie Silber des Snowboardcross-Teams und Bronze in der Langlauf-Staffel steht der Gastgeber schon bei 22 Medaillen, acht davon in Gold. Das hatte es bei Winterspielen für Italien noch nie gegeben. „Es war ein toller Tag für das italienische Team in vielen Disziplinen. Das ist ein Tag, den wir in Italien nicht vergessen werden“, sagte Vittozzi nach ihrem ersten Olympiasieg im Verfolgungsrennen in Antholz: „Für mich war es total schön, vor so vielen Leuten, die ich kenne, und Familie und Freunden zu gewinnen.“ Der bisherige Rekord stand von 1994 in Lillehammer mit sieben goldenen und insgesamt 20 Medaillen. Das Nationale Olympische Komitee Italiens (Coni) hatte vor Beginn dieser Spiele in Mailand und Cortina 19 Medaillen als Ziel ausgegeben. Im Medaillenspiegel rangieren die Hausherren zur Halbzeit der Spiele auf Platz zwei hinter Norwegen. (dpa)

Am Ende weinte Nika Prevc wie schon vor wenigen Tagen bittere Tränen in den Armen ihres Vaters Dare. Für die große Favoritin aus Slowenien enden die Skisprung-Einzelwettbewerbe bei den Olympischen Spielen ohne die so ersehnte Goldmedaille. Am Sonntag beim Springen von der Großschanzen kam Prevc nur auf Rang drei. Zuvor hatte sie Silber von der Normalschanze geholt. In beiden Springen musste die 20-Jährige überraschend der Norwegerin Anna Odine Stroem zum Sieg gratulieren. Zwar gab es im Mixed-Wettbewerb unter anderem an der Seite ihres Bruders Domen Prevc Gold. Den großen Traum vom Einzelgold erfüllte sich die Slowenin, die in dieser Saison bereits 13 Weltcupsiege geschafft hatte, aber nicht – und das hinterließ Wirkung. „Diese Erfahrungen und Ergebnisse werden mir helfen, mehr Selbstvertrauen für die nächsten Wettkämpfe zu gewinnen“, erklärte sie. „Ich muss stolz auf diese Medaille sein, denn mein letzter Sprung zeigt, dass ich in der Lage bin, all den Stress und alles, was mir widerfährt, zu bewältigen“, erklärte sie. Tatsächlich hatte Prevc erst mit einem weiten Satz im zweiten Durchgang überhaupt noch eine Medaille geholt. An der Unterstützung lag es nicht. Wie bei allen Sprüngen im italienischen Predazzo waren zahlreiche slowenische Fans an den Schanzen. Selbst als es am Sonntag nur zu Bronze reichte, skandierten die Anhänger laut: „Nika, Nika.“ Auch wenn es im Einzel nicht wie gewünscht lief, auch die Goldmedaille im Mixed-Wettbewerb an der Seite ihres Bruders hat für Prevc einen besonderen Stellenwert. „Ich habe immer davon geträumt, eine Olympia-Medaille zu gewinnen. Aber ich hätte nie gedacht, dass das mit meinem Bruder gemeinsam klappt“, sagte sie nach dem Sprung auf Rang eins und ihrem Olympia-Highlight. (dpa)

Die ARD hat ein überaus positives Zwischenfazit der Olympia-Übertragungen aus Mailand und den italienischen Alpen gezogen. „Wir freuen uns sehr über die bisher wirklich großartige Publikumsresonanz für unsere Angebote zu den Olympischen Winterspielen 2026 auf allen Kanälen“, teilte der Bayerische Rundfunk, der zusammen mit dem MDR federführend für das ARD-Olympiaprogramm ist, auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes mit. Für die bislang höchste Einschaltquote im Ersten sorgte der Bronzelauf der Rodler Tobias Wendl/Tobias Arlt im Doppelsitzer am vergangenen Mittwoch mit 6,77 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Damit schlug Olympia sogar König Fußball, das Viertelfinale im DFB-Pokal am selben Abend zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig stieß auf geringeres Interesse. Ebenfalls eine starke Quote mit mehr als sechs Millionen Zuschauern erzielte der Goldsprung von Philipp Raimund von der Normalschanze. Die größten Marktanteile hatten die stets beliebten Biathleten: Der Sprint der Männer am vergangenen Freitag kam auf 41,8 Prozent, dicht gefolgt vom Sprint der Frauen am Samstag mit 41,0 Prozent. „Was die Marktanteile betrifft, bewegen sich die Übertragungen aus Mailand und Cortina auf einem ähnlich hohen Niveau wie vor vier Jahren aus Peking“, teilte die ARD mit, ein Reichweitenvergleich ist wegen der unterschiedlichen Zeitzonen schwierig. (sid)

Mit Platz 42 von der Großschanze verlief Katharina Schmids Abschied von der olympischen Bühne trist. Und so schnell wird die Skisprung-Rekordweltmeisterin nach ihrem Karrierende nicht ins Rampenlicht zurückkehren. Die Olympia-Fahnenträgerin peilt zwar eine Laufbahn als Trainerin an, aber vorerst nicht beim Deutschen Skiverband. Das erklärte DSV-Sportdirektor Horst Hüttel am Sonntagabend in Predazzo. „Es gibt Gespräche zwischen ihr und dem Skiklub in Oberstdorf. Sie möchte jetzt nicht gleich wieder irgendwie durch die Welt reisen, sondern eher mal zu Hause sein, beim Nachwuchs am Stützpunkt“, sagte Hüttel: „Und da laufen Gespräche, sogar was eine hauptamtliche Stelle angeht. Und ich hoffe sehr, dass dies zustande kommt.“ Gleichsam hofft Hüttel aber, dass die 29-Jährige in absehbarer Zukunft ihr Wissen beim DSV weitergibt. „Wenn sie dann ihre Lizenzen hat, in den nächsten Jahren, kann ich mir durchaus vorstellen, dass man sie mal wieder hier sieht“, sagte er: „Das wird die Zeit zeigen, ob sie das selber will. Aber ich glaube, sie würde als Typ, als Mensch, als Persönlichkeit sehr viel mitbringen, um auch wirklich eine tolle Trainerin zu werden.“ Hüttel, der Schmid über viele Jahre durch die Karriere begleitet hat, litt bei deren völlig verkorkstem Wettkampf mit. „Das ist schon bitter für sie“, sagte er: „Aber mein Gott, sie hat zwei silberne Olympia-Medaillen im Einzel zu Hause, hat eine tolle olympische Karriere hinter sich und sie wird das auch überstehen.“ Beendet ist die Saison für Schmid aber noch nicht: Im Weltcup warten noch neun Wettkämpfe, darunter das Skifliegen in Vikersund und Planica. (sid)

Der vor Olympia als Kapitän des Nationalteams abgesetzte Eishockey-Profi Moritz Müller hat das deutsche Team nach der Vorrunde deutlich kritisiert. Nach Meinung des 39 Jahre alten Verteidigers der Kölner Haie kann die bei den Winterspielen mit sieben NHL-Spielern angetretene Mannschaft als Team den Silbermedaillen-Gewinnern von 2018 und den Zweitplatzierten der Weltmeisterschaft von 2023 noch nicht das Wasser reichen. „Im Vorfeld ist viel darüber gesprochen worden, wie gut diese Mannschaft ist. Die besten Mannschaften, die ich bei Deutschland erlebt habe – das war 2018 und 2023. Da muss diese Mannschaft erst noch hinkommen“, sagte Müller nach dem 1:5 im letzten Vorrundenspiel am Sonntag gegen Weltmeister USA. Der langjährige DEB-Kapitän gehört in Mailand nicht mehr zum Kreis der drei Mannschaftsführer. Diese Rollen hatten Bundestrainer Harold Kreis und DEB-Sportdirektor Christian Künast an NHL-Weltstar Leon Draisaitl sowie seine Assistenten Tim Stützle und Moritz Seider vergeben, die ebenfalls Topstars in der nordamerikanischen Profiliga NHL sind. „Wir haben ganz tolle Eishockeyspieler, die mit zu den besten auf der Welt gehören. Aber wir können nicht denken, dass jedes Mal, wenn jemand von denen auf dem Eis ist, dass wir denen jedes Mal die Scheibe geben und dann ein Wunder passiert“, schimpfte Müller. Der von den USA per Manndeckung aus dem Spiel genommene Leistungsträger Draisaitl hatte am Sonntag keinen einzigen Schuss auf das gegnerische Tor abgegeben. Obwohl das aktuelle Team auf dem Papier als das beste gilt, das jemals für Deutschland bei einem Turnier dabei war, gelang in der Vorrunde nur gegen Dänemark ein Sieg (3:1). Gegen Außenseiter Lettland (3:4) und die USA setzte es Pleiten. Nur dank Schützenhilfe der Konkurrenz wurde Deutschland Gruppenzweiter und bekam anstatt eines starken Gegners in der Viertelfinal-Qualifikation mit Frankreich einen mutmaßlich leichter zu schlagenden Kontrahenten vorgesetzt. „Man kann auch die Amerikaner schlagen. Aber man muss demütig genug sein, dass wir gegen jeden Gegner hier verlieren können. Das muss in unseren Kopf rein“, sagte Müller, der gegen die USA deutlich mehr Eiszeit im Vergleich zu den ersten beiden Spielen bekommen hatte und zusammen mit Top-Torschütze Stützle bester deutscher Spieler war. (dpa)

Deutschlands Eishockey-Team hat trotz einer abermaligen Vorrunden-Niederlage gegen die USA eine günstige Ausgangslage für die K.o.-Runde bei den Olympischen Winterspielen erwischt. Am Sonntag unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Harold Kreis dem Weltmeister 1:5 (0:1, 0:2, 1:2) und spielt am Dienstag in der Viertelfinal-Qualifikation in Mailand gegen Außenseiter Frankreich. Sollte Deutschland diese Pflichtaufgabe meistern und die Runde der letzten Acht am Mittwoch erreichen, wäre die Slowakei der Gegner.Weil Dänemark am Sonntag Schützenhilfe leistete und Lettland 4:2 bezwang, wurde die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes trotz der beiden Niederlagen am Wochenende Gruppenzweiter hinter den USA. Am Samstag hatte Deutschland überraschend 3:4 gegen die Letten verloren.Gegen Weltmeister USA zeigte Deutschland zumindest am Ende Moral und kam noch zu einem Treffer: Top-Scorer Tim Stützle schoss sein viertes Turniertor (52. Minute). (dpa)

Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase/Nikita Volodin ist nach dem Kurzprogramm bei den Olympischen Winterspielen in Italien auf Goldkurs. Die Weltmeisterschaftszweiten präsentierten eine fehlerfreie Tango-Vorstellung und dürfen damit weiter vom ganz großen Coup träumen. Hase/Volodin erhielten für ihre Darbietung 80,01 Punkte und zeigten im Gegensatz zu den anderen Favoriten-Duos keine Nerven.Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Anastasia Metelkina/Luka Berulawa aus Georgien beträgt 4,55 Zähler. Dritter sind die Kanadier Lia Pereira und Trennt Michaud (74,60 Punkte). Das zweite deutsche Paar Annika Hocke/Robert Kunkel belegt nach einer guten Vorstellung ohne groben Fehler mit 67,52 Punkten den elften Rang.Der deutsche Fokus lag aber auf Medaillenhoffnung Hase/Volodin, die seit mehr als drei Jahren ein Eiskunstlauf-Paar sind. Alles war bei den beiden auf die Olympischen Spiele ausgelegt. Dabei hatte der gebürtige Russe Volodin erst im vergangenen Jahr den für die Olympia-Teilnahme notwendigen deutschen Pass erhalten.Im Kurzprogramm lieferten die Europameister von 2025 trotz der großen Erwartungen ab. Die beiden 26-Jährigen zeigten sich auch stark verbessert im Vergleich zur Europameisterschaft vor einem Monat im britischen Sheffield, als sie viele Fehler in die Programme einstreuten und sich mit dem zweiten Platz hinter Metelkina/Berulawa begnügen mussten. (dpa)

Mit einem heftigen Sturz hat Ski-Freestyler Elias Lajunen aus Finnland für einen Schreckmoment in der Big-Air-Qualifikation bei den Olympischen Spielen gesorgt. Der 18-Jährige verlor nach dem Absprung die Kontrolle und prallte mit dem Rücken auf die eisige Oberfläche. Lajunen ist der Sohn des dreimaligen Olympiasiegers und ehemaligen Nordischen Kombinierers Samppa Lajunen.Zunächst blieb Elias Lajunen regungslos liegen, dann wurde er nach einer medizinischen Behandlung und unter dem Zuspruch der Zuschauer in einem Schlitten abtransportiert. Dabei streckte er den Daumen nach oben. Lajunen nahm anschließend nicht mehr am Wettbewerb teil.Beim Big Air geht es darum, nach einem Sprung über eine große Rampe Tricks in der Luft zu zeigen und sicher zu landen. Punkte vergibt die Jury unter anderem für den Schwierigkeitsgrad, die saubere Ausführung, die Höhe und die Landung. (dpa)

Olympia 2026: Langläufer Klæbo jetzt erfolgreichster Winterolympionike

Drei Wettbewerbe, keine Medaille: Die deutschen Skisprung-Frauen haben bei den Olympischen Winterspielen eine riesige Enttäuschung erlebt. Zum Abschluss auf der Großschanze kam Agnes Reisch als beste Deutsche bei schwierigen Bedingungen auf der Großschanze auf Rang zehn, für Fahnenträgerin Katharina Schmid reichte es bei ihren letzten Spielen als 42. nicht mal für den Final-Durchgang. Zuvor gab es weder von der Normalschanze noch im Mixed-Wettbewerb Edelmetall. Das deutsche Frauen-Team blieb damit deutlich hinter den Erwartungen zurück.Olympiasiegerin wurde auf der Großschanze die Norwegerin Odine Stroem, die nach Gold auf der Normalschanze abermals jubeln konnte. Silber holte sich ihre Landsfrau Eirin Maria Kvandal. Mitfavoritin Nika Prevc aus Slowenien sicherte sich Bronze.„Dass es jetzt so endet, ist natürlich hart. Es tut sehr, sehr weh“, sagte Schmid. Die 29-Jährige wird nach der Saison ihre aktive Karriere beenden. 2018 in Pyeongchang und vier Jahre später in Peking reichte es noch zu Olympia-Silber. Im italienischen Predazzo sprang sie nur hinterher. „Ich bin hier von Anfang an mit der Schanze nicht klargekommen“, begründete Schmid ihre schwachen Platzierungen. (dpa)