FAZ 18.02.2026
06:37 Uhr

Liveblog Olympia 2026: Tränen bei Eiskunstlauf-Star nach schwerem Fehler


Deutsche Curler verpassen Medaille +++ Kritik an Olympia: „Die Magie hat mich nie erreicht“ +++ Ausgeschlossener Ukrainer erhält viel Geld +++ alle Olympia-2026-News im Liveblog.

Liveblog Olympia 2026: Tränen bei Eiskunstlauf-Star nach schwerem Fehler

Skirennläuferin Lena Dürr greift im Olympia-Slalom abermals nach einer Medaille. Die 34-Jährige liegt nach dem ersten von zwei Läufen bei perfekten Bedingungen auf Platz zwei hinter der Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Ihr Rückstand auf die Shiffrin beträgt allerdings schon 0,82 Sekunden.Auch Emma Aicher, in Cortina d'Ampezzo schon mit zweimal Silber (Abfahrt und Team-Kombination) dekoriert, hat noch Chancen aufs „Stockerl“. Die Achte des ersten Laufs trennen 0,32 Sekunden von Rang drei, den überraschend die junge Schwedin Cornelia Öhlund belegt. Auf Shiffrin hat Aicher einen Rückstand von 1,32 Sekunden.„Es hat sehr viel Spaß gemacht“, sagte Dürr im ZDF, „der Schnee ist wieder ein Traum, wie im Riesenslalom. Dazu perfektes Wetter, es war so eine Freude, da oben zu stehen.“Dürr glänzte wie die direkt nach ihr gestartete Shiffrin an der Schlüsselstelle: Beide fuhren die aufeinanderfolgenden Haarnadeln von der anderen Seite an als die meisten Konkurrentinnen und nahmen so mehr Tempo ins Flache mit. „Ich habe kurz mal gezögert, weil ich die Erste war, die sich so entschieden hat, aber es ist sich ganz gut ausgegangen“, sagte Dürr.Sie hat nun dieselbe Ausgangsposition wie im Riesenslalom, in dem sie nach dem ersten Lauf ebenfalls Zweite war. Im Finale lag sie bis kurz vor dem Ziel auf Medaillenkurs, stürzte dann aber ab auf Rang neun. Ähnlich bitter verlief für sie der Olympia-Slalom 2022: Damals ging sie sogar als Führende in den zweiten Durchgang, fiel dort aber auf Platz vier zurück. 0,07 Sekunden fehlten der Münchnerin zu Bronze, 0,19 zu Gold.Der Slalom ist der letzte Wettbewerb für die Alpinen bei Olympia 2026. Mit den beiden Silbermedaillen hat der Deutsche Skiverband seine Bilanz der beiden vergangenen Spiele schon übertroffen. 2022 reichte es nur zu Team-Silber (u.a. mit Dürr und Aicher), 2018 gab es eine Nullrunde. (sid)

Tierischer Trubel beim Teamsprint der Skilangläuferinnen: Während der Qualifikation am Mittwochmorgen in Lago di Tesero ging ein großer grauer Hund unbekannter Herkunft auf Entdeckungstour. Das freundliche Tier preschte die Zielgerade hinunter und jagte spielerisch die letzten Starterinnen der ersten Runde Richtung Ziellinie.Dort beschnupperte der Hund neugierig die Argentinierin Nahiara Diaz Gonzalez, ehe er sich nach absolviertem Auslauf zufrieden hechelnd „festnehmen“ und tätscheln ließ. Gefahr für Tier wie Teamsprinterinnen bestand zu keinem Zeitpunkt. (Sid)

Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek gehen am Donnerstag in der letzten Olympia-Entscheidung der Nordischen Kombinierer an den Start. Die beiden Oberstdorfer erhielten für den Teamsprint den Vorzug gegenüber Julian Schmid, für den die Winterspiele damit beendet sind. Der Teamsprint (Springen 10.00, Langlauf 14.00 Uhr  im F.A.Z.-Liveticker zu Olympia, ZDF und Eurosport) ist die letzte Chance, die ersten Olympischen Spiele ohne deutsche Kombinierer-Medaille seit 1998 zu verhindern.Geiger und Rydzek hatten am Dienstag im Einzel von der Großschanze fast zeitgleich die Ränge neun und zehn belegt, Schmid kam gut 40 Sekunden später als Zwölfter ins Ziel. (sid) 

Nur noch ein Sieg und es geht um die Olympia-Medaillen: Die deutschen Eishockey-Nationalspieler sind sich ihrer großen Chance bewusst und wollen entschlossen zupacken. „Das Halbfinale ist zum Greifen“, sagte Verteidiger Moritz Seider nach dem 5:1 gegen Frankreich und erklärte mit Blick auf das Viertelfinale gegen die Slowakei am Mittag (12.10 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zu Olympia, im ZDF und Eurosport): „Man hätte sich keinen besseren Gegner wünschen können. Jetzt liegt es an uns.“ Kapitän Leon Draisaitl appellierte: „Wir müssen die Möglichkeit realisieren, die hier vor uns liegt.“Denn in der Tat hatte Deutschland durchaus Glück, als nach der Vorrunde die Karten neu gemischt wurden und das Olympia-Turnier praktisch wieder bei Null begann: Frankreich war das zweitschlechteste der zwölf Teams in der Gruppenphase, die Slowakei ist auf dem Papier weniger stark einzuschätzen als Kanada, die USA und Schweden, die es ebenfalls direkt in die Runde der besten acht geschafft hatten.Dennoch ist der Respekt vor dem Gegner groß, der 2022 in Peking – allerdings ohne NHL-Spieler auf beiden Seiten – die deutsche Mannschaft in der Viertelfinal-Qualifikationsrunde mit 4:0 aus dem Turnier geworfen hatte. „Das ist eine sehr gefährliche, gute Mannschaft. Wir müssen unser Spiel aufs Eis bringen“, forderte NHL-Superstar Draisaitl. Auch Bundestrainer Harold Kreis sparte nicht mit Lob für das Team um den flinken Stürmer Juraj Slafkovsky vom NHL-Rekordmeister Montréal Canadiens. „Das ist eine sehr gute, technisch und läuferisch gute Mannschaft“, sagte Kreis. Sein Team müsse „geradlinig“ aus einer gut organisierten Defensive nach vorn spielen. (sid) 

Nach seiner Triumphfahrt zu Gold schloss Johannes Lochner überglücklich Frau Hannah und seine Eltern in die Arme, nur Söhnchen Jonas fehlte beim großen Erfolg seines Vaters in Cortina d'Ampezzo – wurde aber bestens umsorgt. „Der ist im Bett und schläft. Der ist bei der Schwiegermama. Die ist die gute Fee“, sagte Lochner nach seinem Olympiasieg im Zweierbob und sprach „Heidi“ ein fettes Dankeschön aus: „Großen Dank, dass sie sich geopfert hat und im Hotel geblieben ist.“Dadurch konnte zumindest seine Frau an der Bahn sein und sehen, wie Lochner mit Anschieber Georg Fleischhauer überlegen zu Gold raste – und sich in der letzten Woche seiner Karriere seinen großen Traum erfüllte. 1,34 Sekunden betrug der Vorsprung am Ende auf seinen Dauerrivalen Francesco Friedrich, Adam Ammour gewann Bronze und komplettierte den deutschen Dreifachsieg. 2022 in Peking hatte Lochner zweimal hinter Friedrich Silber gewonnen.Für den 35-Jährigen war es das letzte Zweierbob-Rennen seiner Laufbahn, am Sonntag nach dem Vierer macht er Schluss – auch wegen seines einjährigen Sohnes. „Ich habe seine ersten Schritte schon verpasst“, erzählte Lochner zuletzt im Podcast „Pizza & Pommes“, „ich möchte jetzt einfach auch wirklich die nächsten Winter sehen, wie er das erste Mal Ski fährt, wie er einfach ins Leben reinwächst.“ Das kann er als Olympiasieger nun umso beruhigter. (sid) 

Johannes Lochner hat sich in der letzten Woche seiner Karriere den Traum vom Olympiasieg erfüllt. Der Bob-Pilot raste mit Anschieber Georg Fleischhauer im Zweier überlegen zu Gold und schlug damit auch erstmals seinen Dauerrivalen Francesco Friedrich auf der größten Bühne. 1,34 Sekunden betrug der Vorsprung, hinter Friedrich sicherte sich Adam Ammour Bronze und komplettierte das deutsche Treppchen. Das hatte es auch 2022 in Peking schon gegeben.Für Lochner ist es die dritte Olympiamedaille: Vor vier Jahren war er zweimal hinter Friedrich Zweiter geworden. In Cortina d'Ampezzo hatte der langjährige Dominator Friedrich mit Anschieber Alexander Schüller nun aber keine Antworten auf Lochner, der schon nach dem ersten Wettkampftag mit 0,80 Sekunden geführt hatte und auch am Dienstag der Beste war.Für das Team Deutschland ist es in Norditalien die fünfte Goldmedaille und die vierte im Eiskanal. Zuvor hatten die Rodler um die Einsitzer-Champions Max Langenhan und Julia Taubitz dreimal Gold gewonnen.Für den 35 Jahre alten Lochner ist es der perfekte Start in seine letzte Wettkampfwoche. Er beendet seine Karriere nach den Olympischen Spielen und will bei der finalen Entscheidung im Vierer am Sonntag nachlegen.Der zweimalige Doppel-Olympiasieger Friedrich indes zog durch die Silbermedaille mit André Lange (4x Gold, 1x Silber) gleich, beide dürfen sich nun als erfolgreichste Bob-Piloten der Geschichte bezeichnen. Im großen Schlitten am Wochenende, bei dem eine engere Entscheidung erwartet wird, kann Friedrich vorbeiziehen.Im Weltcup hatte sich die Dominanz von Lochner im kleinen Schlitten abgezeichnet. Er war mit sechs Siegen in sieben Zweier-Rennen im Gepäck nach Cortina gereist. „Im Zweier kann ich mich nur selbst schlagen“, hatte Lochner selbstbewusst im Interview mit dem Münchner Merkur gesagt. Er hielt Wort. (sid)

Mit der bemerkenswerten Punktzahl von 195,50 Zählern hat Ski-Freestyler Tormod Frostad aus Norwegen bei den Olympischen Winterspielen die Goldmedaille im Big Air gewonnen. In einem anspruchsvollen und hochklassigen Finale setzte sich der 23 Jahre alte Außenseiter, der bei der WM 2025 in dieser Disziplin lediglich den 37. Platz belegt hatte, knapp vor Mac Forehand aus den USA (193,25 Punkte) und dem Österreicher Matej Svancer (191,25 Punkte) durch.Maximal hätten die Athleten bei zwei von drei gewerteten Durchgängen 200 Punkte erreichen können. Frostad behielt im letzten Run die Nerven und verdrängte Forehand noch, der vorgelegt hatte.Für die Starter geht es im Big Air darum, nach einem Sprung über eine große Rampe in der Luft Tricks zu zeigen und dann sicher zu landen. Für die Punktevergabe werden unter anderem der Schwierigkeitsgrad, die saubere Ausführung, die Höhe und die Landung berücksichtigt. (dpa)

Die deutschen Curling-Männer haben das Halbfinale und damit eine Medaille bei den Olympischen Winterspielen verpasst. Die Auswahl um Kapitän Marc Muskatewitz verlor 4:8 gegen die bisher ungeschlagene Schweiz und kann damit nicht mehr unter die besten Vier kommen. Zuvor hatten Muskatewitz und Co. gegen die zuvor sieglosen Tschechen verloren.Nach neun Spielen hat das deutsche Team damit nur drei Siege auf dem Konto. Der Abschluss der Gruppenphase gegen China am Donnerstagmorgen (9.05 Uhr) hat sportlich keine Bedeutung mehr.Entscheidend für das Aus war die Niederlage gegen Tschechien am Morgen. Die bis dahin sieglosen Osteuropäer gewannen überraschend 9:7, ihnen gelang damit der erste Sieg ihrer Olympia-Historie.Gegen die souverän auftretende Schweiz war ein Erfolg nicht erwartet worden. Letztlich hatte die deutsche Auswahl zu keinem Zeitpunkt der Partie eine Chance. Ab dem achten End kam Ersatzmann Mario Trevisiol, sammelte so noch olympische Erfahrung.Die deutschen Curler sind erstmals seit zwölf Jahren wieder bei Winterspielen dabei. 2024 waren sie in Finnland Europameister geworden. (dpa)

Biathletin Selina Grotian blickt enttäuscht auf ihre erste Olympia-Erfahrung zurück. „Ich wusste, dass sie aufgrund der Distanz und der Einschränkungen in anderer Weise etwas Besonderes sein würden“, schrieb die 21-Jährige am Dienstagabend bei Instagram über die Winterspiele in Norditalien, „aber die Magie der Ringe, das Zusammenkommen der Athleten, der Geist... das hat mich nie wirklich erreicht.“Für sie hätten sich die Wettbewerbe in Antholz „eher wie eine sehr lange Weltmeisterschaft mit mehr Medienaufmerksamkeit“ angefühlt, fügte Grotian an: „Olympische Spiele hatte ich mir anders vorgestellt.“ Die Biathletinnen und Biathleten sind durch ihre Rennen in Südtirol von allen anderen Sportarten abgeschnitten. Eine schnelle Reise zu einer anderen Wettkampfstätte ist da aus zeitlichen und logistischen Gründen kaum möglich.Doch auch aus sportlicher Sicht hinterlassen die Winterspiele bei Grotian einen bitteren Beigeschmack. „Vor den Spielen hatte ich mir große Ziele gesetzt. Seit meiner Covid-Infektion hatte sich meine Form stetig verbessert und unsere Vorbereitung verlief recht gut“, sagte die Biathletin. Nach schwachen Ergebnissen im Einzel (55. Platz), Sprint (52.) und in der Verfolgung (41.) suche sie nun „ehrlich gesagt nach Antworten. Hat mich die Höhe nach Covid mehr beeinträchtigt als erwartet? Normalerweise komme ich gut mit der Höhe zurecht“, schrieb Grotian: „Und am Schießstand hat nichts so funktioniert wie sonst.“ (sid)

Nach dem Ausschluss bei Olympia wegen seines Gedenkhelms hat der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch in seiner Heimat hohe Geldsummen erhalten. „Dieses Geld ist gleich der Olympiaprämie, die er und sein Team im Falle eines Sieges erhalten hätten“, schrieb der Kohle- und Stahlmagnat Rinat Achmetow gemäß einer Mitteilung seiner Stiftung. Umgerechnet wurden demnach dem Wohltätigkeitsfonds von Heraskewytsch knapp 200.000 Euro überwiesen. Weitere fünf Unternehmen haben der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine zufolge Überweisungen in Höhe von umgerechnet knapp 60.000 Euro angekündigt.Der Siebenundzwanzigjährige war bei den Winterspielen in Italien kurz vor dem Start der Skeleton-Rennen disqualifiziert worden, weil er nicht auf seinen vom IOC untersagten Helm verzichten wollte. Der Kopfschutz zeigt die Bilder von mehr als 20 Sportlerinnen und Sportlern, die infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ums Leben gekommen sind.Die finanziellen Mittel sollen laut Mitteilung Heraskewytsch dabei helfen, seine Karriere als Sportler und seinen Einsatz für die Ukraine auf internationaler Ebene fortzusetzen. Haupt-Geldgeber Achmetow ist auch Besitzer des ukrainischen Fußball-Spitzenclubs Schachtar Donezk. (dpa)

Bob-Pilot Johannes Lochner greift in Cortina d'Ampezzo nach seinem ersten Olympiagold. Der Gesamtweltcupsieger aus Bayern baute mit Anschieber Georg Fleischhauer seinen Vorsprung im Zweier nach dem dritten Lauf aus und geht mit einem schwer einholbaren Puffer von 0,92 Sekunden auf seinen Dauerrivalen Francesco Friedrich in den Entscheidungsdurchgang. Der dritte deutsche Starter Adam Ammour liegt hinter den beiden Weltklasse-Piloten auf Rang drei (+1,38).Für Lochner wäre es der perfekte Start in seine letzte Wettkampfwoche. Der 35-Jährige beendet seine Karriere nach den Olympischen Spielen und will unbedingt sein erstes Gold gewinnen. Bei großen Rennen hatte er sich fast immer Friedrich geschlagen geben müssen, unter anderem in Peking 2022 im Zweier und Vierer. Lochner war mit einem Vorsprung von 0,80 Sekunden in den zweiten Wettkampftag gegangen.Der zweimalige Doppel-Olympiasieger Friedrich hingegen will zum erfolgreichsten Bob-Piloten der Geschichte aufsteigen. Mit einer fünften Goldmedaille würde der Sachse an André Lange (4x Gold, 1x Silber) vorbeiziehen. Nach einer durchwachsenen Saison hatte er getönt: „Das Imperium hat immer zurückgeschlagen.“ Eine weitere Chance bekommt er im Vierer am Samstag und Sonntag.Im Weltcup hatte sich die Dominanz von Lochner schon abgezeichnet. Er war mit sechs Siegen in sieben Zweier-Rennen im Gepäck nach Cortina gereist. Die internationale Konkurrenz liegt weit zurück. (sid)

Felix Loch will es nochmal wissen bei Olympia und verlängert seine Karriere. Nach langer Besprechung mit seiner Familie will der 36-Jährige nun sogar bis zu den Spielen 2030 in den französischen Alpen weitermachen. „Ich liebe meinen Sport. Und solange ich vorne mitfahren kann, werde ich alles geben, um 2030 wieder für unser Team Deutschland am Start zu stehen“, schrieb er bei Instagram. „Also werd ich weitermachen – solange ich gesund und fit bin“, sagte der dreimalige Rodel-Olympiasieger, der ohnehin keine Gedanken an ein abruptes Karriereende verschwendete. Nun möchte er nach seinem enttäuschenden sechsten Platz bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo nochmal eine Medaille auf der Bahn in La Plagne anpeilen.Zuvor möchte er als Führender im Gesamtweltcup noch einmal die große Kristallkugel gewinnen, sagte der 36 Jahre alte Rodler. „Es sind noch zwei Rennen, wo ich mich mit Jonas (Müller) batteln werde.“ Im Moment führt Loch sehr knapp mit nur einem Punkt Vorsprung. Über einen möglichen Erfolg sagte er: „Ich würde mich freuen, dann kann man sagen, es ist eine versöhnliche Saison. Momentan ist es aber bitter.“ (dpa)

Wegen dichten Schneefalls und eingeschränkter Sicht ist das für diesen Dienstag geplante Slopestyle-Finale der Snowboarderinnen bei den Olympischen Spielen vorerst abgesagt und neu terminiert worden. Ein Sprecher des Deutschen Olympischen Sportbundes teilte mit, dass die Piste in Livigno nicht präpariert werden könne.Die einzige deutsche Starterin Annika Morgan und ihre Konkurrentinnen werden nun am Mittwoch ab 14.30 Uhr um Medaillen kämpfen. Das Finale der Männer, an dem kein deutscher Athlet teilnimmt, wird am Mittwoch von 12.30 Uhr auf 11.20 Uhr vorverlegt.Auch die Sprung-Qualifikationswettbewerbe der Frauen und Männer im Ski Freestyle mussten wegen der Wetterbedingungen am Dienstag vorerst abgesagt werden. Die Frauen um Emma Weiß sind nun am Mittwoch ab 10.00 Uhr an der Reihe, das Finale soll um 13.00 Uhr beginnen. Die Männer werden am Donnerstag ab 11.00 Uhr im Einsatz sein – ohne deutsche Beteiligung. (dpa)

Die deutschen Eisschnellläufer haben sich mit Erfolgserlebnissen aus den Team-Wettbewerben der Olympischen Winterspiele in Mailand verabschiedet. Am Dienstag gewannen Felix Maly, Fridtjof Petzold und Patrick Beckert in dessen wohl letztem Olympialauf das Platzierungsrennen gegen Japan in 3:45,25 Minuten und wurden Siebte. Den Einzug ins Halbfinale hatte das deutsche Trio verpasst.Auch für die deutschen Frauen ging es nicht mehr um eine Medaille. Lea Sophie Scholz, Josie Hofmann und Josephine Schlörb setzten sich im Rennen um den fünften Platz in 3:00,65 Minuten gegen Belgien durch.Die Oranje-Männer um Routinier Jorrit Bergsma verpassten Bronze im Duell mit China um neun Hundertstel. Gold ging vor den Augen von Doppel-Olympiasiegerin Francesca Lollobrigida an Italien vor den USA, es war bereits das neunte Gold für das Gastgeberland. Auch bei den Frauen verpassten die Niederlande den erhofften Sieg im Duell mit Kanada. Bronze sicherte sich Japan. (dpa)