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15.02.2026
14:53 Uhr
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Neuntes Gold für Johannes Hoesflot Klaebo +++ Lena Dürr fällt zurück +++ Curling-Männer verlieren +++ Handgranate auf Parkplatz entdeckt +++ Biathleten enttäuschen +++ alle Olympia-2026-News im Liveblog.

Joshua Kimmich forderte für seinen Abstecher in den Biathlon-Sport gleich den Allergrößten heraus. Seite an Seite mit Rekordweltmeister Johannes Thingnes Bö probierte sich der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft im Schießen, bat den Norweger zum Duell. „Ich gebe dir einen Vorsprung“, frotzelte Bö. Doch dies wollte der ehrgeizige Fußballer bei seinem Ausflug nach Antholz auf keinen Fall annehmen. Und tatsächlich staunte der im Vorjahr zurückgetretene Biathlet nicht schlecht. Denn Kimmich verfehlte genau wie er selbst lediglich eine Scheibe, schoss dabei nur unwesentlich langsamer. Der Mittelfeldspieler habe offenbar auch im Biathlon „das Zeug zum Erfolg“, schrieb der Weltverband IBU zu dem Instagram-Video. Anders als in normalen Wettkämpfen waren die Mini-Scheiben für das Show-Duell allerdings keine 50 sondern nur wenige Meter entfernt.Am Tag nach dem 3:0-Erfolg von Bayern München in Bremen hatte Kimmich den freien Tag für einen Abstecher zu den Olympischen Winterspielen genutzt und sich gemeinsam mit seiner Frau Lina die Verfolgungsrennen in Südtirol angesehen. Vor den Wettkämpfen hatte er zusammen mit anderen Bayern-Stars wie Jamal Musiala und Serge Gnabry bereits ein Motivationsvideo an die deutsche Mannschaft geschickt. (dpa)
Die deutschen Eisschnellläufer sind bei den Olympischen Winterspielen in Italien in der ersten Runde der Teamverfolgung klar gescheitert. Patrick Beckert, Felix Maly und Fridtjof Petzold belegten im Viertelfinale den siebten Rang und haben keine Chance mehr auf eine Medaille. Für die Entscheidung am Dienstag mit den Halbfinals und dem Finale qualifizierten sich Italien, die USA, China und die Niederlande.Die Teamverfolgung ist seit 2006 in Turin olympisch. Eine Medaille gab es für die deutschen Männer, die disziplinübergreifend sogar seit 2002 auf Edelmetall warten, bislang noch nicht. (dpa)
Das Warten auf eine Medaille der deutschen Snowboarder bei den Olympischen Winterspielen in Italien geht weiter. Im Mixed-Team schieden Leon Ulbricht und Jana Fischer im Halbfinale aus. Gold holte Großbritannien vor Italien und Frankreich.Der Modus sieht vor, dass zunächst die Männer ihren Lauf bestreiten. Mit dem jeweiligen Abstand auf die schnellste Nation gehen dann die Frauen ins Rennen. Die beiden schnellsten Fahrerinnen pro Lauf ziehen mit ihrem Partner jeweils in das Halbfinale und dann das Finale ein, in dem es schließlich um Edelmetall geht.Im Viertelfinale gewann Ulbricht hauchdünn, Fischer sicherte dann mit Rang zwei hinter Australien das Weiterkommen. Im Halbfinale sorgte Ulbricht wieder als Sieger seines Laufs für eine gute Ausgangslage, doch Fischer konnte sie nicht nutzen und wurde nur Dritte hinter Italien und Australien.Nach 2022 gehört der Mixed-Wettbewerb zum zweiten Mal zum Olympia-Programm, das erste Gold holten in Peking Nick Baumgartner und Lindsay Jacobellis für die USA. Der 44-jährige Baumgartner schied mit seiner Partnerin Faye Thelen diesmal im Viertelfinale aus. (dpa)
Weltmeisterin Franziska Preuß hat im Verfolgungsrennenden sechsten Platz belegt. Die 31-Jährige aus Ruhpolding leistete sich im letzten Schießen zwei Strafrunden und gab so eine mögliche Medaille spät noch aus der Hand. Im Ziel hatte Preuß 1:08,0 Minuten Rückstand auf Olympiasiegerin Lisa Vittozzi aus Italien. Ohne Schießfehler holte Vittozzi Gold vor Sprint-Olympiasiegerin Maren Kirkeeide aus Norwegen und der Finnin Suvi Minkkinen, die sich dieses Mal Bronze sicherte. Zweitbeste Deutsche wurde Vanessa Voigt (3 Fehler) auf Rang 19, Julia Tannheimer (5) und Selina Grotian (4) verpassten die Top 30.Nach Bronze zum Auftakt mit der Mixed-Staffel konnten die deutschen Frauen in den drei folgenden Individualrennen keine weitere Medaille mehr gewinnen. Das beste Resultat bislang ist der vierte Platz von Vanessa Voigt im Einzel. Zwei Medaillenchancen bleiben den Frauen noch: Am Mittwoch gibt es mit der Staffel die aussichtsreichste, am Samstag steht noch der abschließende Massenstart auf dem Programm.Die bislang letzte deutsche Medaille in der Verfolgung hatte die im vergangenen Juli bei einem Bergunfall gestorbene Laura Dahlmeier mit Gold 2018 in Pyeongchang geholt. Preuß war im vergangenen Jahr in der Schweiz erstmals Weltmeisterin in dieser Disziplin geworden. (dpa)
Trotz einer hervorragenden Ausgangslage hat die deutsche Skirennfahrerin Lena Dürr bei den Olympischen Winterspielen eine sensationelle Medaille im Riesenslalom verpasst. Die Münchnerin rutschte in Cortina d'Ampezzo von Rang zwei nach dem ersten Lauf noch auf den neunten Platz zurück. Beim umjubelten Olympiasieg der Italienerin Federica Brignone fehlten Dürr 0,19 Sekunden auf Silber. Emma Aicher als zweite deutsche Starterin – schon mit Silber aus der Abfahrt und der Team-Kombination dekoriert – wurde 19.Brignone aber avancierte mit ihrem schon zweiten Gold dieser Winterspiele nach dem Sieg im Super-G zum Star bei den Skirennfahrerinnen in den Dolomiten. Sie verwies die zeitgleichen Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen auf den Silberrang. Dabei hatte sich die 35 Jahre alte Brignone vor weniger als einem Jahr eine sehr schwere Schien- und Wadenbeinverletzung zugezogen und lange um ihren OIympia-Start gezittert.Nach vier Wettbewerben in Cortina steht am Mittwoch noch der Slalom an. Dann hat Dürr in ihrer Spezialdisziplin noch eine Chance auf Edelmetall. Ähnlich wie nun im Riesenslalom war sie vor vier Jahren in Peking als Führende nach dem ersten Slalom-Durchgang ganz nah dran an einer Medaille, rutschte dann aber auf den vierten Platz zurück. Besonders bitter: Damals fehlten ihr ebenso 0,19 Sekunden auf Gold. (dpa)
Laura Nolte liegt nach zwei von vier Läufen im Monobob bei den Olympischen Winterspielen in Italien auf Goldkurs. Im Gegensatz zu vielen patzenden Mitfavoritinnen fuhr die 27 Jahre alte Weltcup-Gesamtsiegerin im ersten Lauf Bahnrekord und leistete sich im zweiten Lauf nur kleine Fehler.Vor den beiden abschließenden Läufen an diesem Montag hat Nolte als Führende 0,22 Sekunden Vorsprung vor der US-Pilotin Elana Meyers Taylor. Dahinter folgen Peking-Olympiasiegerin Kaillie Armbruster Humphries ebenfalls aus den USA und Europameisterin Melanie Hasler aus der Schweiz.„Bei mir ging es heute echt gut von der Hand. Ich hatte im Training echt Probleme. Ich hatte einfach einen sehr guten Plan, den ich dann auch umsetzen konnte“, sagte Nolte. Am Finaltag will sie „nichts Besonderes machen, aber sich auch nicht drauf ausruhen, weil zwei Zehntel sind nicht viel im Monobob“.Lisa Buckwitz leistete sich trotz Startrekord in beiden Läufen zu viele Patzer. Die 31-Jährige hat als Sechste fast schon eine Sekunde Rückstand auf Nolte. „Startrekord ist das Beste am ganzen Tag. Der erste Lauf war super schlecht. Ich habe eine falsche Kufenwahl getroffen. Das ist sehr bitter jetzt“, sagte Buckwitz. Kim Kalicki belegt nach dem ersten Tag Platz 16. Nolte hatte in Peking vor vier Jahren im kleinen Schlitten als Vierte hinter drei Nordamerikanerinnen die Medaille knapp verpasst. Dann holte sie überraschend Gold im Zweierbob mit Deborah Levi. „Ich konnte mich im Sommer nochmal richtig in der Athletik verbessern. Somit bin ich am Start etwas besser geworden und kann nun auch bei den Schnellsten mithalten. Das verbesserte natürlich nochmal meine Chancen im Mono“, sagte sie. (dpa)
Johannes Hoesflot Klaebo hat sich zum erfolgreichsten Olympia-Teilnehmer bei Winterspielen gekrönt. Der norwegische Skilanglauf-Star siegte im italienischen Tesero auch mit der Staffel über 4×7,5 Kilometer. Für den 29-Jährigen ist es das neunte olympische Gold. In der Rangliste führt er damit vor seinen Landsleuten Marit Björgen (Langlauf), Ole Einar Björndalen (Biathlon) und Björn Dählie (Langlauf), die jeweils achtmal Gold gewonnen haben.Klaebo gewann im italienischen Tesero bei prächtiger Kulisse und strahlendem Sonnenschein mit Emil Iversen, Martin Löwström Nyenget und Einar Hedegart. Als Schlussläufer lief der Rekordmann vor Frankreich ins Ziel. Bronze sicherte sich das Quartett aus Italien. Die deutsche Staffel hatte mit dem Kampf um Edelmetall erwartungsgemäß nichts zu tun.Für Klaebo ist es bei diesen Winterspielen bereits das vierte Gold. In allen Wettkämpfen, in denen er am Start stand, siegte Klaebo auch. Vor dem historischen Erfolg mit der Staffel gab er Einblicke in die Gefühlswelt eines Topfavoriten, der sich mit hohen Erwartungen konfrontiert sieht.„In Norwegen ist die Staffel sehr wichtig und bei den letzten Olympischen Spielen in Peking waren wir nicht erfolgreich“, erklärte Klaebo. Norwegen wurde damals Zweiter hinter der Staffel vom Russischen Olympischen Komitee. „Der Druck ist groß“, sagte Klaebo. Er und seine Teamkollegen hielten ihm souverän stand. (dpa)
Das olympische Slopestyle-Finale der Snowboarder findet ohne deutsche Beteiligung statt. In der Qualifikation war Noah Vicktor wie schon zuvor im Big-Air-Wettbewerb chancenlos und landete auf dem 23. Platz. Dadurch wird er den Kampf um die Medaillen, in den am Mittwoch (12.30 Uhr) nur die besten Zwölf der Qualifikation eingreifen dürfen, verpassen.Aufgrund der Wetterprognose waren Vicktor und seine Konkurrenten einen Tag früher an der Reihe als zunächst vorgesehen. Bei strahlendem Sonnenschein startete der 24-Jährige in seine Spezialdisziplin mit mehreren Unsicherheiten und geriet dadurch unter Druck. Diesem hielt er nicht stand, im zweiten Run kam Vicktor zu Fall und erhielt letztlich 34,81 von 100 möglichen Punkten. Für das Weiterkommen hätte er 69,63 Punkte benötigt.In der Disziplin Slopestyle absolvieren die Athleten einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen und zeigen dabei möglichst fordernde Tricks. Bewertet wird in der Qualifikation der bessere von zwei Durchgängen. (dpa)
Der kanadische Freestyle-Skier und „König der Buckelpiste“ Mikael Kingsbury hat sich in Livigno am Sonntag doch noch zum Olympiasieger gekürt. Der 33-Jährige entschied die erstmals bei Winterspielen ausgetragene Disziplin Dual Moguls, bei der zwei Athleten parallel auf der Buckelpiste gegeneinander antreten, für sich – im Finale setzte er sich gegen Ikuma Horishima aus Japan durch. Bronze ging an den Australier Matt Graham.Kingsbury, mit Abstand erfolgreichster Athlet der Geschichte in den Buckelpisten-Disziplinen, krönte damit seine Laufbahn. Schon 2018 hatte er in Pyeongchang Einzel-Gold gewonnen, hinzu kommen insgesamt drei olympische Silbermedaillen. Kingsbury hatte angekündigt, bei den Spielen 2030 nicht mehr starten zu wollen.Die Einzelentscheidung am Donnerstag hatte für Kingsbury noch schmerzhaft geendet: Im letzten aller Finalläufe kam er wie der Australier Cooper Woods, der noch nie einen Weltcupwettbewerb gewonnen hat, auf 83,71 Punkte. Wegen der besser bewerteten Schwünge gewann Woods jedoch Gold, für Kingsbury blieb nur Silber. Unmittelbar nach der Entscheidung hatte der Kanadier wütend seine Skier in den Schnee geschleudert, später zeigte er sich im Reinen mit seiner Leistung: „Es war knapp, ein Tiebreak“, sagte er -, „leider zu meinen Ungunsten.“ Der Überraschungsolympiasieger Woods hatte am Sonntag nichts mit der Medaillenvergabe zu tun: Er scheiterte nach einem Sturz bereits im Achtelfinale. Deutsche Athleten waren in Livigno nicht am Start. (sid)
Biathlet Philipp Horn hat im Verfolgungsrennen als bester Deutscher den elften Platz belegt. Der 31-Jährige hatte nach zwei fehlerfreien Liegendeinlagen gut ins Rennen gefunden. Dann aber ließ der Sprint-Zehnte im Stehendanschlag noch drei Scheiben stehen und hatte am Ende 2:10,8 Minuten Rückstand auf den siegreichen Martin Ponsiluoma.Der nur mit einer Strafrunde belastete Schwede feierte damit seinen ersten Olympiasieg. Silber sicherte sich mit einem Rückstand von 20,6 Sekunden der Norweger Sturla Holm Laegreid (2 Fehler), es war bereits seine dritte Medaille im dritten Einzelrennen. Dritter wurde der bis zum letzten Schießen führende Franzose Emilien Jaquelin (3 Fehler/+ 29,7 Sekunden). Es war das erste Einzelrennen in Antholz, in dem nicht nur Norweger und Franzosen auf dem Podest standen.Auch die anderen Deutschen schossen zu oft daneben und konnten sich nicht großartig verbessern. Philipp Nawrath landete nach sechs Strafrunden auf Rang 25, Justus Strelow (4 Fehler) wurde vor den Augen von Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich 30. und David Zobel (5) beendete das Jagdrennen auf Rang 34.Nach Bronze zum Auftakt mit der Mixed-Staffel konnten die Männer in drei Individualrennen keine weitere Medaille mehr gewinnen. Das beste Resultat bislang ist der fünfte Platz von Philipp Nawrath im Einzel. Das zweite Top-Ten-Ergebnis schaffte Horn als Zehnter im Sprint. Zwei Medaillenchancen bleiben den Herren noch: am Dienstag mit der Staffel und am Freitag im abschließenden Massenstart. In beiden Wettkämpfen kommen die Favoriten vor allem aus Frankreich und Norwegen.Die bislang letzte deutsche Medaille in der Verfolgung hatte Benedikt Doll 2018 im südkoreanischen Pyeongchang gewonnen. Seit Einführung des Wettbewerbs ins olympische Programm 2002 gab es noch keinen deutschen Gold-Gewinner. (dpa)
Die deutschen Curling-Männer müssen um den Einzug ins Halbfinale bangen. Das Team um Skip Marc Muskatewitz kassierte mit der deutlichen 4:9-Pleite am Sonntag gegen den Weltranglistenersten und Weltmeister Großbritannien die dritte Niederlage im fünften Spiel – das erklärte Ziel Top vier rückte damit erst einmal in weite Ferne.In den ersten drei Ends (2:2) spielte das junge deutsche Team gegen den Silbermedaillengewinner von Peking 2022 auf Augenhöhe, leistete sich in der Folge aber zu viele Fehler und lag nach dem siebten End (2:7) bereits aussichtslos zurück. „Da können wir auch Feierabend machen“, sagte Muskatewitz nach der Vorentscheidung, zu einer verfrühten Aufgabe kam es aber erst zwei Ends später.In den abschließenden vier Spielen der Round Robin gegen Peking-Olympiasieger Schweden am Dienstag (14.05 Uhr in der ARD und bei Eurosport) sowie Tschechien, die bislang ungeschlagenen Schweizer und China dürfen sich die Europameister von 2024, die erstmals seit 2014 wieder ein deutsches Curling-Team bei Olympia stellen, nun keinen weiteren Ausrutscher mehr erlauben. Die besten vier Teams ziehen ins Halbfinale ein, am 20. und 21. Februar geht es um die Medaillen. (sid)
Die zweimalige Olympiasiegerin Julia Simon wird in der Verfolgung der Biathletinnen aus gesundheitlichen Gründen nicht an den Start gehen. Das bestätigte Frankreichs Schießtrainer Jean-Paul Giachino wenige Stunden vor dem Jagdrennen am Sonntag (14.45 Uhr im ZDF und bei Eurosport). „Es hat keinen Sinn, sie liegt zwei Minuten zurück. Sie schont sich für die Staffel am Mittwoch und den Massenstart am Samstag“, sagte Giachino.Simon, die in Antholz bereits Gold mit der Mixed-Staffel und im Einzel gewonnen hat, hatte im Sprint der Frauen am Samstag mit zwei Schießfehlern nur den 34. Rang belegt. Zur Siegerin Maren Kirkeeide aus Norwegen fehlten ihr 1:55,8 Minuten. Im Anschluss hatte sie über gesundheitliche Probleme berichtet.„Es war ein sehr schwieriges Rennen. Ich fühle mich ein bisschen, als wäre ich krank, mir war ein wenig übel“, sagte Simon: „Ich hatte Pfähle statt Beine, Sodbrennen, mir ging es wirklich nicht gut.“ Die Chancen auf weitere französische Medaillen stehen aber auch ohne Simon sehr gut. Oceane Michelon startet nach Silber im Sprint 3,8 Sekunden nach Kirkeeide, Teamkollegin und Bronzemedaillengewinnerin Lou Jeanmonnot 23,7 Sekunden hinter der Norwegerin. (sid)
Auf einem Parkplatz ist eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Sprengkörper wurde in der Nähe des Austragungsorts für die Skisprung-Wettbewerbe in Predazzo gefunden, wie die Polizei mitteilte. Normalerweise wird das Parkplatz-Gelände zur Lagerung von Holz genutzt. Die Handgranate sei von Experten entschärft worden. Für die öffentliche Sicherheit habe zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden, hieß es.Der Olympia-Parkplatz zwischen den Ortschaften Preddazo und Moena kann sowohl für Busse als auch für Pkw genutzt werden. In Predazzo fand am Samstagabend das Skispringen von der Großschanze statt. Die Winterspiele mit Mailand und Cortina d'Ampezzo als offiziellen Gastgeberstädten dauern noch bis kommenden Sonntag. Vor allem in kleineren Austragungsorten wie Predazzo und Antholz wurden dazu Liegenschaften angemietet, um den vielen Besuchern von außerhalb Parkmöglichkeiten zu bieten. (sid)
Skirennläuferin Lena Dürr hat völlig überraschend eine große Chance auf eine Medaille im olympischen Riesenslalom. Nach einem ersten Lauf voller Überraschungen liegt die 34 Jahre Münchnerin hinter Weltmeisterin und Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone auf Rang zwei. Dürrs Rückstand auf die Italienerin beträgt 0,34 Sekunden. Auf die drittplatzierte Sofia Goggia aus Italien hat sie einen Vorsprung von 0,12 Sekunden.Auf Rang vier folgen zeitgleich gleich drei Läuferinnen: Sara Hector aus Schweden, Olympiasiegerin vor vier Jahren in Peking, die Norwegerin Thea Louise Stjernesund und die für Albanien startende Italienerin Lara Colturi. Auf dieses Trio hat Dürr einen Vorsprung von 0,40 Sekunden, von der auf Platz sieben im Zwischenklassement platzierten Mikaela Shiffrin (USA), Olympiasiegerin 2018, trennen sie 0,68 Sekunden. Emma Aicher hat in ihrer schwächsten Disziplin mit einem Rückstand von 1,25 Sekunden auf Brignone praktisch keine Chance mehr im Kampf um die Medaillen. (dpa)