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14.02.2026
22:41 Uhr
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Verletzter Ski-Star meldet sich aus Klinik +++ Philipp Raimund ärgert sich über Provokation +++ Deutsche Eishockey-Frauen scheitern +++ Unmut nach Stürzen im Langlauf +++ alle Olympia-2026-News im Liveblog.

Die Organisatoren haben Nachschub bei den Gratis-Kondomen für die Athletinnen und Athleten versprochen. „Wir können bestätigen, dass die Versorgung mit Kondomen in den olympischen Dörfern zeitweise aufgebraucht war, weil die Nachfrage höher als erwartet war“, teilte das Organisationskomitee auf dpa-Anfrage mit. Nachschub sei unterwegs und werde bis Montag über die Dörfer verteilt. Zunächst hatte die Nachrichtenagentur AP darüber berichtet.Ein Bericht, dass die Kondome in den olympischen Dörfern ausgegangen seien, hatte nicht nur für Gesprächsstoff bei den Athletinnen und Athleten gesorgt. „Das Klischee ist, dass der Valentinstag im olympischen Dorf im vollen Gange ist“, sagte Mark Adams, Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees, am Wochenende mit einem Augenzwinkern. „10.000 wurden benutzt, 2.800 Athleten – man kann es sich ausrechnen.“Nun haben die italienischen Organisatoren auf den Kondom-Engpass reagiert. „Sie werden kontinuierlich bis zum Ende der Spiele aufgefüllt, um sicherzustellen, dass immer welche verfügbar sind“, teilte das Ok weiter mit. Die Winterspiele enden am 22. Februar.Bei jeder Ausgabe der Olympischen Spiele sind die Gratis-Kondome wieder ein großes Thema. Zum ersten Mal lagen 1988 bei den Sommerspielen im südkoreanischen Seoul Kondome für die Athletinnen und Athleten parat. Bei den Spielen 2024 in Paris sollen es etwa 300.000 gewesen sein. Die Kondome sind auch als Souvenir beliebt. (dpa)
Lettische Curling-Fans aus Deutschland haben mit einer Grönland-Flagge bei einem Eishockeyspiel der USA für Aufsehen gesorgt. Das Ehepaar hielt bei der politisch brisanten Partie der Amerikaner gegen Dänemark mehrfach die große weiß-rote Fahne hoch. „Als Europäer war es für uns wichtig, dieses Symbol zu zeigen als Symbol der europäischen Einheit, dass wir Grönland unterstützen“, sagte Alexander Kalnins der Nachrichtenagentur AP. Dem Bericht zufolge wohnen beide in Deutschland.Nach eigenen Angaben wurden sie von Personal in der Halle aufgefordert, die Fahne nicht länger zu zeigen. „Er sagte, dies sei aus Sicherheitsgründen, weil es aggressive amerikanische Menschen geben könnte“, sagte Kalnins. Die beiden kamen der Aufforderung nach. „Ich denke, die Botschaft ist angekommen“, sagte Kalnins, die Flagge war zeitweise auch im Fernsehbild zu sehen.Grönland nimmt als Territorium, das zu Dänemark gehört, nicht mit einem eigenen Team an Olympia teil. Athletinnen und Athleten aus Grönland, wie die Geschwister Ukaleq und Sondre Slettemark im Biathlon, gehören zum dänischen Team. In den Richtlinien zur Eröffnungsfeier auf der offiziellen Olympia-Internetseite steht, dass Fans nur Flaggen von Ländern und Territorien, die an den Spielen teilnehmen, mitbringen dürfen. US-Präsident Donald Trump hatte zeitweise mit Strafzolldrohungen einen Verkauf der Arktisinsel an sein Land erzwingen wollen. Sein Vorgehen begründete er mit der Behauptung, dass das zu Dänemark gehörende Territorium sonst nicht vor Russland und China sicher sei. Mittlerweile laufen die Gespräche auf einer deutlich gemäßigteren Ebene.Für die Spieler spielte die politische Beziehung der beiden Länder nach eigener Aussage keine Rolle. „Wir haben es nicht mal erwähnt“, sagte der dänische Kapitän Jesper Jensen Aabo. „Wir wollten nur ein Hockey-Spiel gegen ein Weltklasse-Team gewinnen.“ Die favorisierten Amerikaner setzten sich in der Partie in der deutschen Vorrundengruppe mit 6:3 durch. (dpa)
Mit einem Last-Minute-Ticket zu Olympia und nun Silber: Susanne Kreher kann ihren Kopfüber-Coup im Eiskanal nicht fassen. „Nach den Trainingsläufen hätte ich das nie für möglich gehalten. Ich war schon relativ weit weg von den Schnellsten“, sagte die sächsische Skeleton-Pilotin, die wie Rodel-Königin Julia Taubitz aus Annaberg-Buchholz kommt. „Ich habe es noch nicht ganz realisiert“, sagte sie nach der tränenreichen Siegerehrung im Cortina Sliding Centre. „Es fühlt sich noch wie ein Traum an“, sagte die Überraschungs-Weltmeisterin von 2023 mit etwas Abstand. Vor allem die erstmals erlebte Nacht nach der Hälfte der vier Läufe war für die Olympia-Debütantin ungewohnt. „Das ist doch mal das Besondere bei Olympia. Da muss man noch eine Nacht drüber schlafen und nochmal abliefern. Mir wäre es lieber gewesen, dass alles schon gestern vorbei gewesen wäre“, sagte die Athletin vom Dresdner SC.Vier solide Läufe lieferte sie ab, Gold war fast unerreichbar. Die Österreicherin Janine Flock war von den deutschen Starterinnen nicht zu knacken und raste zum verdienten Sieg. Jaqueline Pfeifer hatte sich durchaus etwas mehr ausgerechnet. Fuhr die Olympia-Zweite doch im zweiten Lauf Bahnrekord. Zudem gewann sie den Weltcup-Auftakt auf der neu gebauten Bahn.
Johannes Thingnes Bö genießt dieser Tage seinen sportlichen Ruhestand in vollen Zügen – schließlich bringt der neue Job als TV-Experte ganz besondere Vorteile mit sich. „Ich werde nicht mit einer Medaille ins Bett gehen“, sagte die norwegische Biathlon-Ikone im Rahmen der Olympischen Winterspiele in Antholz, „aber bevor ich schlafen gehe, werde ich ein Bier trinken. Man kann nicht beides haben.“Einst sah der Plan Bös vor, die Medaillenrennen in Südtirol auf jeden Fall noch mitzunehmen. Im vergangenen Jahr verkündete der fünfmalige olympische Gold-Gewinner aber dann unter Tränen beim Weltcup in Ruhpolding früher als geplant sein Karriereende – die Energie für ein weiteres Jahr im Biathlon-Zirkus war nicht mehr da.„Ja“, er vermisse den sportlichen Wettbewerb schon, sagte Bö, der in Antholz für den norwegischen Rundfunk NRK die Wettbewerbe analysiert: „Aber ich habe kein schlechtes Gewissen, weil ich die falsche Entscheidung getroffen habe.\" Er habe sich „schon seit vielen Jahren auf Mailand und Cortina 2026 gefreut. Es hätten meine letzten Olympischen Spiele sein sollen“, sagte der Rekordweltmeister, „aber dann änderten sich die Dinge.“ Und so sei es „schön, hier auf der anderen Seite zu sein“ – inklusive Kaltgetränk am Abend. (sid)
Nach dem historischen Olympiasieg von Lucas Pinheiro Braathen und Brasiliens erster Wintermedaille haben Politiker und Sportstars aus dem Land dem Skirennfahrer gratuliert. „Dieses beispiellose Ergebnis zeigt, dass der brasilianische Sport keine Grenzen kennt“, schrieb Präsident Luiz Inácio Lula da Silva auf der Plattform X. Es sei das Ergebnis von „Talent, Hingabe und kontinuierlicher Arbeit zur Stärkung des Sports in all seinen Dimensionen.“Braathen hatte mit seinem Sieg im Riesenslalom von Bormio die erste Medaille für Brasilien und zugleich für einen Südamerikaner bei Olympischen Winterspielen überhaupt gewonnen. Der 25-Jährige verwies den Schweizer Star Marco Odermatt um 0,58 Sekunden auf Rang zwei.
Die selbsternannte „Olympia-Bachelorette“ lässt die Welt weiter an ihren Dates bei den Winterspielen teilhaben. Am Valentinstag verbrachte die US-Rodlerin Sophia Kirkby einen „wunderschönen“ Tag im Spa-Bereich – und das anscheinend mit einem Verehrer. Das Gesicht ihres Begleiters im Bademantel verbarg die 24-Jährige auf ihrem Instagram-Post hinter einem Herzchen. „Sein Gesicht wird nicht gezeigt, aber ich kann sagen: Die Gesellschaft war sehr angenehm und die Atmosphäre sehr entspannt“, schrieb sie dazu.Schon vorher hatte Kirkby ihre Follower wissen lassen, dass sie in Cortina d'Ampezzo nicht allein entspannen werde. Etwas später verriet sie dann: „Ich hatte heute einen wunderschönen Spa-Tag – Bademäntel, Sauna und eine kleine Auszeit nach den anstrengendsten Wochen meines Lebens.“ Für den Abend war demzufolge noch ein gemeinsames Dinner mit ihrer männlichen Begleitung geplant.Kurz vor Olympia hatte Kirkby mit forschen Ankündigungen zu ihren Date-Plänen nach den Wettkämpfen für Aufsehen gesorgt und sich dabei selbst als „begehrteste Junggesellin im olympischen Dorf“ bezeichnet: „Ich bin Single und dachte, es wäre interessant für die Leute, das Dating-Leben einer Olympiateilnehmerin während der Spiele mitzuerleben.“ (dpa)
Die USA haben sich vor dem Vorrundenfinale gegen die deutsche Mannschaft beim olympischen Eishockey-Turnier wieder in Torlaune präsentiert. Der Goldfavorit gewann gegen Dänemark dank seiner offensiven Klasse mit 6:3 (1:2, 3:1, 2:0), zeigte aber auch Schwächen in der Defensive. Das Duell gegen Deutschland steht an diesem Sonntag (21.10 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zu Olympia 2026, im ZDF und bei Eurosport) an.Die Skandinavier ärgerten den großen Favoriten vor allem in den ersten 30 Minuten. Nick Olesen (2.) und der Bremerhavener DEL-Profi Nicholas Jensen (12.) brachten Dänemark zweimal in Führung. Matthew Boldy (4.) glich zwischenzeitlich aus, Brady Tkachuk (30.), Jack Eichel (31.), Noah Hanifin (38.), Jake Guentzel (48.) und Jack Hughes (55.) erzielten die weiteren US-Treffer. Philipp Bruggisser, wie Jensen bei den Fischtown Pinguins aktiv, brachte die Dänen mit dem 3:4 kurzzeitig nochmal heran.Mit dem zweiten klaren Sieg untermauerten die US-Amerikaner ihre Ambitionen auf Rang eins in der Gruppe. Zum Auftakt hatte das Starensemble die lettische Mannschaft mit 5:1 besiegt. Die Balten bezwangen anschließend im zweiten Spiel am Samstag die deutsche Auswahl mit 4:3. (sid)
Nach ihrer Operation am Knie vor acht Tagen hat sich die deutsche Freeskierin Muriel Mohr den Traum vom Finale im Big Air nicht erfüllen können. Die 19-Jährige belegte in der Qualifikation am Samstagabend im Livigno Snow Park mit 138,50 Punkten nur Rang 15, für das Finalticket hätte sie unter die besten zwölf kommen müssen. Platz eins in der Qualifikation ging an die Kanadierin Megan Oldham (171,75 Punkte), Star und Topfavoritin Eileen Gu aus China wurde mit 170,75 Punkten Zweite. Die Entscheidung fällt am Montag um 19.30 Uhr.Mohr hatte wegen einer Verletzung, die sie sich in der vergangenen Woche im Slopestyle-Training zugezogen hatte, um ihre Quali-Teilnahme bangen müssen. Bei einer MRT-Untersuchung war ein kleiner eingeklemmter Meniskuslappen im linken Knie diagnostiziert worden, dieser wurde bei einem kleinen arthroskopischen Eingriff in München entfernt. Die Qualifikation im Slopestyle verpasste Mohr deshalb. Für ihren Start im Big Air gaben die Ärzte dann grünes Licht, Mohr gab am Freitag an, „schmerzfrei“ zu sein. Die Münchnerin hatte sich erst vor knapp einem Jahr einen Kreuzbandriss zugezogen, nach ihrem Comeback aber die Qualifikation für Olympia geschafft. (sid)
Auch als Olympiasieger ist sich Philipp Raimund nicht zu fein, unhöflichen Fans den Kopf zu waschen. Als Deutschlands Skisprungstar nach seinem neunten Platz im Wettkampf von der Großschanze am Samstagabend durch die Mixed Zone Richtung Journalisten stapfte, meinten slowenischen Fans, eine drei Wochen alte Rechnung des Gewinners Domen Prevc stellvertretend mit Raimund begleichen zu müssen – und waren damit wortwörtlich an den Falschen geraten. „Ich fand das ein bisschen unangenehm“, sagte Raimund deutlich angesäuert, „ich hatte damit ja absolut gar nichts am Hut.“ Hatte er in der Tat nicht. „Nein! Nein! Nein!“, brüllten ihm nämlich die slowenischen Schlachtenbummler auf Deutsch von den Stehplätzen hämisch und schadenfroh entgegen. Genau die Worte also, mit denen Weltverbands-Kontrolleur Hubert Mathis Ende Januar im Teamwettbewerb bei der Skiflug-WM in Oberstdorf Prevc den Zugang zum Absprungbereich verweigert hatte. Prevc' Ski hatten sich kurz zuvor bei einem schon legendären Fauxpas selbstständig gemacht und waren die Schanze heruntergeschlittert. Als der Slowene verspätet seinen Sprung nachzuholen gedachte, scheiterte er an Mathis. Nur: Der ist gar kein Deutscher. Raimund rief also den erregt-spöttischen Fans in Predazzo zu: „Ihr wisst schon, dass der Typ Schweizer ist?“ Und war in seinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn kurz recht erbost: „Jetzt, wo Domen hier gewonnen hat, mir das hinterherzuwerfen, finde ich etwas unpassend. Komplett unnötig, das zeugt aber von menschlicher Schwäche.“ Mit Domen Prevc selbst, das sagte Raimund dann nachdrücklich, habe er hingegen überhaupt kein Problem: „Nee, ich bin mit dem Domen voll fein. Also, ich mag ihn sehr“, sagte er über seinen Konkurrenten. Das Problem sei vielmehr: „Ich glaube, die Fans nehmen sich manchmal ein bisschen zu viele Rechte raus. Wie man beispielsweise auch bei den Polen wegen der Pola gesehen hat.“ Die erst 19 Jahre alte Pola Beltowska hatten einige polnischen „Fans“ nach der verpassten Mixed-Medaille als „Hauptschuldige“ ausgemacht und im Internet mit widerlichen Hassposts bedacht. (sid)
Olympia-Debütantin Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer haben im Eiskanal von Cortina d'Ampezzo für die nächsten deutschen Medaillen gesorgt. Kreher raste bei der Skeleton-Entscheidung auf Platz zwei, lag nach vier Läufen 0,30 Sekunden hinter der österreichischen Olympia-Siegerin Janine Flock. Pfeifer hatte als Bronze-Gewinnerin 0,44 Sekunden Rückstand. Peking-Siegerin Hannah Neise belegte Rang vier.Mit einer Hypothek von 0,21 Sekunden auf Flock war Kreher in den Finallauf gegangen. Ein großer Rückstand, doch mit den Erinnerungen an Pyeongchang 2018 nicht unaufholbar. Damals lag Flock nach drei Läufen vorn, rutschte im Finale noch auf Platz vier ab. Doch dieses Mal erlaubte sich die 36-Jährige keinen Fehler und siegte souverän.Kreher zeigte die stabilste Leistung des deutschen Trios, doch zu einem zweiten Coup nach ihrem überraschenden WM-Gold von 2023 reichte es diesmal nicht. Die Sächsin, eine frühere 400-Meter-Läuferin, ist noch ohne Weltcup-Sieg und hatte sich erst im letzten Moment auf ihrer Heimbahn in Altenberg für die Spiele in Italien qualifiziert.Die deutsche Bilanz im neuen Eiskanal von Cortina wurde damit auf neun Medaillen aufgebessert. Im Skeleton-Wettbewerb der Männer hatten Axel Jungk (Silber) und Christopher Grotheer (Bronze) Edelmetall gewonnen. Zuvor hatte das Rodel-Team insgesamt fünf Medaillen abgeräumt. Die Skeleton-Wettbewerbe enden am Sonntag mit der olympischen Premiere der Team-Staffel. (dpa)
Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund hat fünf Tage nach seinem Gold auf der Normalschanze kaum noch Chancen auf eine weitere Medaille. In der Entscheidung von der Großschanze liegt der 25 Jahre alte Oberstdorfer nach dem ersten Durchgang in Predazzo mit einem Sprung auf 131,0 Meter (135,2 Punkte) nur auf Platz elf.Vom Podest trennen Raimund umgerechnet rund fünfeinhalb Meter. Die Führung eroberte der Japaner Ren Nikaido mit einem Sprung auf 140,0 Meter (154,0 Punkte) deutlich vor Sloweniens Topfavorit Domen Prevc (138,5 Meter/147,0 Punkte) und dem Norweger Kristoffer Eriksen Sundal (136,0/145,0). Der zweimalige Olympiasieger Andreas Wellinger darf nach 127,0 Meter als 16. noch auf eine gute Platzierung hoffen. Felix Hoffmann als 25. (126,0 Meter) und Pius Paschke als 29. (125,0 Meter) schafften nur knapp den Einzug in den zweiten Durchgang.Ausgeschieden sind unter anderem der Norweger Marius Lindvik (33.), der 2022 in Peking Olympia-Gold von der Großschanze geholt hatte, und Österreichs dreimaliger Einzel-Weltmeister Stefan Kraft (37.). (sid)
Die deutschen Skeleton-Pilotinnen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer liegen vor dem abschließenden vierten Lauf auf Medaillenkurs. Kreher hat als Zweite 0,21 Sekunden Rückstand auf die führende Österreicherin Janine Flock. Pfeifer muss nach einem nicht fehlerfreien dritten Lauf 0,43 Sekunden aufholen. Vierte ist Peking-Olympiasiegerin Hannah Neise mit 0,70 Sekunden Rückstand.Eine weitere deutsche Goldmedaille im Eiskanal ist nicht sehr wahrscheinlich, aber eben nicht unmöglich. Schon in Pyeongchang vor acht Jahren führte Flock nach drei Läufen, fiel im Finale allerdings auf den vierten Platz zurück. (sid)
Olympia 2026: Biathletin Franziska Preuß schützt sich vor Magenproblemen
Die deutschen Eishockey-Frauen haben bei den Olympischen Winterspielen in Mailand die Sensation verpasst und sind im Viertelfinale wie erwartet ausgeschieden. Die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod verlor am Samstag das Duell gegen den überlegenen Mitfavoriten Kanada 1:5 (0:2, 0:1, 1:2).Franziska Feldmeier (49.) belohnte die Deutschen in Unterzahl für einen kämpferischen Auftritt mit dem Ehrentreffer. Zuvor hatten Brianne Jenner (2.), Claire Thompson (17.), Sarah Fillier (38.) und Blayre Turnbull (41.) die Kanadierinnen klar in Führung geschossen. Marie-Philip Poulin (56.) sorgte für den Endstand.Die deutsche Mannschaft hatte die Gruppe B der schwächer eingestuften Teams nach Siegen gegen Japan, Frankreich und Italien auf Platz zwei beendet. Den Auftakt gegen Schweden ging verloren. (sid)