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11.09.2026
08:28 Uhr
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Medienbericht spricht von Anrufen des Kronprinzen bei Trump +++ USA verhängen neue Sanktionen gegen Unterstützer Irans +++ Niedrige Bestände: US-Streitkräfte sollen 30 Patriot-Raketen abgefeuert haben +++ alle Entwicklungen im Liveblog

Iran gratuliert Huthi zu Eroberung von Insel im Roten MeerIrans Vizepräsident hat der mit Teheran verbündeten Huthi-Miliz zur Eroberung einer strategisch wichtigen Insel im Roten Meer gratuliert. „Wir freuen uns über die Siege des heldenhaften Volkes des Jemen“, schrieb Mohammed Resa Aref auf der Plattform X.Zuvor haben die Huthi jemenitischen Regierungsquellen zufolge eine Insel in der Meerenge Bab al-Mandab erobert. Nach Angaben des Senders Al Jazeera handelt es sich dabei um die Insel Mayyun (Perim). Damit dürften die Huthi in der Lage sein, den Schiffsverkehr auf der für den Welthandel enorm wichtigen Route durch das Rote Meer erheblich einzuschränken.
Huthi nehmen wichtige Insel in Meerenge einDie Huthi-Miliz hat Berichten zufolge eine wichtige Insel in der Meerenge Bab al-Mandab eingenommen. Damit dürften die Huthi in der Lage sein, den Schiffsverkehr auf der für den Welthandel enorm wichtigen Route durch das Rote Meer erheblich einzuschränken. Die von Iran unterstützte Miliz setzt damit ihren Vormarsch an der Küste des Roten Meeres weiter vor. Von dort hatte sie schon in den vergangenen Monaten immer wieder Schiffe angegriffen, die durch die Meerenge fuhren.
Israel sprengt „Terrorinfrastruktur“Die israelische Armee hat unterirdische Stellungen der von Iran unterstützen Hizbullah-Miliz im Südlibanon zerstört. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz bestätigten die Aktion und teilten auf der Plattform X mit, damit sei die Festigung der Sicherheitszone im Südlibanon abgeschlossen. Von libanesischer Seite gab es für die Zerstörung offiziell zunächst keine Bestätigung. Vor einer Woche hatte die Armee die Kontrolle über den Höhenzug übernommen, sowohl oberirdisch als auch unterirdisch. Nach israelischen Medienberichten hatten sich dort wochenlang Hizbullah-Kämpfer verschanzt. In dem Gebiet war es immer wieder zu Kämpfen gekommen. Die israelische Armee teilte auf der Plattform Telegram mit, im Gebiet des strategisch wichtigen Höhenzugs namens Ali al-Taher habe das Militär nach umfangreichen Vorbereitungen die unterirdische Infrastruktur komplett zerstört. Damit sei die Fähigkeit der Hizbullah, diese Infrastruktur zur Planung und Durchführung von Terroranschlägen gegen israelische Zivilisten und Soldaten zu nutzen, endgültig ausgeschaltet worden. Der Bürgermeister der libanesischen Stadt Nabatieh, Abbas al-Din, berichtete von einer äußerst heftigen Explosion bei dem Höhenzug. Die Erschütterungen seien im gesamten Südlibanon zu spüren gewesen, sogar in der rund 70 Kilometer entfernten Hauptstadt Beirut. Sie hätten sich für die Bewohner wie ein leichtes Erdbeben angefühlt.
Weniger Schiffe passieren die Straße von HormusDer Schiffsverkehr in der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormus nimmt ab. Am Donnerstag passierten vorläufigen Schiffsverfolgungsdaten zufolge sieben Schiffe die Meerenge, nach elf am Vortag. Der Zehn-Tage-Durchschnitt liegt bei 15. Die Zahlen schließen Schiffe aus, die ihre Transponder zur Standortermittlung abgeschaltet haben, um nicht entdeckt zu werden.
Behörde: Zwei Schiffe vor Oman beschossenIn der Straße von Hormus sind abermals zwei Schiffe angegriffen worden. Der Kapitän eines anderen Schiffes habe beobachtet, wie „vier unbekannte Geschosse“ die beiden Schiffe getroffen hätten, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Der Vorfall habe sich rund sieben Kilometer westlich des omanischen Ortes Khasab ereignet. Auf einem der Schiffe sei ein Brand ausgebrochen, während der Zustand des zweiten Schiffes unklar sei. Auch wer dafür verantwortlich war, ist ungewiss.
UN-Gesandter warnt vor Gefahr für Schifffahrt durch Huthi-VormarschDer UN-Sondergesandte für den Jemen, Hans Grundberg, warnt den UN-Sicherheitsrat vor einer „neuen und gefährlicheren Phase“ im Jemen-Krieg. Die Einnahme der jemenitischen Hafenstadt Mokha durch die Huthi-Rebellen verschaffe ihnen eine direkte Präsenz an den Zugängen zur Meerenge Bab al-Mandab. Dies wecke ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Freiheit der Schifffahrt auf einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt.Lesen Sie hier mehr zu dem Vormarsch der Huthi:
USA verhängen neue Sanktionen gegen Unterstützer IransDie USA haben am Donnerstag neue Sanktionen gegen Firmen und Einzelpersonen verhängt, die nach Angaben der Regierung in Washington die libanesische Hizbullah und andere von Iran unterstützte Gruppen im Nahen Osten fördern. Mit den Strafmaßnahmen solle Iran wirtschaftlich weiter isoliert werden, teilte das US-Finanzministerium mit. Die Maßnahmen der Finanzaufsicht OFAC richten sich demnach gegen Unternehmen und Personen in Irak, in Libanon und in der Türkei. Diese sollen die irakisch-schiitische Miliz Kataib Hizbullah, die unter dem Kommando der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) stehe, und die libanesische Schiiten-Partei Hizbullah finanzieren.Die Sanktionen sind Teil eines am 24. August angekündigten Vorstoßes. „,Operation Economic Outcast' richtet sich gegen diejenigen, die weiterhin zum strauchelnden iranischen Regime halten“, sagte US-Finanzminister Scott Bessent. „Ob sie Terror finanzieren, Geld waschen oder dem Iran helfen, Sanktionen zu umgehen – wir werden sie finden, sie vom US-Finanzsystem ausschließen und die Netzwerke zerschlagen, die das Regime über Wasser halten.“Das Finanzministerium kündigte zudem an, die meisten Lizenzanträge mit Iran-Bezug abzulehnen. Diese Politik werde beibehalten, bis Iran sein Verhalten ändere. Als Beispiele nannte die Behörde die Blockade der Straße von Hormus, Angriffe auf US-Personal und Partner in der Golfregion sowie das Streben nach nuklearen und konventionellen Waffen. Zudem gab das Ministerium einen Vergleich mit einem US-Bürger bekannt, der wegen mutmaßlicher Sanktionsverstöße 1,43 Millionen Dollar zahlt. Es veröffentlichte auch einen Aufruf an Hinweisgeber, Sanktionsumgehungen oder Geldwäsche durch Iran zu melden.
US-Streitkräfte sollen 30 Patriot-Raketen während iranischem Angriff abgefeuert habenUm sich gegen einen iranischen Angriff auf einen US-Stützpunkt in Jordanien zu verteidigen, sollen US-Streitkräfte mehr als 30 Patriot-Raketen abgefeuert haben, wie CBS News berichtet. Der Sender beruft sich auf anonyme Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sein sollen. Demnach wurde in der Nacht auf Mittwoch der Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti von Irans Streitkräften unter Beschuss genommen, wobei etwa acht amerikanische Kampfflugzeuge leichte Schäden erlitten und eines seinen Flügel verloren haben soll. Todesopfer meldeten die USA zunächst nicht. Über die vergangenen Monate des Irankriegs sind die US-Raketenbestände deutlich zurückgegangen. Eine kürzlich veröffentlichte Analyse der US-amerikanischen Denkfabrik Center for Strategic and International Studies (CSIS) geht davon aus, dass von rund 2300 Patriot-Raketen vor dem Krieg Ende Juli nur noch gut ein Drittel übrig waren – also circa 800.
Trump droht Iran mit Angriff auf Anlage Pickaxe MountainUS-Präsident Donald Trump warnt Iran vor Aktivitäten am Pickaxe Mountain und droht mit einem Angriff. „Wir stellen fest, dass es am Pickaxe ein wenig Aktivität gibt. Ich würde Iran raten, keine Dummheiten zu machen, denn wir werden sehr hart zuschlagen müssen“, sagt Trump auf dem Parteitag der Republikaner. Die befestigte Anlage liegt in der Nähe der schwer beschädigten Urananreicherungsanlage Natanz und beherbergt zwei tief unter der Erde liegende Tunnelkomplexe. Trump droht bereits seit mindestens Mitte Juli mit Angriffen auf den Pickaxe Mountain.
US-Kampfflugzeuge laut Medien bei Angriff in Jordanien beschädigtBei nächtlichen Angriffen auf den Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti in Jordanien sind einem Medienbericht zufolge mehrere US-Militärflugzeuge beschädigt worden. Das berichtet die CBS-Reporterin Jennifer Jacobs auf der Plattform X. Eine Maschine vom Typ A-10 Thunderbolt sei getroffen worden. Des Weiteren seien etwa acht F-15-Kampfjets leicht beschädigt worden. Wie die Reporterin weiter berichtet, sollen die Jets aber bereits wieder im Einsatz sein.
Nach Verlust von US-Unterwasserdrohne: Experten rechnen mit Nachbau durch IranIran könnte die in seinen Besitz gelangte US-Unterwasserdrohne Experten zufolge nachbauen. Die US-Marine spricht von einem älteren Modell, das nach einer Fehlfunktion manövrierunfähig im Wasser getrieben habe. Analysten gehen allerdings davon aus, dass iranische Ingenieure die mechanischen Systeme der Drohne vom Typ Dive-LD des Herstellers Anduril analysieren und kopieren werden. Das US-Verteidigungsministerium und das Unternehmen Anduril haben dazu zunächst nicht Stellung genommen.
Bericht: Iran-Konflikt könnte bis Ende von Trumps Amtszeit dauernFührende Berater im Weißen Haus haben US-Präsident Donald Trump einem Zeitungsbericht zufolge offenbar intern davor gewarnt, dass der Konflikt mit Iran bis zum Ende seiner Amtszeit andauern könnte. Zu den Beratern zählen auch Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Regierungskreise.
Berichte über Explosionen im Süden IransIm Süden Irans ist es örtlichen Medienberichten zufolge im Bereich der Straße von Hormus zu Explosionen gekommen. Betroffen seien die Insel Gheschm in der Meerenge sowie die Städte Sirik und Minab, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf amtliche Quellen. Die Explosionen hätten sich auf dem Meer ereignet, hieß es weiter. Die Ursache der Explosionen sowie die genaueren Umstände blieben zunächst unklar.
IAEA meldet Iran wegen Atomverstößen an UN-SicherheitsratDas iranische Nuklearprogramm wird abermals ein Fall für den UN-Sicherheitsrat. Weil Teheran die Zusammenarbeit mit internationalen Atominspektoren weitgehend verweigert, beschloss der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien, das oberste Gremium der Vereinten Nationen in New York einzuschalten. Dieser symbolische Eskalationsschritt wurde von den Vereinigten Staaten, Deutschland, Frankreich und Großbritannien angestoßen. Es ist das erste Mal seit 20 Jahren, dass ein solcher Schritt unternommen wird. Der Gouverneursrat zeigte sich in einer Resolution „tief besorgt“, dass IAEA-Inspektoren keine aktuellen Informationen zu den Uran-Beständen und keinen Zugang zu Atomanlagen im Iran hätten. Es bestehe „äußerst dringender Handlungsbedarf“, hieß es in dem Text. Teheran solle schnellstens alles offenlegen, damit die IAEA bestätigen könne, dass kein Atommaterial für militärische Zwecke abgezweigt werde. Teheran bestreitet, nach Nuklearwaffen zu streben.