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07.03.2026
04:52 Uhr
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Iranische Agentur meldet Angriff auf Flughafen in Teheran +++ Israels Armee: Wieder Raketenangriff aus Iran +++ Emirates setzt Dubai-Flüge aus +++ alle Entwicklungen im Liveblog

Emirates setzt Flüge von und nach Dubai ausDie Fluggesellschaft Emirates stellt alle Flüge von und nach Dubai bis auf Weiteres wieder ein. Dies teilt das Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten auf dem Kurznachrichtendienst X mit. Zuletzt hatte Emirates eingeschränkt Verbindungen von Dubai und Abu Dhabi über sichere Luftkorridore angeboten.
Putin fordert sofortiges Ende des IrankriegsRusslands Präsident Wladimir Putin fordert in einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Massud Peseschkian die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen im Irankrieg. Er verurteile die „bewaffnete israelisch-amerikanische Aggression“ und verlange eine Rückkehr zur Diplomatie, erklärte Putin laut Kreml am späten Freitagabend. Er lehne Gewalt als ein Mittel zur Lösung von Problemen rund um den Iran und darüber hinaus im Nahen Osten ab. Putin sprach sein Beileid zum Tod des geistlichen Oberhaupts Ajatollah Ali Chamenei, dessen Familienmitgliedern sowie von Politikern, Militärs und „zahlreichen Zivilisten“ aus, so der Kreml. Peseschkian dankte Putin demnach für die Solidarität Russlands.
Organisation: 20.000 Seeleute sitzen im Persischen Golf festWegen des Iran-Kriegs sitzen im Persischen Golf nach Angaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) rund 20.000 Seeleute an Bord von Schiffen fest. Generalsekretär Arsenio Dominguez bezeichnete das als inakzeptabel und wies auf ihr erhöhtes Risiko und die „erhebliche psychische Belastung“ hin. Alle an dem Konflikt beteiligten Parteien seien verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz der Seeleute sowie die Freiheit der Schifffahrt im Einklang mit dem Völkerrecht zu gewährleisten.Der Persische Golf wird nur durch die für den internationalen Handel wichtige Straße von Hormus mit den Weltmeeren verbunden. Iran weist zwar Berichte über eine vollständige Sperrung der Meerenge, die zwischen seinem Land und dem Oman liegt, zurück. Nach Einschätzung von US-Kriegsbeobachtern ist der Schiffsverkehr dort aber um etwa 90 Prozent zurückgegangen. Am Golf von Persien liegen bedeutende Ölförderländer, zu den Anrainern zählen neben dem Iran Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, Qatar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Iran: Marine greift Israel und US-Stützpunkte in Emiraten und Kuwait anDie iranische Marine hat nach Armeeangaben am Samstag Israel und US-Militärstützpunkte in zwei Golfstaaten mit massiven Drohnenangriffen ins Visier genommen. Die Armee schrieb in einer Mitteilung von einer „massiven Welle von Drohnenangriffen“, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna meldete.Unter den Zielen seien die US-Basis Minhad in den Vereinigten Arabischen Emiraten und ein weiterer US-Stützpunkt in Kuwait gewesen. Zudem hätten sich die Drohnenangriffe gegen eine „strategische Einrichtung“ in Israel gerichtet.
Israels Armee: Wieder Raketenangriff aus IranIsrael ist nach Armeeangaben abermals mit Raketen aus Iran angegriffen worden. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte das Militär am frühen Morgen mit. In der Nacht hatte die Armee wiederholt Angriffe der Islamischen Republik gemeldet. Berichte über Verletzte gab es nicht. Israels Luftwaffe flog ihrerseits eine neue breite Welle an Angriffen auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran. Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von gewaltigen Bränden an Teherans internationalem Flughafen Mehrabad.
Israelischer Botschafter sieht auch Deutschland „existenziell“ durch Iran bedrohtIm Zuge des Irankrieges sieht der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, auch Deutschland „existenziell“ durch die Führung in Teheran bedroht. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sei „bewusst, dass die iranischen Terror-Proxies und ihre ballistischen Raketen auch Europa bedrohen“, sagte Prosor im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Auch deutsche Wirtschaftsinteressen seien betroffen. Für Deutschland seien dies „existenzielle Bedrohungen“.„Die Situation ist ernst“, warnte Prosor. „Die Mullahs haben wiederholt bewiesen, dass sie Terror als politisches Mittel einsetzen.“ Für Anschläge auf jüdische und israelische Einrichtungen nutze die Führung in Teheran „ihr Netzwerk in der organisierten Kriminalität in Europa“. Die Bundesregierung und die Länder hätten auf diese Bedrohungslage aber „schnell und entschieden“ reagiert.
Iranische Agentur meldet Angriff auf Flughafen in TeheranDas US-Außenministerium genehmigt einen möglichen Verkauf von Munition und dazugehöriger Ausrüstung im Wert von 151,8 Millionen Dollar an Israel. Nach Angaben des Ministeriums hat US-Außenminister Marco Rubio einen Notfall festgestellt, der einen sofortigen Verkauf erfordere und im nationalen Sicherheitsinteresse der USA liege. Daher werde es die sonst übliche Überprüfung durch den US-Kongress nicht geben.
Bericht: Iranisches Kriegsschiff wegen Schadens in IndienIndien hat einem iranischen Kriegsschiff wegen eines Motorschadens Medienberichten zufolge das Anlegen erlaubt. Die „IRIS Lavan“ und ihre 183 Besatzungsmitglieder befänden sich seit Mittwoch in der südwestlichen Hafenstadt Kochi, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Beamte in Neu-Delhi. Für die USA ist es im Irankrieg ein wichtiges Ziel, alle Kriegsschiffe der iranischen Marine außer Gefecht zu setzen. Erst vor wenigen Tagen hatte ein U-Boot der US-Marine eine iranische Fregatte in internationalen Gewässern vor Sri Lanka versenkt.