FAZ 05.01.2026
07:08 Uhr

Krieg in der Ukraine: Trump: Glaube nicht an Angriff Kiews auf Putins Residenz


Vor einer Woche hatte Trump nach einem Gespräch mit Putin den angeblich geplanten Angriff noch kritisiert +++ Kiews Bürgermeister meldet russischen Luftangriff +++ alle Neuigkeiten im Liveblog

Krieg in der Ukraine: Trump: Glaube nicht an Angriff Kiews auf Putins Residenz

Russland greift die ukrainische Hauptstadt Kiew aus der Luft an. Das teilt Bürgermeister Vitali Klitschko über den ​Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Luftabwehr sei im Einsatz. Klitschko ruft die Bevölkerung auf, in den Schutzräumen zu bleiben.

Ein ukrainischer Drohnenangriff löst ​in der Stadt Jelez in der russischen Region Lipezk ⁠einen Brand ​in einem Industriegebiet aus. Das teilt der Gouverneur ⁠der Region, Igor Artamonow, ‍mit. Verletzte gebe ‍es nicht. In Jelez befindet sich das Batteriewerk Energija, ⁠ein wichtiger Hersteller für ​die russische ​Rüstungsindustrie. Die Ukraine ‌hat das Werk ‍nach eigenen Angaben bereits früher ‍angegriffen.

Die Ukraine greift die russische Hauptstadt Moskau seit Jahresbeginn angeblich ​täglich mit Drohnen an. Das russische Verteidigungsministerium teilte am Montag mit, allein bis Sonntag Mitternacht seien ​57 Drohnen über der Region Moskau zerstört worden. Wegen der Angriffe müssen die Flughäfen in der Hauptstadt nach Angaben der ⁠russischen Luftfahrtbehörde Rosawiazija immer wieder ​vorübergehend schließen. Eine ukrainische Stellungnahme liegt nicht vor. Die Regierung in ⁠Kiew erklärt jedoch seit Längerem, mit solchen Angriffen die russische ‍Militärlogistik und Energieinfrastruktur ‍schwächen zu wollen.

Abermals ist ein Unterseekabel in der Ostsee beschädigt worden — diesmal vor Lettland. „In der Ostsee nahe Liepaja wurde ein Schaden an einem Glasfaserkabel eines privaten Unternehmens entdeckt“, teilte Ministerpräsidentin Evika Silina auf der Plattform X mit. Nach Angaben der lettischen Polizei handelt es sich bei dem mutmaßlichen Verursacher des Schadens um ein Schiff. Die genauen Umstände des Vorfalls, der sich am 2. Januar in lettischen Hoheitsgewässern ereignet habe, seien noch unklar. Nach Auswertung von Informationen der lettischen Marine soll das Schiff zunächst über ein inaktives Kabel gefahren sein und anschließend seinen Kurs auf das nun beschädigte Kabel geändert haben, teilte die Polizei mit. Nach Identifizierung des verdächtigen Schiffs sei eine Untersuchung eingeleitet und die Besatzungsmitglieder seien befragt worden. Dazu seien Ermittler an Bord des Schiffs gegangen, das gegenwärtig im Hafen von Liepaja liege. Das Schiff und seine Besatzung, die mit der Polizei kooperiere, wurden bislang nicht festgesetzt, hieß es weiter. Die Ermittlungen dauerten an. Liepaja ist die drittgrößte Stadt Lettlands und liegt direkt an der Ostseeküste, nördlich der Grenze zu Litauen. Aus dem Nachbarland sind den Angaben zufolge auch die ersten Informationen über die mögliche Beschädigung des Kabels eingegangen, die aber keine Auswirkungen auf lettische Verbraucher haben soll.Die Beschädigung des Unterseekabels ist der zweite Vorfall innerhalb einer Woche in der Ostsee. An Silvester wurde ein Datenkabel zwischen Estland und Finnland beschädigt. Unter Verdacht steht ein Schiff, das von den finnischen Behörden mit heruntergelassener Ankerkette angetroffen und festgesetzt wurde.Die Ostseeregion ist ‍seit Russlands Großangriff ‍auf die Ukraine im Jahr 2022 nach einer Reihe von Ausfällen von Stromkabeln, Telekommunikationsverbindungen und Gaspipelines in Alarmbereitschaft. Die Nato hat ihre Präsenz mit Schiffen, Flugzeugen ⁠und Drohnen verstärkt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bereitet sich auf eine neue diplomatische Woche in den Bemühungen um eine friedliche Lösung für sein von Russland angegriffenes Land vor. „Es werden Treffen in Europa stattfinden, die für die Ukraine einen weiteren Beitrag zu unserem Schutz und zur Beendigung des Krieges leisten sollen“, teilte er in seiner abendlichen Videoansprache mit. Über Zeit und Ort der Gespräche nannte Selenskyj keine Details.Dabei werde sich die Ukraine auf zwei Optionen vorbereiten: „Auf die Diplomatie, die wir gewährleisten, oder auf eine weitere aktive Verteidigung, falls der Druck der Partner auf Russland nicht ausreicht.“ Die Ukraine strebe zwar nach Frieden, doch werde sie ihre Kräfte niemandem überlassen.An diesem Dienstag soll in Paris die von Frankreich und Großbritannien angeführte „Koalition der Willigen“ zusammenkommen, um über Ergebnisse zu reden. Selenskyj fordert solide Sicherheitsgarantien der USA und der europäischen Staaten, die die Ukraine nach einem Kriegsende vor künftigen russischen Angriffen schützen sollen. Ein Friedensabkommen ist auch nach fast vier Jahren des russischen Angriffskrieges nicht in Sicht. Sollte Russland nicht zum Frieden bereit sein, benötige die Ukraine „frische Kräfte“, betonte Selenskyj. Deshalb gehe er parallel dazu einen Neustart aller Strukturen an, für alle Fälle. Entsprechend hat Selenskyj bereits seinen Verteidigungs- und Sicherheitsapparat teils neu aufgestellt. Er ernannte den bisherigen Militärgeheimdienstchef Kyrylo Budanow zum Chef seines Präsidentenamtes. Der 39 Jahre alte Budanow war schon bisher in die Friedensgespräche eingebunden. Zudem kündigt Selenskyj erneut einen Wechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums an. Der Vizeregierungschef und Minister für digitale Transformation, Mychajlo Fedorow, soll das Amt von Denys Schmyhal übernehmen, wie er sagte. Schmyhal soll das Energieministerium führen. Der 34 Jahre alte Fedorow ist Spezialist für Drohnen und Digitalisierung. Das Parlament muss der Personalie zustimmen.Am Sonntag wurde auch ein Wechsel an der Spitze der Grenztruppen eingeleitet, zudem empfing Selenskyj Kandidaten für fünf Gebietsverwaltungen. „Die Führung auf lokaler Ebene ist genauso wichtig wie auf zentraler Ebene“, sagte er.

Ein Schwarm ukrainischer Drohnen ist nach russischen Angaben beim Anflug auf die Hauptstadt Moskau ins Visier der Flugabwehr geraten. Mindestens 40 Drohnen seien bereits abgeschossen worden, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin nach Angaben der Staatsagentur Tass mit. Über eventuelle Schäden oder mögliche Opfer machte er keine Angaben. Insgesamt seien über den Regionen Russlands innerhalb von nur sieben Stunden 253 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Abend mit. Zu eventuellen Schäden macht das Ministerium grundsätzlich keine Angaben.Wegen des Anflugs der Drohnen wurde auf den Moskauer Flughäfen Schukowski und Wnukowo aus Sicherheitsgründen vorübergehend der Flugbetrieb eingestellt. Ankommende Flüge wurden umgeleitet. Erst am Abend wurde der Flugbetrieb nach offiziellen Angaben wieder aufgenommen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach rund 2000 russischen Luftangriffen in der Neujahrswoche die Verbündeten zu mehr Unterstützung für das Land aufgerufen. „Stabilität und Vorhersehbarkeit der Hilfe für die Ukraine sind das, was Moskau wirklich zur Diplomatie bewegen kann. Wir zählen auf weitere Verteidigungshilfe“, schrieb Selenskyj auf Telegram. Im Laufe der vergangenen Woche habe Russland mehr als 1070 Gleitbomben, fast 1000 Drohnen und sechs Raketen gegen die Ukraine eingesetzt.Dabei erinnerte Selenskyj in einem Video auch an einen Angriff auf die Stadt Charkiw; dort gab es am 2. Januar zahlreiche Opfer. Am Sonntag stieg die Zahl der aus den Trümmern eines getroffenen Hauses geborgenen Toten auf vier, wie die Behörden mitteilten. Mehr als 30 Menschen waren verletzt worden. 

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew haben sich Sicherheitsberater aus mehreren Staaten erneut zu Verhandlungen über die Zukunft des von Russland angegriffenen Landes getroffen. „Ich hoffe, dass 2026 das Jahr des Friedens wird“, sagte Chefunterhändler Rustem Umjerow Medien in Kiew zufolge. Bei Telegram veröffentlichte er auch Fotos von der Zusammenkunft. Gekommen seien Diplomaten und Sicherheitsberater aus 14 Staaten der EU und aus Kanada.Per Video sei der US-Beauftragte Steve Witkoff zugeschaltet worden. Zudem seien die NATO und die EU vertreten, sagte Umjerow. Vor allem sollte es um weitere Vereinbarungen über die von Kiew geforderten Sicherheitsgarantien der USA und der Europäer gehen. Sie sollen für den Fall eines Waffenstillstands der Ukraine Schutz gewährleisten vor möglichen künftigen russischen Angriffen.Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj empfing die Gäste ebenfalls in seiner Residenz und meinte, dass die Gespräche vorankämen. Das alles müsse zu einem Frieden führen, der Jahrzehnte halte. Er kündigte auch neue Treffen in den USA an. Termine nannte Selenskyj zunächst nicht.Es sei in verschiedenen Blöcken um militärisch-politische Fragen, aber auch um die wirtschaftliche Entwicklung und den Wiederaufbau der Ukraine gegangen, sagte Umjerow. Details nannte er nicht. Ziel des Treffens sei die Abstimmung über die Dokumente für einen künftigen Friedensvertrag, sagte Umjerow, der Sekretär des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine ist.Für diesen Montag hat Selenskyj ein Treffen der Generalstabschefs der Verbündeten des Landes in Kiew angekündigt. Am Dienstag soll in Paris bei einem Gipfel der sogenannten Koalition der Willigen, zu der sich auch Deutschland zählt, über die Ergebnisse gesprochen werden.

Politiker von CDU und FDP halten einen Einsatz der Bundeswehr in der Ukraine für möglich - nach einem Waffenstillstand und innerhalb einer multinationalen Truppe. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sagte dem „Spiegel“, die Frage der Bodentruppen stelle sich erst nach einem Waffenstillstand. Er betonte aber: „Deutschland als selbst ernannte Führungsnation sollte hier zumindest in der öffentlichen Kommunikation nichts ausschließen.“ Deutschland, so Kiesewetter, sollte die sogenannte Koalition der Willigen mit einer „angemessenen, also umfangreichen deutschen Beteiligung rechtssicher organisieren“. In jedem Fall sollten die Truppen aus den Staaten der „Koalition der Willigen“ auch offen für Beiträge Dritter sein, die die Haltung von Nato und EU unterstützen, sagte der Bundestagsabgeordnete.Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament, sagte dem Magazin: „Deutschland muss bei einer möglichen Friedensabsicherung selbstverständlich dabei sein, das sollte jedem klar sein.“ Welche Fähigkeiten die Bundeswehr dabei einbringen sollte, müssten die Generäle der beteiligten Staaten klären. Hier sei vieles denkbar, „sowohl Bodentruppen als auch Luftabwehr; gegebenenfalls auch die Marine, sofern die Türkei den Zugang ins Schwarze Meer zulässt“. Nichts sollte ausgeschlossen werden, so die frühere Bundestagsabgeordnete.Am Dienstag kommender Woche will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Paris mit den Staats- und Regierungschefs der Unterstützerstaaten zusammenkommen, um über ein mögliches Friedensabkommen mit Russland zu sprechen. Zentrales Element sind unter anderem auch militärische Garantien des Westens, die Russland vor einem erneuten Angriff auf die Ukraine abschrecken sollen.Mehrere europäische Staaten hatten sich für eine von Europa geführte „multinationale Truppe für die Ukraine“ ausgesprochen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ließ die Frage nach einer direkten Beteiligung der Bundeswehr in der Ukraine im Dezember in einem Interview offen. Merz wies darauf hin, dass zu der Koalition der Willigen auch Kanadier, Australier und andere Nationen der Welt gehörten. 

In Kiew kommen am Samstag die nationalen Sicherheitsberater der sogenannten „Koalition der Willigen\" zu Beratungen zusammen. Vertreter von etwa 15 Unterstützer-Staaten werden an den Gesprächen teilnehmen, wie der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj am Freitag ankündigte. Auch Vertreter der EU und der NATO seien dabei. Eine US-Delegation nimmt nach Angaben von Selenskyj per Videolink an dem Treffen teil.In der kommenden Woche will Selenskyj in Frankreich mit Spitzenvertretern von Partnerstaaten der Ukraine zusammenkommen. Die internationalen Bemühungen, den Krieg in der Ukraine zu beenden, hatten sich jüngst wieder intensiviert. Am Sonntag waren Selenskyj und Trump in dessen Privatanwesen in Florida zu einem Gespräch zusammengekommen. Beide Seiten meldeten danach Fortschritte.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will abermals den Posten des Verteidigungsministers für den Kampf gegen den russischen Angriffskrieg neu besetzen. Der Vizeregierungschef und Minister für digitale Transformation, Mychajlo Fedorow, solle das Amt von Denys Schmyhal übernehmen, kündigte Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft an. Das ukrainische Parlament muss der Personalie zustimmen.Schmyhal war erst im Sommer als Regierungschefs entlassen und anstelle von Rustem Umjerow als Verteidigungsminister eingesetzt worden. Er solle eine andere, für die Stabilität des Landes nicht weniger wichtige Aufgabe übernehmen, sagte Selenskyj. „Ich habe beschlossen, die Arbeitsweise des Verteidigungsministeriums zu ändern“, sagte Selenskyj. Fedorow beschäftige sich intensiv mit dem Einsatz von Drohnen in dem Krieg und arbeite sehr effektiv an der Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen und Prozesse. „Zusammen mit unserem gesamten Militär, der Militärführung, den nationalen Waffenherstellern und den Partnern der Ukraine müssen wir im Verteidigungsbereich solche Veränderungen umsetzen, die hilfreich sind“, sagte Selenskyj.Die Personalie ist ein weiterer Baustein einer von Selenskyj angestoßenen Neuaufstellung des Verteidigungs- und Sicherheitsapparats in der Ukraine. „Heute haben wir einen grundlegenden Neustart begonnen – interne Veränderungen, damit die Ukraine stabiler wird“, sagte Selenskyj. Wegen Problemen in der Vergangenheit gebe es eine „Welle personeller Veränderungen“. Weitere sollen demnach folgen.

Die ukrainischen Behörden haben angeordnet, dass mehrere tausend Kindern und deren Eltern aus umkämpften Gebieten in den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk in Sicherheit gebracht werden. Wegen der „schwierigen Sicherheitslage“ sei beschlossen worden, mehr als 3000 Kinder sowie deren Eltern aus 44 Ortschaften in Sicherheit zu bringen, die an vorderster Front in den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk liegen, erklärte Wiederaufbauminister Oleksij Kuleba am Freitag im Onlinedienst Telegram. Russische Soldaten waren in den vergangenen Monaten in beiden Gebieten vorgerückt.Nach Angaben des Ministers gab es bereits in den letzten Dezembertagen Evakuierungen der Region Tschernihiw im Norden des Landes. Insgesamt seien seit dem 1. Juni 2025 150.000 Menschen aus Frontgebieten in sicherere Gebiete gebracht worden, erklärte Kuleba. Die meisten Zwangsevakuierungen, die Zivilisten betrafen, hatte es in den vergangenen Jahren in der Region Donezk im Osten der Ukraine gegeben, wo ein Großteil der Kämpfe stattfand. Die russische Armee rückt aber auch in der Region Dnipropetrowsk vor, in die sie im Sommer 2025 eingedrungen war, und in die Region Saporischschja, wo die Front über lange Zeit eingefroren war.

Der ukrainische Auslandsnachrichtendienst SZRU hat vor russischen Provokationen rund um das orthodoxe Weihnachtsfest am 6. und 7. Januar gewarnt. Russland bereite demnach eine Fortsetzung seiner Operationen zur Sabotage der Friedensverhandlungen zwischen den USA und der Ukraine vor. Der SZRU rechnet laut der Mitteilung mit Provokationen „mit erheblichen menschlichen Opferzahlen“ an einem symbolischen Ort in Russland oder in den besetzten Gebieten. Der Auslandsnachrichtendienst prognostiziert auf diese Weise einen russischen Angriff auf eigene Staatsbürger, um den Eindruck eines ukrainischen Angriffs zu erwecken. Dafür plane Moskau auch, Trümmer westlicher Kampfdrohnen an den Ort des Geschehens zu verbringen, schreibt der SZRU. „Die Ausnutzung von Angst und die Verübung von Terroranschlägen mit menschlichen Opfern unter fremder Flagge entspricht voll und ganz der Arbeitsweise der russischen Geheimdienste.“Zuletzt hatte Moskau nach Gesprächen zwischen den Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump einen ukrainischen Angriff auf eine Residenz Wladimir Putins beklagt. Der Vorstoß wirkte improvisiert, auch die Drohnenabschusszahlen des Verteidigungsministeriums wurden nicht auf die späteren Angaben abgestimmt. Am Neujahrstag vermeldeten russische Stellen dann einen ukrainischen Angriff auf eine Silvesterparty in einem Café im russisch besetzten Teil des Gebiets Chersons, bei dem es nach Moskauer Angaben mehr als 20 Todesopfer gegeben haben soll. 

Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR hat ein Video veröffentlicht, auf dem die inszenierte Tötung des rechtsextremen Kämpfers Denis Kapustin zu sehen sein soll. Nach Angaben des Dienstes gelang es mithilfe der Aufnahmen, den russischen Auftraggebern eine Prämie zu entlocken. Man habe mit der Operation das Leben Kapustins gerettet und ein feindliches Agentennetz enttarnt, schrieb der Dienst zu dem Video.