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14.12.2025
15:12 Uhr
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Treffen mit Bundeskanzler Merz +++ Amerikanische Verhandler Witkoff und Kushner in Berlin +++ Bundeswehr hilft Polen bei Grenzsicherung +++ alle Neuigkeiten im Liveblog

Heute geht es in Berlin vor allem um amerikanisch-ukrainische Gespräche. Morgen sollen dann verschiedene europäische Staats- und Regierungschefs mitreden. Erwartet wird unter anderem der niederländische Ministerpräsident Dick Schoof. Er sagte der „Süddeutschen Zeitung“, es sei „eine ausgezeichnete Initiative, am Montag in Berlin mit vielen beteiligten Ländern und Parteien zusammenzukommen“. NATO und Europa müssten eng eingebunden werden in die Ukraine-Gespräche. Er betonte außerdem: „Keine Entscheidungen über die Ukraine ohne die Ukrainer.“
Bei russischen Gleitbombenangriffen auf die südostukrainische Großstadt Saporischschja sind mindestens elf Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten seien zwei Rettungskräfte und ein Polizist, teilte der Gouverneur des Gebiets Iwan Fedorow bei Telegram mit. Von der Verwaltung veröffentlichte Bilder zeigten Schäden an einem Supermarkt in einem Wohngebiet.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu Beratungen über einen Waffenstillstand im russischen Krieg gegen sein Land in Berlin eingetroffen. Im Kanzleramt wurde er nach Beobachtung eines Reporters der Deutschen Presse-Agentur von Kanzler Friedrich Merz (CDU) bei seiner Ankunft herzlich begrüßt. Zuvor war dort eine US-Delegation mit dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, angekommen. Die US-Delegation, zu der auch der Sondergesandte Steve Witkoff gehört, hat am Vormittag zunächst Gespräche im Berliner Hotel Adlon geführt. Etwas später schrieb Selenskyj in den Sozialen Medien: „Wir haben unser Treffen begonnen\". Dazu postete er Fotos, die zeigten, wie er den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner begrüßte. An dem Gespräch im Kanzleramt nimmt auch der Oberbefehlshaber der NATO-Truppen in Europa, Alexus Grynkewich, teil. Bundeskanzler Merz ist offenbar nicht im Raum. Deutschland wird Berichten zufolge von Merz' sicherheitspolitischem Berater Günter Sautter vertreten. Zu den Ukrainern in Uniform und Zivil, die am Vormittag in Berlin ankamen und am Kanzleramt von Sautter begrüßt wurden, zählten nach Angaben von dpa-Reportern der frühere Verteidigungsminister Rustem Umjerow und Generalstabschef Andrij Hnatow. Umjerow fuhr gemeinsam mit Sautter zu dem Hotel, in dem zuvor die US-Delegation abgestiegen war. Der frühere Minister ist Selenskyjs Chefunterhändler sowie Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine.
Wer heute bei den Ukraine-Gesprächen in Berlin mit wem spricht, ist nicht vollständig bekannt. Auch nicht, über was genau. Aber mittlerweile gibt es immer mehr Anzeichen: Ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur hat beobachtet, wer von ukrainischer Seite aus im Hotel angekommen ist, wo sich ranghohe amerikanische Verhandler aufhalten. Demnach ist dort aus Kiew unter anderem der frühere Verteidigungsminister Rustem Umjerow eingetroffen. Laut dpa fuhr er zusammen mit Günter Sautter, dem außen- und sicherheitspolitischen Berater von Kanzler Friedrich Merz (CDU), in das Hotel Adlon, wenige Meter entfernt vom Brandenburger Tor. Umjerow ist Selenskyjs Chefunterhändler sowie Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine. Geplant war, dass die zwischen Vertretern der USA und der Ukraine geführten Gespräche über ein Ende des russischen Angriffskriegs zunächst mit europäischer Beteiligung auf Beraterebene fortgesetzt werden – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In ukrainische Medien ist aber auch von Gesprächen die Rede, die Präsident Wolodymyr Selenskyj in Berlin heute führen will. Nach Angaben der ukrainischen Regierung ist auch er in Deutschland angekommen.
Auf dem Weg nach Berlin hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor Journalisten gesagt, was er von den Gesprächen in Deutschland erwartet. „Es wird keinen Plan geben, der jedem gefällt“, sagte er. Vor allem sei wichtig zu verhindern, dass Russland die Ukraine ein weiteres Mal angreifen kann.Die Ukraine sei schon auf Kompromisskurs, argumentierte Selenskyj laut einem Bericht des „Kyiv Independent“. Denn sein Land sei angesichts ausbleibender Unterstützung der USA und einiger europäische Staaten bereit, auf einen NATO-Beitritt zu verzichten. Sein Ziel seien nun Sicherheitsgarantien, die ähnlich wie der Artikel 5 der NATO funktionierten. Dieser Artikel regelt die Beistandspflichten unter NATO-Mitgliedern. Sein Kern: Ein Angriff auf ein Mitglied wird als Angriff auf alle verstanden und entsprechend beantwortet. Selenskyj bestätigte, dass die Ukraine auch in Berlin nicht direkt mit Russland verhandeln werde. Moskaus Positionen würden von den Amerikanern weitergeleitet, sagte Selenskyj. Außerdem sagte der ukrainische Präsident heute gehe es um Verhandlungen zwischen der Ukraine und den USA. Am Abend werde ein separat Bundeskanzler Merz treffen und „höchstwahrscheinlich“ auch andere europäische Staats- und Regierungschefs.
Russland blickt skeptisch auf die Verhandlungen in Berlin über eine Beendigung des Moskauer Angriffskrieges gegen die Ukraine. Nach Kremlangaben erwarte man „kaum etwas Gutes“. Die Beiträge der Europäer und der Ukraine zum Friedensplan von US-Präsident Donald Trump werden „wohl kaum konstruktiv sein“, sagte der außenpolitische Berater von Kremlchef Wladimir Putin dem russischen Staatsfernsehen.
Nach der Ankunft amerikanischer Verhandler hat auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Deutschland erreicht. Das meldet sein Büro. Die Nachrichtenagentur Reuters zufolge hat der Ukrainer einen Waffenstillstand mit Russland entlang der aktuellen Frontlinien als eine faire Option bezeichnet. Die russische Forderung nach einem Abzug ukrainischer Truppen aus Teilen der östlichen Regionen Donezk und Luhansk sei hingegen unfair, sagte Selenskyj laut Reuters auf Reporterfragen in einem WhatsApp-Chat. Die territoriale Frage sei weiterhin ungelöst und sehr heikel, fügte er demnach hinzu. Russland hat gefordert, dass Kiew seine Truppen aus den Gebieten abzieht, die die Ukraine in den beiden Regionen noch hält.Selenskyj will bei seinem Treffen in Berlin mit dem US-Gesandten Steve Witkoff vor allem seine letzten Vorschläge zum Friedensplan von Präsident Donald Trump erörtern. Er habe bisher keine Reaktion auf seine jüngsten Änderungsvorschläge erhalten, sagte Selenskyj ukrainischen Medien.
In Berlin sind ranghohe Verhandler aus Amerika und der Ukraine zu Gesprächen über ein Ende des russischen Angriffskriegs eingetroffen. Der amerikanische Sondergesandte Steve Wittkof und der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, landeten gegen 10.00 Uhr in der Hauptstadt und fuhren dann über die abgesperrte Stadtautobahn nach Mitte ins Hotel Adlon. Das meldete die „Bild“-Zeitung. In Berlin wurden für die bevorstehenden Ukraine-Gespräche höchste Sicherheitsvorkehrungen getroffen; weiträumige Absperrungen wurden angekündigt.
Die zwischen Vertretern der Vereinigten Staaten und der Ukraine geführten Gespräche über ein Ende des russischen Angriffskriegs werden an diesem Sonntag in Berlin mit europäischer Beteiligung fortgesetzt. Der Überblick:
Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Florian Hahn, erhofft sich von den Beratungen über eine Waffenruhe in der Ukraine ein deutliches Signal der Einigkeit. „Es darf nur eine Lösung mit der Ukraine geben und nicht über sie“, sagt der CSU-Politiker der „Rheinischen Post“ laut Vorabbericht. „Entscheidend ist jetzt, dass wir mit großer Einigkeit im Kreise der Unterstützer der Ukraine zusammenbleiben, um die Ukraine auf dem Weg zu einem Waffenstillstand und gerechten Frieden bestmöglich zu begleiten.“Dabei sei ein starkes Zeichen, dass bei den Gesprächen in Berlin neben den engsten europäischen Verbündeten Frankreich und Großbritannien auch entscheidende US-Vertreter anwesend seien. „Was aber Putin zu diesen wirklich substanziellen und intensiven Bemühungen, diesen schrecklichen Krieg zu beenden, sagen wird, bleibt abzuwarten. Einen Willen zum Frieden erkenne ich auf russischer Seite leider immer noch nicht“, sagt Hahn mit Blick auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Das diplomatische Ringen um ein Ende des Ukrainekriegs verlagert sich ab Sonntag nach Berlin: Der US-Sondergesandte Steve Witkoff will sich dort nach Angaben des Weißen Hauses mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und europäischen Staatenlenkern treffen. Nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen führen zunächst die außenpolitischen Berater „unter anderem der USA und der Ukraine“ Gespräche „zu einem möglichen Waffenstillstand in der Ukraine“.Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte zuvor in Aussicht gestellt, dass am Wochenende die Ansätze für ein Ende des Ukrainekriegs in Berlin „abschließend“ erörtert würden. Am Montag empfängt Merz Selenskyj zu deutsch-ukrainischen Wirtschaftsgesprächen und zu einem Austausch über den Stand der Friedensverhandlungen. Am Montagabend sollen zahlreiche europäische Staats- und Regierungschefs sowie die Spitzen von EU und NATO zu den Gesprächen hinzustoßen.
Russland hat nach ukrainischen Angaben abermals ein türkisches Schiff im Schwarzen Meer angegriffen. Russland habe einen „gezielten Drohnenangriff“ auf das türkische Schiff „Viva“ geflogen, „das mit Sonnenblumenöl beladen auf dem Weg nach Ägypten war“, teilte die ukrainische Marine am Samstag mit. Die elf Besatzungsmitglieder blieben demnach unverletzt und konnten die Fahrt fortsetzen.Die Marine veröffentlichte ein Video, das ein beschädigtes Schiff mit Wasser an Deck und den mutmaßlichen Motor einer Drohne zeigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Angriff. Er sprach in einer Videobotschaft von einem „Angriff auf die Ernährungssicherheit“. Mit Angriffen auf Schiffe, „die nichts mit dem Krieg zu tun haben“, fordere Russland „die ganze Welt“ heraus. „Wir werden mit unseren Partnern zusammenarbeiten, um zu entscheiden, wie wir darauf reagieren. Es wird eine Reaktion geben“, fügte Selenskyj hinzu.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Teilnahme an Gesprächen in Berlin über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges bestätigt. „Derzeit bereiten wir uns auf Treffen mit der amerikanischen Seite und unseren europäischen Freunden in den nächsten Tagen vor. In Berlin wird es viele Veranstaltungen geben“, sagte Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten Videobotschaft. Er wird spätestens am Montag auch von Kanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet zu einem ukrainischen Wirtschaftstreffen. Unklar ist aber, ob Selenskyj bereits an diesem Sonntag in Berlin anreist und den US-Gesandten Steve Witkoff trifft. Selenskyj sagte, dass die ukrainischen Experten derzeit an den Details für die von Kiew für einen Frieden mit Russland geforderten Sicherheitsgarantien arbeiten. Es gehe um einen gerechten Frieden für die Ukraine mit einer Garantie, dass Russland mit keiner weiteren Invasion in das Land zurückkehre. „Unsere ukrainische Verhandlungsposition ist stark, weil wir unsere Positionen an der Front, in unserer Rüstungsindustrie und in unserer inneren Stabilität behaupten“, sagte er. Geplant seien in Berlin auch Gespräche ukrainischer Beamter mit Vertretern der USA und europäischer Staaten über Wiederaufbau des vom Krieg zerstörten Landes. „Das Wichtigste sind meine Treffen mit Vertretern von Präsident Trump sowie Treffen mit unseren europäischen Partnern und vielen führenden Politikern über die Grundlage des Friedens – eine politische Vereinbarung über die Beendigung des Krieges“, sagte Selenskyj. Einen ersten 28-Punkte-Plan von US-Präsident Donald Trump hatte der ukrainische Staatschef kritisiert, weil dort viele russische Forderungen enthalten waren. In Berlin gehe es um aktiv und konstruktive Zusammenarbeit für ein würdiges Abkommen. Russischer Vertreter sind nicht dabei. Zunächst soll es an diesem Sonntag auf Berater-Ebene Gespräche über einen möglichen Waffenstillstand in der Ukraine gehen. Über Ort und Zeitpunkt der Beratungen wurde zunächst Geheimhaltung vereinbart.
Der künftige tschechische Ministerpräsident Andrej Babis lehnt es ab, Garantien für die Finanzierung der Ukraine zu übernehmen. Die Europäische Kommission müsse alternative Wege zur Unterstützung des Landes finden, sagt Babis, der am Montag sein Amt antritt, in einem in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Video. „Wir werden für nichts Garantien übernehmen und auch kein Geld hineinstecken.“ Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen in der kommenden Woche über ein komplexes Darlehensprogramm für die Ukraine beraten. Dieses sieht die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte vor, erfordert aber auch nationale Garantien der Mitgliedstaaten.