FAZ 30.07.2025
05:40 Uhr

Kolumne „Midlife-Crisis“: So schlecht (wie mit 40) ging es mir noch nie


Als unsere Autorin mit der Faust auf eine Autohaube schlug, war nicht nur der Fahrer erschüttert: Woher kam diese unbändige Wut? Und warum hatte sie so viele diffuse Symptome? Erst nach vielen Arztbesuchen bekam sie eine Antwort.

Kolumne „Midlife-Crisis“: So schlecht (wie mit 40) ging es mir noch nie

Nie ging es mir so schlecht wie mit 40. Wobei, genau genommen stimmt das nicht. Meinen 40. Geburtstag feierte ich noch ausgelassen, die programmierte Angst vor dem Abgrund, der sich jenseits dieses Alters auftun sollte, fühlte sich eher an wie der Millennium-Fehler, vor dem sich Ende 1999 alle fürchteten. Genau wie die Computer der Welt wurde ich nur ein Jahr älter. Statt Endzeitstimmung setzte sich das wohlige Gefühl des Erwachsenseins fort: ein schwarzer Kontostand, abends mit meinen Freundinnen essen gehen und die Verschiebung des Kräfteverhältnisses zwischen mir und meiner Mutter (zu meinen Gunsten!). Was haben bloß alle, dachte ich mir an besonders guten Tagen. Älterwerden ist schön! Dabei war ich schon mittendrin in der Phase, die Dante Alighieris „Göttliche Komödie treffend beschreibt: „Auf halbem Weg des Menschenlebens fand ich mich in einen finsteren Wald verschlagen.

Jahrelang ging der Mann von Anna Lambrecht zu Prostituierten. So wie jeder fünfte Deutsche. Jetzt fragt sie sich: Ist diese Beziehung noch zu retten? Und verachtet der Vater meines Kindes in Wahrheit Frauen?

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