FAZ 01.03.2026
16:28 Uhr

In Brandenburg: Angler bricht auf See ein und stirbt


Der Verunglückte wollte auf dem See Eisangeln. In Bayern konnten drei auf dem Eibsee eingebrochene Menschen gerettet werden. Die Polizei warnt angesichts der frühlingshaften Temperaturen.

In Brandenburg: Angler bricht auf See ein und stirbt

Ungeachtet frühlingshafter Temperaturen ist ein Mann in Brandenburg zum Eisangeln auf einen See gegangen und ums Leben gekommen. Der Mann brach am Freitag beim Angeln auf dem Klempowsee in Wusterhausen/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in das Eis ein, wie die Polizei in Neuruppin am Sonntag mitteilte. Rettungskräfte bargen den Mann und leiteten sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Diese blieben jedoch erfolglos, der Mann starb in einem Krankenhaus. Auch auf dem Eibsee im oberbayerischen Grainau (Kreis Garmisch-Partenkirchen) brachen drei Menschen ins Eis ein. Die Wasserwacht konnte alle Verunglückten retten, wie die Polizei mitteilte. Demnach waren drei Menschen im Randbereich der Eisfläche in Not geraten. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Luftkissenfahrzeug zur Rettung aus. Ein Hubschrauber sowie zahlreiche Rettungskräfte und die Polizei unterstützten den Einsatz. Nach Angaben eines Polizeisprechers blieben die drei Verunglückten unverletzt, da sie im flachen Gewässer eingebrochen waren. Aufgrund der frühlingshaften Temperaturen und der ungleichmäßigen Eisschmelze besteht derzeit eine hohe Einbruchsgefahr. Das Betreten der verbliebenen Eisflächen ist nach Einschätzung der Polizei potentiell lebensgefährlich. Die Beamten raten deshalb dringend davon ab, den See zu betreten.