Seit vielen Jahren quält sich die SPD mit der Frage, warum sie immer weiter abstürzt. Die gute Nachricht: Der Parteichef persönlich hat jetzt in „Bunte“ eine Erklärung dafür geliefert. Die SPD, sagt Lars Klingbeil, müsse Zuversicht und Optimismus ausstrahlen, denn: „Eine traurige Partei wählt keiner.“ Die schlechte Nachricht: Woher, bitte schön, soll die SPD denn Zuversicht und Optimismus nehmen? Sie wird doch mit jeder Wahlschlappe noch trauriger. Eine verdienstvolle Aufgabe wäre es, die gramgebeugte Volkspartei etwas aufzuheitern, aber wie? Mit Merz-Witzen? Mit Verweis auf die FDP, der es noch mieser geht? Vielleicht sollte die SPD in die Offensive gehen und bei der nächsten Wahl plakatieren: „Machen Sie uns bitte keinen Kummer.“ Den passenden Dackelblick sollte Klingbeil hinkriegen. „Er wirkt wie ein trauriger Klon seiner selbst: skeptischer, frustrierter Gesichtsausdruck, Sorgenfalten auf der Stirn, gesenkter Blick“: So beschreibt „Schöne Woche“ nicht Lars Klingbeil, sondern Jörg Pilawa, und schuld ist auch diesmal die Politik. „Er ist Julias Schattenmann – Macht ihn diese Liebe kaputt?“, titelt nämlich das Blatt, und jene nachnamenlose Julia ist niemand anderes als die Bundestagspräsidentin Klöckner, mit der Pilawa bekanntermaßen liiert ist. Lächeln mit Besitzerstolz „Das Neue“ sekundiert mit der Titelstory „Er steht nur noch in ihrem Schatten – Jörg Pilawa – Erste Krise mit seiner Julia“. Dazu zeigt es ein Foto, auf dem Pilawa allerdings gar nicht steht, sondern sitzt, und das auch nicht in Klöckners Schatten. „Eine Szene, die Bände spricht: Julia steht neben ihrem Jörg und lächelt auf ihn herab – nicht liebevoll, sondern eher mit Besitzerstolz. Er sitzt zusammengesunken, schaut mit schrägem Blick zu ihr auf. Mehr Machtgefälle geht kaum“, analysiert „Das Neue“ und weiß: „Männer wie Jörg, die sonst selbst im Rampenlicht stehen, wollen nicht die zweite Geige spielen.“ Haben die Blätter das Foto, das von der Einheitsfeier am 3. Oktober stammt, erst jetzt entdeckt? Und wieso steht Pilawa, um das Machtgefälle schlagartig umzukehren, nicht einfach auf? Schon seine letzte Krise hinter sich hat das Siegerpaar der RTL-Show „Das Sommerhaus der Stars“ – denn wie „Bild“ berichtet, haben sich die beiden Stars namens, hm, Edda Pilz und, äh, Michael Klotz kurz nach der Show getrennt. „Edda hat am Gepäckband im Flughafen mit mir Schluss gemacht“, sagt Klotz, und da würden uns die genauen Umstände interessieren. Kam ihr Koffer früher raus, und sie ist schon mal losgezogen? Kam sein Gepäck zuerst, und sie hat sich geärgert? Hat sie auf seinem Koffer einen Bayern-München-Aufkleber entdeckt? Raus aus der Komfortzone Über seine Liebe zur Kollegin Ruby O. Fee teilt Matthias Schweighöfer „Frau im Spiegel“ mit: „Wir entscheiden uns jeden Tag füreinander. Das ist die wichtigste Voraussetzung in einer Beziehung.“ Doch steigt mit der Zahl der Entscheidungen nicht das Risiko, dass sich einer der beiden doch mal gegen den anderen entscheidet, und sei es am Gepäckband? „Frau im Spiegel“ erzählt Schweighöfer dann noch, wie er seine Komfortzone verlasse, zum Beispiel gehe er „länger laufen als geplant. Das sind kleine Ziele, Babyschritte.“ Aber ein toller Tipp: Wir haben unsere Joggingstrecke jetzt auch mit Babyschritten absolviert und waren viel länger unterwegs als üblich. Wobei nicht alles, was länger dauert, gut ist. Schauspieler Kai Wiesinger sinniert in „Bunte“ über den mühsamen Alltag, der irgendwann auch in Beziehungen einzieht: „Früher dauerte eine Ehe vielleicht 20 Jahre, weil die Menschen schon mit 40 gestorben sind. Heute sind es oft 50 Jahre – das ist etwas ganz anderes.“ Soll heißen: Unsere Vorfahren haben Schwein gehabt. Gut, sie sind zwar früh gestorben, konnten auf diese Weise aber einer drögen Ehe entfliehen. Der guten alten Zeit gedenkt auch „Neue Welt“, wenn sie über die niederländische Königsfamilie berichtet: „Königin Máxima – Süße Gerüchte – Wird sie bald Oma?“ Als Verantwortliche dafür hat das Blatt Kronprinzessin Amalia ausgemacht. Dass die erst 21 ist, stört „Neue Welt“ nicht die Bohne: „Sie meinen, das sei ausgeschlossen? Von wegen! In früheren Zeiten waren Prinzessinnen in Amalias Alter nicht selten bereits mehrfache Mütter.“ Genau, und das dürfte für Amalia ein Ansporn sein. Die legendäre Sisi etwa hatte 1858 mit 20 Jahren schon drei Kinder geboren, allerdings war sie damals bereits Kaiserin. Zählt das dann trotzdem? „Damit hat niemand gerechnet – Stefan Mross und Eva – Süße Überraschung zu Weihnachten“, titelt wiederum „Echo der Frau“ und meint damit, man ahnt es, keinen Christstollen. „Schon seit Wochen fällt Fans Evas sanftes Strahlen auf, dieses geheimnisvolle Leuchten, das man kaum übersehen kann“, beobachtet das Heft: „Alles deutet darauf hin, dass die 37-Jährige ihrem Liebsten in diesem Jahr eine besonders süße Überraschung zu Weihnachten bereitet. Damit hat niemand gerechnet.“ Am allerwenigsten gewiss Eva Luginger selbst, die noch unlängst erklärt hat, dass sie keine Kinder möchte. Da drücken wir die Daumen, dass ihr Leuchten und Strahlen sich doch nur dem Christstollen verdankt.
