FAZ 23.01.2026
16:59 Uhr

Heizungskrise in China: Frieren für Peking


Chinas Hauptstadt will saubere Luft und keinen Smog mehr. Rund um Peking müssen die Menschen mit den Folgen leben. So wie Zhang Xiansheng. Der darf nicht mehr mit Kohle heizen – und bekommt Besuch.

Heizungskrise in China: Frieren für Peking

Der Boden ist gefroren. Morgens liegt Reif auf den Dächern. Manchmal fällt Schnee. Heizen will Herr Zhang trotzdem nicht, wenn überhaupt nur einen Raum. Das Gas ist so teuer, sagt er an einem Donnerstagmorgen im Januar. Drei seiner Nachbarn hören das Gespräch mit an und stimmen ihm zu.

Die Zahl der Grippefälle steigt seit Januar deutlich. Impfstoffnachschub muss nun aus Italien und Spanien kommen. Auch wichtige Antibiotika fehlen.

Wohnungen werden kleiner. Erstmals seit Jahrzehnten. Ist das gut so?

Der Wirtschaftsflügel will den Rechtsanspruch auf Teilzeit beschränken und löst damit eine hitzige Debatte aus. Ökonomen sagen: Das geht am Kern des Problems vorbei.

Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

Schlagworte: