FAZ 25.12.2025
21:28 Uhr

Gründerboom und -krach: Antisemitismus anno 1876


Wirtschafts- und Finanzkrisen fördern seit Langem Populismus und Judenhass. Das zeigt der Rückblick auf die Gründerzeit im 19. Jahrhundert.

Gründerboom und -krach: Antisemitismus anno 1876

Die gebildeten Stände verbinden mit dem Aufkommen des deutschen Antisemitismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor allem Heinrich von Treitschkes im November 1879 erschienenen Aufsatz „Un­sere Aussichten“. Darin hatte der bekannte Historiker den Satz geprägt: „Die Juden sind unser Unglück.“

Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen
12,80 € jetzt nur 0,99 €

Kein Land hat so viele Syrer aufgenommen wie die Türkei. Die Bevölkerung will sie gern loswerden. Die Wirtschaft kann kaum ohne sie.

Birgit Breuel, die frühere Treuhandchefin, will sich noch einmal einmischen. Ihre Botschaft: Deutschland hat das Zeug, die großen Umbrüche dieser Zeit zu meistern. Die 88-Jährige spricht aus schmerzlicher Erfahrung.

Schneller als erwartet konnte die berüchtigte Rahmedetalbrücke an der Autobahn 45 bei Lüdenscheid wiedereröffnet werden. Daraus will die Politik lernen.

Herausgeber.

Schlagworte: