FAZ 15.12.2025
12:28 Uhr

Getötete 32-Jährige: Abgetrennte Hände auf A45: Haftbefehl gegen Lebensgefährten


Nach dem Fund abgetrennter Hände auf der A45 und einer Leiche bei Koblenz wurde gegen den Lebensgefährten der Frau Haftbefehl erlassen. Er war zuvor im außereuropäischen Ausland festgenommen worden.

Getötete 32-Jährige: Abgetrennte Hände auf A45: Haftbefehl gegen Lebensgefährten

Nach den Funden von abgetrennten Händen auf der A45 bei Olpe und der Leiche der 32 Jahre alte Frau nahe Koblenz hat ein Gericht Haftbefehl gegen den Lebensgefährten erlassen. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit. Der 41 Jahre alte Mann war bereits im außereuropäischen Ausland von den Behörden auf eigene Veranlassung festgenommen worden. Nach dpa-Informationen wurde der Mann in Äthiopien festgesetzt. Seine Partnerin stammte aus Eritrea und lebte in einem Flüchtlingsheim in Bonn. Auch der Lebensgefährte ist laut Staatsanwaltschaft in Bonn gemeldet. Aufgrund der bisherigen Ermittlungsergebnisse habe sich ein dringender Tatverdacht gegen den 41-Jährigen ergeben, so die Ermittlungsbehörden. Weitere Angaben machten sie zunächst nicht. Zunächst waren Mitte November die abgetrennten Frauenhände auf der Autobahn gefunden worden. Durch die Fingerabdrücke wurden sie der 32-Järigen zugeordnet. Ihr drei Monate altes Baby war unverletzt vor einem Kloster im hessischen Waldsolms gefunden worden. Die Leiche wurde Ende November in einem Wald in Monreal (Rheinland-Pfalz) entdeckt. An dem Leichnam fehlten die Hände und auch der Kopf, der bis heute verschwunden ist.