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30.01.2026
11:01 Uhr
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Wie wichtigsten Transfer-News im Fußball ▷ Transfermarkt, Vereinswechsel und Vertragsverlängerungen in der Bundesliga und international im Überblick bei der F.A.Z.

Der langjährige Erstligaprofi Robin Knoche wechselt innerhalb der zweiten Fußball-Bundesliga vom 1. FC Nürnberg zu Aufsteiger Arminia Bielefeld. Das gaben die Klubs am Freitag bekannt. Die Nürnberger lösten den Vertrag mit ihrem 33 Jahre alten Kapitän demnach „im Einvernehmen“ auf, zur Laufzeit des Arbeitspapiers bei der Arminia machte Knoches neuer Klub keine Angabe.Knoche bringt unter anderem die Erfahrung aus fünf Champions-League-Einsätzen und über 300 Bundesligaspielen für den VfL Wolfsburg und Union Berlin mit zum Tabellen-13. nach Bielefeld. Für die Nürnberger absolvierte der DFB-Pokalsieger von 2015 in eineinhalb Jahren 45 Partien (zwei Tore), in der laufenden Saison kam er aber zumeist nicht über die Reservistenrolle hinaus. Nur in fünf Pflichtspielen stand Knoche in der Startelf. (sid)
Abwehrspieler Aurélio Buta verlässt Eintracht Frankfurt und schließt sich dem FC Kopenhagen an. Der Vertrag des 28 Jahre alten Portugiesen beim hessischen Bundesliga-Klub wäre im Sommer ausgelaufen. Über die Ablöse machte die Eintracht keine Angaben. Buta war im Juli 2022 von Royal Antwerpen aus Belgien gekommen. Für die Frankfurter bestritt er insgesamt 71 Pflichtspiele. Er war in der vergangenen Saison an Stade Rems nach Frankreich ausgeliehen. „Aurélio war bei uns stets ein verlässlicher Teamplayer und hat sich mit hoher Professionalität für die Mannschaft eingesetzt. Vor diesem Hintergrund haben wir seinem Wunsch betreffend einer sportlich neuen Herausforderung entsprochen“, sagte Eintracht-Sportdirektor Timmo Hardung. (dpa)
Nach weniger als eineinhalb Jahren verlässt Silvan Hefti den Hamburger SV. Wie der Bundesligaverein mitteilte, wechselt der Schweizer mit sofortiger Wirkung zu Washington D.C. United in die Major League Soccer. Dort unterschrieb der 28 Jahre alte Defensivspieler einen Vertrag bis Juli 2027 mit der Option auf Verlängerung um eine weitere Saison. „Aufgrund der großen Konkurrenz auf der rechten Abwehrseite hatte es Silvan in der aktuell laufenden Saison nicht einfach, Spielminuten zu sammeln. Daher ergibt ein Wechsel für alle Seiten Sinn“, sagte HSV-Sportdirektor Claus Costa. Hefti war im August 2024 vom italienischen Erstligaklub FC Genua nach Hamburg gekommen. In seiner Zeit bei den Hanseaten absolvierte er insgesamt 20 Pflichtspiele, allerdings keines davon in der laufenden Saison. (dpa)
Mittelfeldspieler Afeez Aremu verlässt den Zweitligaklub 1. FC Kaiserslautern. Der 26-Jährige wechselt zum schottischen Erstligaverein FC Aberdeen, wie die Roten Teufel mitteilten. Bei seinem neuen Klub erhält der Nigerianer einen Vertrag bis Mitte 2028. Medienberichten zufolge beträgt die Ablösesumme rund 150.000 Euro.Aremu war im Sommer 2023 vom FC St. Pauli nach Kaiserslautern gekommen. In seiner Zeit für die Pfälzer brachte er es auf 28 Pflichtspiele, drei davon im DFB-Pokal. In der laufenden Saison kam Aremu nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. (dpa)
Bundesligaverein Bayer Leverkusen hat den deutschen U-19-Nationalspieler Montrell Culbreath mit einem Profivertrag bis Mitte 2030 ausgestattet. Das teilte der Klub mit. Der Offensivspieler hatte erst im Dezember im Bundesligaspiel gegen RB Leipzig seinen Einstand bei den Profis und mit dem Treffer zum 3:1-Endstand auch gleich seine Torpremiere bejubelt.Für Culbreath, der vergangene Woche bei Olympiakos Piräus (0:2) auch sein Champions-League-Debüt gab, gehe damit „ein Herzenswunsch in Erfüllung“. Der 18-Jährige war vor zweieinhalb Jahren aus der Jugend des 1. FC Kaiserslautern nach Leverkusen gekommen. „Mich bei einem Champions-League-Klub wie Bayer 04 für solch einen langfristigen Zeitraum empfehlen zu können, ist ein Traum“, sagte er.Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes zufolge habe sich Top-Talent Culbreath „in den zurückliegenden Jahren in unseren U-Teams hervorragend entwickelt und auch in vielen Trainingseinsätzen mit der Profimannschaft seine guten Perspektiven aufgezeigt“. (sid)
Der 1. FC Köln hat den Vertrag mit seinem Sturmtalent Fynn Schenten langfristig verlängert. Der 18-Jährige, der Anfang Janaur im Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim (2:2) sein Bundesliga-Debüt gegeben hatte, unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2030. „Fynn steht für einen mustergültigen Weg. Er ist am Geißbockheim groß geworden und hat mit starken Leistungen in der U19 auf sich aufmerksam gemacht“, sagte Kölns Technischer Direktor Lukas Berg: „Wir trauen ihm zu, sich langfristig auf diesem Niveau zu etablieren und wollen ihn auf diesem Weg begleiten.“ (sid)
Timo Werner verlässt RB Leipzig erwartungsgemäß und sucht sein Glück in den USA. Der frühere Nationalspieler wechselt nach übereinstimmenden Medienberichten in die MLS zu den San José Earthquakes. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus, es sind jedoch nur noch Formalitäten zu klären. Der Vertrag des Angreifers, der zuletzt keine Rolle mehr bei RB spielte, wäre im Sommer ausgelaufen.„Grundsätzlich ist die Sache auf der Zielgeraden“, sagte Trainer Ole Werner. Beim Spiel gegen den FSV Mainz 05 am Samstag werde Werner nicht im Kader sein, bestätigte der Coach. Aus familiären Gründen könnte Werner allerdings noch im Februar in Leipzig trainieren, dies werde gerade geklärt. „Er wird von uns alle Unterstützung bekommen, damit er für seine neue Aufgabe gut gerüstet ist“, sagte der 37-Jährige.Die Saisonvorbereitung in der MLS beginnt bei den meisten Teams in diesen Wochen. Das erste Spiel steht am 22. Februar gegen Kansas City an. Bei San José dürfte Werner zu einem Top-Verdiener der Mannschaft werden. Für den Schwaben ist ein Platz als sogenannter Designated Player vorgesehen, womit das Gehalt frei verhandelbar ist.Werners zweite Zeit in Leipzig endet damit erfolglos. Der 57-malige Nationalspieler war im Sommer 2022 für 20 Millionen Euro vom FC Chelsea zu den Sachsen zurückgekehrt. Zwei Jahre zuvor war Werner für 53 Millionen Euro nach England gegangen. An seine erfolgreichste Zeit, als er in der Bundesliga-Saison 2019/20 28 Tore erzielte, konnte er nicht wieder anknüpfen. (dpa)
RB Leipzig verstärkt sich mit Abdoul Koné. Der Innenverteidiger kommt vom französischen Zweitligaverein Stade Reims und soll laut Medienberichten etwa 17 Millionen Euro Ablöse kosten. Wie der Bundesligaklub mitteilte, unterschrieb Koné einen Vertrag bis Mitte 2031. Bis zum Sommer bleibt Koné auf Leihbasis bei Reims.„Wir freuen uns sehr, dass wir Abdoul trotz starker Konkurrenz bereits jetzt verpflichten und uns damit ein großes Talent auf der Innenverteidiger-Position sichern konnten. Abdoul ist ein großer und physischer Abwehrspieler, der Zweikampf- und Kopfballstärke mitbringt und über eine extrem hohe Endgeschwindigkeit verfügt“, sagte RB-Sportchef Marcel Schäfer.Der 20-Jährige ist Rechtsfuß, dürfte damit als Konkurrent für den langjährigen Kapitän Willi Orban geholt werden. Der Vertrag des 33 Jahre alten ungarischen Nationalspielers läuft im Sommer 2027 aus. Eine Verlängerung des Arbeitspapiers gilt nicht als sicher. (dpa)
Eintracht Braunschweig hat sich bis zum Saisonende die Dienste von Jovan Mijatovic gesichert. Wie der Zweitligaverein bekannt gab, kommt der Angreifer auf Leihbasis vom New York City FC. Die Niedersachsen haben sich außerdem eine Kaufoption und die Möglichkeit einer Verlängerung der Leihe gesichert.Vor zwei Jahren war der 20-Jährige noch für acht Millionen Euro von Roter Stern Belgrad in die USA gewechselt. Zuletzt war er auf Leihbasis beim belgischen OH Leuven aktiv. Bei den Braunschweigern erhält der Stürmer die Rückennummer 11.Braunschweigs Sportdirektor Benjamin Kessel sieht in Mijatovic einen „hochtalentierten Spieler“ und „eine Komponente, die wir noch nicht im Kader haben. Jovan kann sowohl auf der 10 als auch als Stürmer spielen und bringt mit Ball herausragende Fähigkeiten sowie Abschlussqualität mit“, so Kessel. (sid)
Der Abschied von Nationalspieler Leon Goretzka vom FC Bayern rückt offenbar näher. Wie die spanische Zeitung Marca berichtet, hat Atlético Madrid ein erstes offizielles Angebot für den 30-Jährigen vorgelegt. Demnach wolle der Hauptstadtklub zwei bis drei Millionen Euro Ablöse bezahlen und sei bereit, Goretzkas Restgehalt bis zu seinem Vertragsende im Sommer zu übernehmen. Der Mittelfeldspieler habe einem Wechsel sogar schon seine Zustimmung gegeben.Eine konkrete Anfrage hatte Sportvorstand Max Eberl nach dem Champions-League-Duell bei der PSV Eindhoven (2:1) noch dementiert. Es gebe noch keine Entscheidung. „Leon kennt die Situation, nimmt sie an. Wenn er spielt, spielt er gut. Und wenn er sich was anderes vorstellen kann, dann ist es völlig legitim. Der FC Bayern hat nie was anderes gesagt“, meinte Eberl.Trainer Vincent Kompany gab an, sein Fokus habe vollkommen auf dem Spiel in Eindhoven gelegen. Aber: „Ich weiß, dass ich morgen früh aufstehe und dann irgendwann ein Gespräch haben muss mit Max oder mit Christoph Freund, dass wir uns austauschen über den Kader.“ (sid)
Nationalspieler Leon Goretzka zeigt sich in der Spätphase seiner Profi-Karriere offen für einen erstmaligen Wechsel ins Ausland. Der in wenigen Tagen 31 Jahre alt werdende Mittelfeldspieler des FC Bayern München betont angesichts seines am Saisonende auslaufenden Vertrages seine Unabhängigkeit beim weiteren beruflichen Weg. Spekuliert wird aktuell sogar über einen Winterwechsel. „Ich finde es spannend, im Verlauf meiner Karriere ins Ausland zu gehen“, sagte Goretzka im Interview der „Zeit“. In München fühle er sich „in einer Komfortzone“, erklärte der 2018 vom FC Schalke 04 zum deutschen Rekordmeister gewechselte Profi: „Ein Schritt raus wäre auch ein Schritt für meine Persönlichkeitsentwicklung. Etwas Neues kennenzulernen, das würde auch mein Leben bereichern.\"Goretzka könnte die Bayern am Saisonende ablösefrei verlassen. „Es gibt sehr viele Leute, die der Meinung sind, dass ich mit meiner Art von Fußball sehr gut nach England passen würde“, äußerte er und ergänzte: „Ich werde mir alles anhören und gut abwägen.“ Auch eine Verlängerung in München ist nicht komplett ausgeschlossen. „Ich bin unabhängig. Das genieße ich“, sagte Goretzka.Goretzka galt in der jüngeren Vergangenheit mehrmals als Verkaufskandidat in München. Der Gutverdiener biss sich aber sportlich immer wieder durch und spielt unter Trainer Vincent Kompany regelmäßig, auch wenn Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlović die erste Besetzung im defensiven Mittelfeld sind. Der Rekordmeister könnte im Winter-Transferfenster noch eine Ablöse für Goretzka kassieren. Für Goretzka geht es auch um Spielpraxis für die WM in diesem Sommer, die er nach seiner Nichtnominierung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Heim-EM 2024 fest im Visier hat. (dpa)
Der brasilianische Traditionsklub Flamengo hat mit der Verpflichtung von Nationalspieler Lucas Paquetá den Transferrekord in Südamerika gesprengt. Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler kommt für rund 42 Millionen Euro von West Ham United aus der englischen Premier League.Paquetá übertrifft die bisherige Rekordablöse damit deutlich. Im vergangenen Jahr investierte Flamengo laut seiner Finanzberichte 31,6 Millionen Euro in den brasilianischen Flügelspieler Samuel Lino von Atlético Madrid. Anfang Januar ließ sich EC Cruzeiro den Brasilianer Gerson 27 Millionen Euro kosten.Paquetá war noch bis 2027 an die Hammers gebunden. Er soll bei Flamengo vorbehaltlich der medizinischen Tests einen Fünfjahresvertrag unterschreiben. Für den Offensivspieler ist es eine Heimkehr: Der 61-malige Nationalspieler (zwölf Tore) hatte seine Profikarriere beim Klub aus Rio de Janeiro begonnen, ehe er über die AC Mailand und Olympique Lyon 2022 in London landete.West Ham bezahlte damals rund 43 Millionen Euro für ihn. In 139 Pflichtspielen erzielte er 23 Tore für den Klub, bei dessen Triumph in der Conference League 2023 er eine tragende Rolle einnahm. (sid)
Der frühere englische Nationalspieler Raheem Sterling verlässt den FC Chelsea mit sofortiger Wirkung. Wie der Klub aus der Premier League mitteilte, habe man sich einvernehmlich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Sterling war im Sommer 2022 für über 50 Millionen Euro von Manchester City nach London gewechselt und dort eigentlich noch bis Mitte 2027 gebunden.Der Außenstürmer war in der vergangenen Spielzeit an den Liga-Konkurrenten FC Arsenal verliehen. Nach seiner Rückkehr zu Chelsea absolvierte der 31-Jährige kein Spiel mehr und trainierte zuletzt nicht mehr mit der Profi-Mannschaft. Wo Sterling künftig spielen wird, ist offen. Laut englischen Medienberichten habe er bereits einen neuen Klub gefunden. (dpa)
Nach Lea Schüller hat auch die norwegische Nationalspielerin Tuva Hansen die Fußballerinnen von Bayern München in Richtung England verlassen. Die Verteidigerin wechselt mit sofortiger Wirkung zum abstiegsbedrohten Erstligaverein West Ham United, wie der deutsche Double-Gewinner bekannt gab.„Gerade in schwierigen und verletzungsreichen Phasen, hat sie mit ihrer Flexibilität auf dem Platz Führung übernommen“, sagte Direktorin Bianca Rech über die zuletzt selten eingesetzte 28-Jährige: „Wir sind ihr sehr dankbar für ihren unermüdlichen Einsatz im Trikot der FC Bayern Frauen und wünschen ihr für ihren nächsten Schritt in England nur das Beste.“Im Dezember 2022 war Hansen vom SK Brann nach München gewechselt und gewann in dieser Zeit dreimal die Meisterschaft sowie in der vergangenen Saison den DFB-Pokal. „Es gab Tränen der Freude und Tränen der Enttäuschung. Aber über allem steht eine unglaubliche Dankbarkeit für drei wunderschöne Jahre voller Emotionen, Siegen, Unterstützung, Freundschaft und Liebe“, sagte Hansen zum Abschied. (sid)