Bei einem Lawinenunglück im Schweizer Kanton Graubünden ist ein Schlossherr aus Dortmund ums Leben gekommen. Das bestätigte die zuständige Kantonspolizei am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Der 49-Jährige war am Dienstag zusammen mit seinem 15-jährigen Sohn von einer Lawine außerhalb der markierten Piste mitgerissen worden. Während der Vater nur noch tot von einem Lawinensuchhund aufgespürt wurde, konnten die Retter den Sohn laut Mitteilung aus den Schneemassen befreien. Zuvor hatten die „Ruhr Nachrichten“ über das Unglück berichtet. Bei dem Toten handelt sich um Felix Freiherr zu Knyphausen, den Besitzer von Schloss Bodelschwingh. Die Stadt Dortmund veröffentlichte einen Nachruf zum Tod des Barons. Auch der Dortmunder Oberbürgermeister Alexander Kalouti äußerte sich bestürzt: „Ich kannte Herrn zu Knyphausen noch aus meiner Zeit am Theater Dortmund und habe ihn als einen sehr angenehmen, zugewandten und auch als sehr feinsinnigen Menschen kennengelernt. Die Begegnungen mit ihm waren stets geprägt von Wertschätzung und von einem ganz besonderen, feinen und sehr intelligenten Humor.“ Der tragische Tod mache ihn sprachlos und erfülle ihn mit tiefer Trauer. „Dortmund verliert mit ihm einen sehr feinen Menschen, und wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, so der Oberbürgermeister in der einer Mitteilung der Stadt.
