Auch für das Jahr 2026 gilt: Mit geschickter Urlaubsplanung kann man mehr aus seinen Urlaubstagen machen. Die beweglichen Feiertage spielen dabei eine wichtige Rolle. Wer im neuen Jahr Feier- und Urlaubstage kombinieren will, hat dazu viele Möglichkeiten – wie gleich zu Beginn. Wer an diesem Freitag Urlaub genommen hat, startet mit vier freien Tagen ins Jahr 2026. Wer dazu in Baden-Württemberg, Bayern oder Sachsen-Anhalt arbeitet, kann dank des Feiertags am 6. Januar (Heilige Drei Könige) aus drei Urlaubstagen sechs freie Tage machen. Die nächste Chance, zumindest in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, wäre eigentlich der Internationale Frauentag am 8. März, der dort offizieller Feiertag ist. Leider fällt der 2026 aber auf einen Sonntag. Überall dagegen ist dann zu Ostern Karfreitag am 3. April frei, ebenso wie Ostermontag am 6. April. Wer vier Urlaubstage vorher oder nachher nimmt, kann neun Tage freihaben. Für acht Urlaubstage (vier vorher und vier nachher) gibt es 14 freie Tage. Der 1. Mai, der Tag der Arbeit, fällt 2026 auf einen Freitag und beschert den Arbeitnehmern ohnehin ein langes Wochenende. Neun Urlaubstage für 17 Tage Freizeit Wer vom 27. April bis 30. April Urlaub einreicht, bekommt neun freie Tage. Und der Mai hat noch mehr zu bieten: Am 14. Mai 2026 ist Christi Himmelfahrt. Der Feiertag fällt immer auf einen Donnerstag. Aus einem Urlaubstag lassen sich also vier machen, beziehungsweise aus vier Tagen neun. Weiter geht es mit dem freien Pfingstmontag am 25. Mai. Wer vom 9. Mai bis 25. Mai Urlaub nimmt, gibt neun Urlaubstage her, bekommt aber 17 Tage Freizeit. Wer Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie Fan eines sehr frühen Sommerurlaubs ist, für den gilt: 18 Urlaubstage verlängern sich dank Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag und Fronleichnam (fällt auf den 4. Juni) auf satte 30 freie Tage. Tag der Deutschen Einheit fällt auf Samstag Die Monate Juli, August und September muss Deutschland ohne bundesweite gesetzliche Feiertage überstehen. Augsburg feiert allerdings am 8. August sein Friedensfest. Wer im Stadtgebiet arbeitet, hat frei. Ein städtischer Feiertag – das ist einzigartig in Deutschland. Das Saarland und manche Orte in Bayern haben am 15. August frei: an Mariä Himmelfahrt. Und in Thüringen ist der Weltkindertag am 20. September traditionell arbeitsfrei. Bundesweit ist erst wieder der Tag der Deutschen Einheit frei. Doch der 3. Oktober 2026 birgt schlechte Nachrichten für Urlaubssparfüchse: Dieses Jahr fällt der Tag auf einen Samstag. Und der Reformationstag am 31. Oktober fällt ebenfalls auf ein Wochenende. Feiertag ist er in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland begehen am 1. November Allerheiligen – an einem Sonntag. Am Mittwoch, 18. November, hat Sachsen aufgrund des Buß- und Bettags frei. Aus zwei Urlaubstagen wird so ein langes Wochenende. Heiligabend fällt 2026 auf einen Donnerstag. Der erste und zweite Weihnachtsfeiertag sind dann ein Freitag beziehungsweise Samstag.
