In dieser Folge steht das druckfrische, neue Buch der welterfahrenen Wiener Wissenschaftssoziologin Helga Nowotny im Mittelpunkt. Ihr radikaler Optimismus, den sie in „Zukunft braucht Weisheit“ vertritt, ist ungewöhnlich. In einer Zeit, in der ideologische Führer, Parteipopulisten und globale Tech-Riesen nicht nur in den USA einen Feldzug gegen die Aufklärung führen und auch die renommiertesten Institute nicht mehr ihrer Unabhängigkeit sicher sein können, stellt sich die Frage nach dem Fortbestand der Wissensgesellschaft neu. Nowotny, Jahrgang 1937, hat viele Ideen zum Überleben. Die Links zu dieser Podcastfolge: - US-Regierung will Institut für Atmosphärenforschung schließen - F.A.Z.-Interview: „Auch diese Zeit ist bewältigbar, besser sogar, als wir denken“
