FAZ 24.11.2025
15:47 Uhr

Erfahrungsbericht: Meine ersten 10.000 Kilometer im E-Auto


Zahlen, Tests und Alltagserlebnisse zerlegen die gängigen Mythen zur Elektromobilität. Ein Erfahrungsbericht von einem E-Neuling.

Erfahrungsbericht: Meine ersten 10.000 Kilometer im E-Auto

Der Abend liegt nun ein Jahr zurück. Es war ein Whisky-Tasting in Sachsenhausen. Der mir zuvor unbekannte Gesprächspartner war sich sicher: „Nach vier Jahren kann man den Akku in einem Elektroauto vergessen.“ Auch sonst steckten diese Autos voller Nachteile, zu wenige Ladesäulen, schlechter Wiederverkauf, zu geringe Reichweite. Kurz zuvor hatte mir ein anderer Ansprechpartner prognostiziert: „Irgendwann sieht es in Deutschland so aus wie in Kuba, da die Verbrenner so lange gefahren werden, bis sie auseinanderfallen.“ Letzteres wird sich bis auf Weiteres nicht beweisen lassen, ersteres ließ sich noch auf der Rückfahrt vom Whisky in der S-Bahn recherchieren. Die Akkus haben in der Regel acht Jahre Garantie, und Tests zeigen, dass man sich um ihre Lebensdauer keine Sorgen machen muss.

In Nord- und Mitteleuropa finden sich 80 Prozent der schnellen Ladesäulen. Der Osten und Süden der EU bleibt unterversorgt. Das hat Folgen für die dortigen Automärkte.

Eigentlich ist Alexander Sixt ein Elektroauto-Fan. Gegen die Pläne der EU zum Verbrenner-Aus läuft der Ko-Chef des Mietwagenkonzerns jedoch Sturm. 80 Prozent der gesamten EU seien Ladewüste, sagt er.

Volkswagen startet die vierte Generation seines Infotainment. Passat und Tiguan zeigen eindrucksvoll, wie viel verbessert wurde. Aber es gibt auch Kritik.

Herausgeber.

Kurse und Finanzdaten zum Artikel:

Schlagworte: