FAZ 06.12.2025
15:45 Uhr

Eiskunstläufer Malinin: Der „Vierfach-Gott“ übertrifft sich selbst


Eiskunstlauf-Weltmeister Ilia Malinin zeigt beim Grand-Prix-Finale in Japan sieben Vierfachsprünge und steigert seinen Kür-Weltrekord in ungeahnte Höhen. Nicht nur die Punktzahl ist historisch.

Eiskunstläufer Malinin: Der „Vierfach-Gott“ übertrifft sich selbst

Der amerikanische Eiskunstläufer Ilia Malinin hat beim Grand-Prix-Finale in Nagoya (Japan) seinen Kür-Weltrekord mit einer sensationellen Flugshow in ungeahnte Höhen getrieben. Der 21-Jährige erhielt für seine Darbietung 238,24 Punkte und verbesserte seine eigene Bestmarke um 9,27 Zähler. Der Weltmeister zeigte sieben Vierfachsprünge – darunter auch als erster Eiskunstläufer der Geschichte in einem Wettkampf den anspruchsvollen vierfachen Axel – und wurde seinem Spitznamen als „Vierfach-Gott“ absolut gerecht. „Dieser Auftritt war für mich eine große Ehre“, sagte Malinin, der nach einem fehlerhaften Kurzprogramm nur auf Platz drei gelegen hatte. Mit der imposanten Kür kam er am Ende insgesamt auf 332,29 Zähler. Die Bestmarke von Olympiasieger und Landsmann Nathan Chen aus dem Jahr 2019 von 335,30 Punkten verfehlte er knapp. Malinin mit großer Ankündigung Die prestigeträchtige Grand-Prix-Serie ist die höchste internationale Veranstaltungsreihe im Eiskunstlauf. Der Höhepunkt der Saison sind die Olympischen Spiele im Februar in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Nach Italien reist Malinin als absoluter Topfavorit. „Ich denke, von nun an werde ich versuchen, mein Programm zu verfeinern und all diese Sprünge problemlos zu meistern. Danach wird noch viel mehr kommen, es ist schon einiges für die Zukunft geplant – also sollten alle gespannt bleiben“, kündigte das US-Wunderkind an.