FAZ 20.02.2026
05:45 Uhr

Die Karrierefrage: „Wer nur 15 Stunden arbeitet, kann nicht erwarten, dass er damit Karriere machen wird“


Die „Lifestyle“-Debatte zeigt: Teilzeit verliert an Akzeptanz. Doch wie sehr leiden Gehalt und Aufstiegschancen, wenn man seine Stunden reduziert? Was die Forschung sagt – und Expertinnen raten.

Die Karrierefrage: „Wer nur 15 Stunden arbeitet, kann nicht erwarten, dass er damit Karriere machen wird“

In Teilzeit zu arbeiten, galt lange als Kompromiss für Eltern kleiner Kinder oder pflegende Angehörige. Heute erleben viele Beschäftigte das Modell als Gewinn und entscheiden sich freiwillig dafür – weniger Stress und mehr Zeit für Familie oder Privatleben. Wer noch am Anfang der beruflichen Laufbahn steht, verspürt allerdings mitunter die Sorge, dass Kollegen mit mehr Arbeitsstunden an ihnen vorbeiziehen könnten, während sie selbst den Fuß vom Gas nehmen. In der öffentlichen Debatte ist die Reduzierung der Wochenarbeitszeit wegen des Wunsches nach mehr Freizeit zuletzt zudem durch Begriffe wie „Lifestyle-Teilzeit“ in Verruf geraten.

Wie wird man glücklich in seinem Beruf? Die Therapeutin Brigitte Scheidt erklärt, warum wir oft fremden Erwartungen folgen statt unseren eigenen Bedürfnissen – und wie man die Weichen neu stellt.

Kein Studienfach vermittelt so starke Basiskompetenzen wie die Philosophie. Wird dieser Erfolg durch KI-Sprachmodelle zunichtegemacht?

Arbeitgeber dürfen ihre Beschäftigten anweisen, wie sie ihre Arbeit verrichten sollen. Wann das auch für geschlechtersensible Sprache gilt – und wann nicht.

Redakteurin in der Wirtschaft

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