Die Kindheit von David Bowies Tochter Lexi Jones scheint wenig harmonisch gewesen zu sein. In einem Instagram-Video berichtete die 25 Jahre alte New Yorkerin am Dienstag von psychischen Störungen, Bulimie und Depressionen. Als sie nach der Krebsdiagnose ihres Vaters im Jahr 2014 auch Alkohol und Drogen konsumierte, ließen der britische Sänger („China Girl“) und seine Ehefrau, das amerikanisch-somalische Model Iman Abdulmajid, sie angeblich mit Gewalt von zwei Unbekannten für drei Monate in ein Survival Camp bringen. Die nächsten Jahre verbrachte Lexi Jones, die heute als Künstlerin arbeitet, in verschiedenen Erziehungsheimen im Wüstenstaat Utah. Von Bowies Tod im Januar 2016 habe sie am Telefon erfahren. „Ich hatte aber das Privileg, zwei Tage vorher, zu seinem Geburtstag, mit ihm zu sprechen“, erinnerte sie sich. Bowie, bürgerlich David Robert Jones, hatte Iman im Jahr 1992 in der Schweiz geheiratet. Acht Jahre später kam Alexandria „Lexi“ Zahra Jones, das einzige gemeinsame Kind des Paares, in Manhattan zur Welt. In ihrem Video sagte Lexi Jones: „Die Leute gehen davon aus, dass das eine perfekte Kindheit bedeutet, eine behütete, eine magische.“ In Teilen sei das auch so gewesen. „Ich wurde geliebt, ich wurde umsorgt. Ich hatte Möglichkeiten, die die meisten Menschen nie bekommen, und dafür bin ich aufrichtig dankbar und werde es immer sein.“ Was die Leute allerdings nicht verstehen würden: Das Leben sei dadurch nicht leicht: „Ich bin damit aufgewachsen, beobachtet zu werden, bevor ich überhaupt verstanden habe, was das bedeutet.“
