FAZ 06.12.2025
08:59 Uhr

Das Beste lesen mit FAZ+: Warum Menschen fremdgehen und Beamte gar nicht so privilegiert sind


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Das Beste lesen mit FAZ+: Warum Menschen fremdgehen und Beamte gar nicht so privilegiert sind

Liebe Leserin, lieber Leser, noch einmal zur Rente: Je mehr darüber gesprochen wird, dass die Renten langsamer steigen sollen, desto schärfer richtet sich der Blick auf die Pensionäre. 80 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, Beamte seien privilegiert, so zeigte es eine Umfrage des Allensbacher Instituts für die Frankfurter Allgemeine Zeitung vor wenigen Wochen. Denn Beamte zahlen nicht in die Rentenkasse ein. Das sorgt für Ärger, der länger andauert als die jeweils jüngste politische Beschlusslage zur Finanzierung der Renten. Insgesamt gehe es den Staatsdienern finanziell aber nicht ganz so überragend, wie viele glauben, hat Patrick Bernau recherchiert. Wahr ist: Pensionen sind in der Regel höher als gesetzliche Renten. Doch der weitaus größte Teil der Differenz zwischen Renten und Pensionen lässt sich durch anderes erklären als durch Privilegien. Zum Beispiel dadurch, dass sie häufiger Vollzeit arbeiten als Angestellte, und auch dadurch, dass in den Beamtenpensionen die Betriebsrente quasi mit eingerechnet ist. Hinzu kommt, dass Beamte eine im Durchschnitt bessere Bildung haben, viele also von vornherein höhere Einkommen erwarten dürfen. So hat es die Universität Koblenz vor einigen Jahren ermittelt. Und: Einfach die neuen Beamten in die normale Rentenversicherung zu holen, das ist gefährlicher, als es klingt. Manche Menschen haben immer wieder Affären mit verheirateten Partnern. Woran liegt das? Und lässt es sich ändern, wenn man darunter leidet? Die Affäre mit einem verheirateten Partner bleibt oft ein schaler Kompromiss: Sie fordert emotionale Intimität, bietet aber weder Sicherheit noch eine langfristige Perspektive. Das ständige Versteckspiel erzeugt eine Spannung, die kurzfristig aufregend, langfristig jedoch zermürbend ist. Die meisten Menschen halten eine solche Beziehung nicht für erstrebenswert. Warum also lassen sich einige doch immer wieder auf Affären mit Leuten ein, die verheiratet sind? Katrin Hummel hat sich auf die Suche nach der Antwort gemacht. Yoshua Bengio gilt als einer der „Väter“ der modernen Künstlichen Intelligenz (KI). Im Interview spricht er über potentielle Terrorangriffe mit KI, rät Europa zu mehr Mut und verrät, was er von den Diskussionen um eine KI-Blase hält. Maximilian Sachse hat mit ihm gesprochen: „Viele Menschen denken, KI wäre einfach eine große Datenbank voller Fakten, aber das ist sie nicht. Es handelt sich um ein sehr allgemeines Verfahren, um die Welt zu verstehen und in ihr zu handeln. Letzten Endes sind es Gleichungen, die sich auf alles anwenden lassen. Und Menschen tun sich schwer damit, zu verstehen, dass es eine signifikante Chance gibt, dass wir Maschinen bauen, die schlauer sein werden als wir.“ Es ist ein langes, lesenswertes Gespräch geworden. Ihnen ein schönes Adventswochenende und danke für Ihr Interesse. Wenn Sie ein FAZ+ Abo und eine Frage dazu haben, schreiben Sie mir gern eine E-Mail an c.knop@faz.de. Ihr Carsten Knop Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung