FAZ 05.12.2025
11:49 Uhr

DNA-Abgleich bestätigt: In Monreal und Olpe gefundene Leichenteile gehören zu getöteter 32-Jähriger


Erst waren auf der A45 bei Olpe zwei abgetrennte Hände gefunden worden, einige Wochen später weitere Teile einer Frauenleiche in Monreal. Ein DNA-Abgleich bestätigt nun, dass es sich um dasselbe Opfer handelt.

DNA-Abgleich bestätigt: In Monreal und Olpe gefundene Leichenteile gehören zu getöteter 32-Jähriger

Die auf der A45 bei Olpe (Nordrhein-Westfalen) gefundenen Hände gehören zu einer in Monreal (Rheinland-Pfalz) gefundenen Frauenleiche ohne Hände und Kopf. Das habe ein DNA-Abgleich ergeben, teilten die Staatsanwaltschaft Bonn und das Polizeipräsidium Bonn mit. „Im Zuge der Ermittlungen der Mordkommission wird weiter geprüft, ob der Lebensgefährte der Eritreerin, der sich weiterhin im außereuropäischen Ausland befindet, mit der Tat in Verbindung steht“, hieß es. Die 32 Jahre alte Frau habe zuletzt in einer kommunalen Unterkunft in Bonn gewohnt. Weiter Suche nach Tatort Weiter unklar sei bislang, wo die Frau getötet wurde, teilten die Ermittler mit. Es gebe keine Hinweise darauf, dass es sich bei einem der beiden Fundorte um den Tatort des Tötungsdelikts handele. „Auch der Kopf der Frau wurde bislang nicht gefunden.“ Die abgetrennten Frauenhände waren Mitte November gefunden und durch Fingerabdrücke der 32 Jahre alten Frau zugeordnet worden. Ihr drei Monate altes Baby war unverletzt vor einem Kloster im hessischen Waldsolms gefunden worden. Die Leiche wurde Ende November von einem Spaziergänger in einem Waldstück bei Monreal im Landkreis Mayen-Koblenz gefunden. Die verschiedenen Fundorte sind jeweils mehr als 100 Kilometer voneinander entfernt.