FAZ 01.03.2026
17:28 Uhr

Business-Ticker: Telekom startet bald KI-Assistenten für Telefonate


Reederei MSC nimmt keine Buchungen für Nahen Osten mehr an +++ Rosneft Deutschland bleibt unter Treuhandverwaltung des Bundes +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.

Business-Ticker: Telekom startet bald KI-Assistenten für Telefonate

Asien bangt ums ÖlDie allermeisten Lieferungen aus der Straße von Hormus gehen nach Asien. Dort richten sich die Blicke schon auf die Notreserven. Mehrere Regierungen richten Krisenstäbe ein. Lesen Sie den ganzen Artikel der F.A.Z.-Korrespondenten: 

Reederei MSC nimmt keine Buchungen für den Nahen Osten mehr anDie weltweit größte Containerreederei MSC mit Sitz in Genf hat angesichts der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten sämtliche Buchungen für Frachttransporte in die Region bis auf Weiteres ausgesetzt. Zudem habe das Unternehmen Schiffe im Golfgebiet sowie auf dem Weg dorthin angewiesen, sichere Schutzräume anzusteuern, teilte die Mediterranean Shipping Company (MSC) am Sonntag mit.Die Sicherheit der Besatzungen habe oberste Priorität, schrieb MSC. Die Lage werde laufend beobachtet, und man arbeite mit den zuständigen Behörden zusammen, um den sicheren Betrieb zu gewährleisten. Buchungen für den Nahen Osten sollen wieder aufgenommen werden, sobald sich die Sicherheitslage verbessere. Kunden würden informiert, falls alternative Häfen für das Entladen von Fracht bestimmt würden, sollte die Situation weitere operative Anpassungen erfordern.Hintergrund der Maßnahmen sind Einschränkungen für den Schiffsverkehr in den strategisch wichtigen Meerengen von Hormus und Bab al-Mandab, die zentrale Routen für den globalen Handel zwischen Europa und Asien darstellen. Die Reederei betreibt aktuell knapp 1000 Containerschiffe und beschäftigt über 200.000 Personen.Die deutsche Reederei Hapag-Lloyd kündigte an, ihren IMX-Containerdienst, der Indien und den Nahen Osten über das Kap der Guten Hoffnung mit dem Mittelmeer verbindet, aufgrund der Sicherheitslage umzuleiten. Aufgrund der sich verschlechternden Sicherheitslage im Nahen Osten infolge des eskalierenden militärischen Konflikts habe man in enger Abstimmung mit den Sicherheitspartnern beschlossen, künftige Trans-Suez-Fahrten durch die Straße von Bab el-Mandeb vorerst auszusetzen, erklärte das Unternehmen auf seiner Website. Zudem kündigte Hapag-Lloyd wegen der Eskalation in Nahost einen „Kriegsrisikozuschlag“ an. Der „War Risk Surcharge“ betrage 1500 Dollar pro Standardcontainer und 3500 Dollar pro Kühlcontainer und Spezialausrüstung, teilt das Unternehmen auf seiner Website mit. Diese würden für Fracht von und nach dem oberen Golf, dem Arabischen Golf und dem Persischen Golf fällig. „Die dynamische Lage rund um die Straße von Hormus und die notwendigen operativen Anpassungen führen zu Störungen im gesamten Netzwerk, die sich auf die Fahrpläne und die Bereitstellung von Ausrüstung auswirken werden“, heißt es zur Begründung. „Dieser Zuschlag gilt für alle Buchungen, die am oder ​nach dem 2. März 2026 ausgestellt wurden und noch nicht versandt wurden, sowie für Fracht, die sich bereits auf dem Wasser befindet, aber noch nicht entladen oder in den/aus dem oberen Golf, den Persischen Golf und den Arabischen Golf geladen wurde“, so Hapag Lloyd.

„Risiken der Aktion eher politisch als ökonomisch“Die größten wirtschaftlichen Risiken der amerikanisch-israelischen Angriffe auf Iran gründen darin, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zum Erliegen kommen könnte. Während Analysten an Finanzmärkten als Folge der Eskalation einen Ölpreisanstieg auf 100 Dollar je Barrel nicht ausschließen, sehen andere Ökonomen die Risiken eher gelassen, berichtet F.A.Z.-Redakteur Patrick Welter.„Wenn die Lieferungen durch die Straße von Hormus ausfallen, kann es zu gewissen Ölpreissteigerungen kommen“, sagte Clemens Fuest, der Präsident des Ifo-Instituts in München, der F.A.Z. Doch die Welt sei nicht mehr so abhängig vom Persischen Golf wie in den Siebzigerjahren. „Der Ölpreisanstieg wird nicht so gewaltig sein, dass er wie damals eine Rezession auslösen könnte“, sagte Fuest: „Es gibt einen gewissen Unsicherheitsschock, aber solange das regional begrenzt bleibt, werden die Auswirkungen regional begrenzt bleiben.“Mehr zur Öl- und Gasproduktion in der Region und Einschätzungen von Moritz Schularick (Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel) und Jörg Krämer (Chefvolkswirt der Commerzbank) lesen Sie hier: 

Opec kündigt Ausweitung der Ölförderung anAcht Ölförderländer wollen ihre Produktionsmengen von April an deutlich stärker anheben als von Analysten ursprünglich erwartet. Insgesamt wird die Tagesproduktion um 206.000 Barrel (je 159 Liter) gesteigert, wie die Kerngruppe des Ölkartells Opec+ nach einer Onlinesitzung mitteilte. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur.Die Gruppe, die von Saudi-Arabien und Russland angeführt wird, erwähnte den jüngsten Krieg im Nahen und Mittleren Osten mit keinem Wort. Stattdessen wurde die Produktionserhöhung mit dem stabilen Ausblick der globalen Wirtschaftslage und niedrigen Ölvorräten erklärt.Analysten der Commerzbank hatten eine Erhöhung von etwa 137.000 Barrel erwartet. Zuletzt hatten die acht Staaten ihr Förderziel im Dezember um diese Menge nach oben geschraubt. Im ersten Quartal 2026 sollte die Förderung nicht mehr ausgeweitet werden. Zur Einordnung: Die globale Ölproduktion betrug nach Angaben der Internationalen Energieagentur zu Jahresbeginn 106,6 Millionen Barrel pro Tag.

Barclays: Ölpreis könnte auf mehr als 100 Dollar steigenDie Bank Barclays geht angesichts der militärischen Eskalation ​in Nahost von einem deutlich steigenden Ölpreis aus. „Die Ölmärkte könnten am Montag mit ⁠ihren schlimmsten Befürchtungen konfrontiert werden“, hieß es in einem Bericht der Bank am Samstag. „Nach derzeitigem Stand gehen wir davon aus, dass Brent 100 US-Dollar erreichen könnte, da ‌der Markt mit der Gefahr einer möglichen Versorgungsunterbrechung angesichts der sich zuspitzenden Sicherheitslage im Nahen Osten zu kämpfen hat.“ Erst am Freitag – vor der militärischen ‌Eskalation – hatte Barclays erklärt, ‌der Ölpreis könnte angesichts der Spannungen rund um Iran auf 80 Dollar steigen.Die Preise waren bereits in den vergangenen Wochen geklettert. Am Freitag hatte sich Öl der Sorte ​Brent um rund zwei Prozent auf 72,48 ⁠Dollar pro Fass (159 Liter) verteuert. Am Samstag taxierten Handelsplattformen den Preis bei rund 80 Dollar.Etwa ein Fünftel ​des weltweit verbrauchten Öls wird durch die Straße von Hormus zwischen Oman und Iran transportiert. ⁠Iran und andere ‌Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) exportieren den größten Teil ihres Rohöls über die Meerenge, vor allem in Richtung Asien. Jede Störung würde entsprechend ein Risiko für die weltweite ⁠Ölversorgung bedeuten und den ⁠Preis potentiell steigen lassen.

Angriff auf Iran: Krisensitzungen bei deutschen ReedereienVon dem Krieg gegen Iran sind deutsche Reedereien mit zahlreichen Schiffen und Besatzungen direkt betroffen. In vielen Unternehmen liefen Krisensitzungen, teilte der Verband Deutscher Reeder (VDR) mit. Schiffe würden – wo immer möglich – aus Gefahrenzonen herausgeführt, umgeleitet oder warteten außerhalb der Risikogebiete auf neue Anweisungen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur.„Die aktuelle Eskalation trifft das Herz globaler Seehandelsrouten und auch die Schiffe deutscher Reedereien, vor allem aber die Menschen an Bord, unmittelbar“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder. „Für viele unserer Mitgliedsunternehmen ist dies eine akute operative Krise, keine abstrakte geopolitische Entwicklung.“Rund um Iran liegt die Meerenge Straße von Hormus. Für die globale Energieversorgung sowie den Container- und Tankerverkehr sei sie weltweit einer der kritischsten Engpässe. Nach aktuellen Lageeinschätzungen sei die Passage derzeit erheblich eingeschränkt bis gar nicht nutzbar.

PCK-Raffinerie: Rosneft Deutschland bleibt unter Treuhandverwaltung Auf einer neuen Rechtsgrundlage hat die Bundesregierung die Bundesnetzagentur als Treuhänderin für die deutschen Tochtergesellschaften des russischen Energiekonzerns eingesetzt, wie das Wirtschaftsministerium am Samstag in Berlin mitteilte. Sie gilt für die Firmen Rosneft Deutschland GmbH und RN Refining & Marketing GmbH.Die Netzagentur erhält damit auch die Kontrolle über den jeweiligen Anteil an den drei Raffinerien PCK Schwedt in Brandenburg, Miro in Karlsruhe und Bayernoil in Vohburg an der Donau (Bayern), wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums vereint Rosneft Deutschland rund 13 Prozent der deutschen Erdölverarbeitungskapazität auf sich. Die Anordnung gewährleiste vor allem die Versorgung der Bundesländer Berlin und Brandenburg mit Mineralölprodukten und sichere den Standort Schwedt, hieß es.Die EU-Kommission hatte erst vor einer Woche entschieden, dass der Bund dauerhaft die Kontrolle über Rosneft Deutschland übernehmen darf. Es gebe diesbezüglich keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken.

Opec will offenbar Ölförderung stärker ausweitenDas Ölkartell Opec+ erwägt Insidern zufolge wegen der US-israelischen Angriffe auf Iran eine stärkere Ausweitung ihrer Ölförderung als bislang geplant. Dies sagten zwei mit ⁠den Beratungen vertraute Personen am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hätten demnach schon in Erwartung möglicher Lieferausfälle durch den am Samstag begonnenen Militärschlag ihre Exporte erhöht.Eine Entscheidung über eine höhere Fördermenge könnte bei einem für diesen Sonntag geplanten Treffen fallen. Wie stark die Produktion zusätzlich erhöht werden könnte, sei jedoch noch nicht besprochen worden, sagte einer der Insider.Bei dem Treffen von acht Mitgliedsstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und ihrer Verbündeten sollte es ursprünglich nur um eine moderate Anhebung gehen.

Bayern-Präsident gegen „50+1“-Regel  Neue Investoren könnten die Bundesliga wieder spannend machen. Doch dafür müsste ihnen der Einstieg erleichtert werden, sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer vor Journalisten im Münchner Club Wirtschaftspresse. Dem allgemeinen Eindruck, sein Klub sei dem Rest der Liga haushoch überlegen, wollte er derweil nicht widersprechen, berichtet F.A.Z-Korrespondent Henning Peitsmeier. Dennoch steht er fest zu dem nationalen Wettbewerb: „Die Bundesliga braucht den FC Bayern, und der FC Bayern braucht die Bundesliga.“Mehr zu Heiners Blick auf den internationalen Wettbewerb, die Vermarktung der Bundesliga und zur „50+1“-Regel lesen Sie hier: 

Milliarden-Deal: Warner-Übernahme durch Paramount besiegelt Der Hollywood-Konzern Warner Bros. Discovery hat der milliardenschweren Übernahme durch Paramount Skydance zugestimmt. Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden, teilten beide Unternehmen mit. Erst am Donnerstag war der Rivale Netflix aus dem Bieterstreit um Warner Brothers ausgestiegen – und hatte damit den Weg für die Übernahme des Hollywood-Urgesteins durch Paramount eröffnet. Damit dürfte auch der Nachrichtensender CNN unter Kontrolle der Familie des als Trump-Unterstützer geltenden Tech-Milliardärs Larry Ellison wandern.Paramount-Chef David Ellison, der Sohn von Larry Ellison ist, will laut Mitteilung „das Erbe zweier legendärer Unternehmen würdigen“. Der Vorstandsvorsitzende von Warner Bros. Discovery, David Zaslav, zeigte sich „sehr zufrieden mit dem Ergebnis.“Mehr zu den Hintergründen: 

BASF verschärft das SparprogrammDer Chemiekonzern BASF stellt sich nach ​einem deutlichen Ergebnisrückgang auf ein weiteres durchwachsenes Jahr ein ⁠und verschärft sein Sparprogramm. Für das laufende JKahr 2026 stellte der weltgrößte Chemiekonzern am Freitag einen bereinigten Betriebsgewinn (Ebitda) zwischen 6,2 und 7 Milliarden Euro in Aussicht – das ist ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Zuvor vom Finanzdienst Reuters befragte Analysten hatten zuletzt im Schnitt 7,02 Milliarden Euro erwartet. Die laufenden Kosteneinsparprogramme werden beschleunigt: Bis ‌Ende 2026 ‌rechnet das Unternehmen nun mit jährlichen Einsparungen von 2,3 Milliarden Euro statt der zuvor geplanten 2,1 Milliarden.BASF hatte im Januar vorläufige ​Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr ⁠2025 vorgelegt und dabei seine eigene Prognose verfehlt. Der Umsatz sank um ​rund drei Prozent auf 59,7 Milliarden Euro, das bereinigte operative Ergebnis ⁠fiel um mehr als ‌neun Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 2,25 Euro je Aktie ⁠erhalten. Unter dem Strich ⁠stand ein Nettogewinn von 1,6 Milliarden Euro nach 1,3 Milliarden ⁠Euro ​im Vorjahr. ⁠Grund dafür waren vor ​allem Sondererträge im Zusammenhang mit Erstattungen aus Bundesgarantien ‌für die bei Wintershall Dea in Russland enteigneten Vermögenswerte.

Deutsche Bahn feuert offenbar FinanzvorstandDie Deutsche Bahn trennt sich nach einem Medienbericht nach nur drei Monaten von Karin Dohm, die im Vorstand für die Finanzen zuständig ist. Der Aufsichtsrat solle ‌die Abberufung in drei Wochen beschließen, berichtete die \"Süddeutsche Zeitung\" vorab am Donnerstag unter Berufung ‌auf Aufsichtsratskreise. ‌Die Bahn wollte sich dem Bericht zufolge nicht zu der Personalie äußern.Dohm hatte nach dem Bericht den Konzernbetriebsrat gegen sich aufgebracht, als sie im Dezember ohne vorherige Absprache mit den Interessenvertretern eine Gesellschafterweisung zur Aufspaltung der Bahn-Tochtergesellschaft DB ‌Services unterzeichnete. Die Konzernbetriebsratsvorsitzende Heike Moll kritisierte dies scharf und sprach von einem Fehlstart. Dohm war zum 1. Dezember zur Deutschen Bahn gewechselt, nachdem sie zuvor als Finanzchefin bei der Baumarktkette Hornbach gearbeitet ‌hatte.

Gewinn von Holcim bricht ein Der Reingewinn des Schweizer Zementkonzerns Holcim ist im vergangenen Jahr um 73 Prozent auf 387 Millionen Franken eingebrochen. Ausschlaggebend hierfür war der Verkauf des Geschäfts in Nigeria, das dem Konzern einen Währungsverlust von 1,38 Milliarden Franken einbrockte. Bereinigt um diesen Effekt stieg der Reingewinn um knapp vier Prozent auf 1,78 Milliarden Franken, teilte Holcim am Freitag mit. Der Umsatz sank um rund drei Prozent auf 15,7 Milliarden Franken. Dabei schlug der starke Schweizer Franken ins Kontor. Bereinigt um Wechselkurseffekte ist der Umsatz um 2,9 Prozent gestiegen. In diesen Zahlen ist das Geschäft in Nordamerika nicht mehr enthalten. Dieses wurde Mitte vergangenen Jahres unter dem Namen Amrize abgespalten. Daher sinkt die Dividende auf 1,70 Franken je Aktie. Im Vorjahr hatte der Konzern inklusive des Amerikageschäfts noch 3,10 Franken ausgeschüttet. Im laufenden Jahr will Holcim den Umsatz in lokaler Währung um drei bis fünf Prozent erhöhen. Das Betriebsergebnis (EBIT) aus dem laufenden Geschäft soll um acht bis zehn Prozent zulegen. Die EBIT-Marge, die 2025 bei 18,3 Prozent lag, soll also weiter wachsen. 

ITA Airways erlaubt 30-Kilo-Hunde in FlugzeugenAls erste Fluggesellschaft in Europa lässt die italienische Lufthansa-Tochtergesellschaft Ita Airways in ihren Maschinen größere Hunde an Bord. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Künftig sollen in Ita-Flugzeugen Haustiere bis zu einem Gewicht von 30 Kilogramm mitfliegen dürfen, kündigte die Fluglinie in Rom an. In diese Gewichtsklasse können zum Beispiel Schäferhunde, Dalmatiner oder auch Bullterrier fallen. Der Platz für den Vierbeiner muss extra bezahlt werden.Bislang gilt bei den meisten Fluggesellschaften ein Maximalgewicht von acht Kilogramm. Bei Ita sind jetzt schon Hunde bis zu zehn Kilo erlaubt. Das Vorhaben für noch schwerere Tiere gilt einigen in der Branche als Pilotprojekt.Das neue Angebot ist zunächst auf Inlandsflüge innerhalb Italiens begrenzt. Die nationale Flugaufsichtsbehörde Enac hat bereits die Erlaubnis erteilt. Die Hunde müssen aber einen Maulkorb tragen und auch angeleint sein. Ihnen wird immer ein Fensterplatz zugeteilt, wo sie auf einem besonders saugfähigen Teppich auf dem Boden Platz nehmen sollen. Der Besitzer bekommt den Platz daneben.Ita begründet die Neuerung mit dem Wunsch vieler Passagiere, auf Urlaubsreisen ihre Tiere mit in die Maschine zu nehmen. Ihr deutscher Geschäftsführer Joerg Eberhart sagte, Haustiere seien heutzutage vielfach „Teil der Familie“. „Wir möchten, dass jede Reise gemeinsam begonnen und beendet werden kann, ohne Trennungen.“