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18.08.2026
04:10 Uhr
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BASF drosselt wegen Rhein-Niedrigwasser erste Anlagen +++ EBM-Papst geht für 5,1 Milliarden Euro an US-Konzern +++ Nestlé droht Verlust des Russland-Geschäfts +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.

DB Cargo will britische Tochter verkaufenDie krisengeplagte Güterverkehrssparte der Deutschen Bahn will ihre britische Tochter abstoßen. Es gebe bereits Gespräche über einen möglichen Verkauf von DB Cargo UK, sagte ein Bahn-Sprecher am Montag auf Anfrage. Er bestätigte damit einen Bericht von „Sky News“. „Diese Gespräche befinden sich jedoch in einer sehr frühen und unverbindlichen Phase“, so die Bahn. „Deshalb können wir derzeit weder einem möglichen Ergebnis vorgreifen noch Aussagen zu potenziellen Interessenten oder weiteren Details machen.“Hintergrund sei die strategische Ausrichtung von DB Cargo auf das Kerngeschäft im kontinentalen europäischen Schienengüterverkehr. „Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von DB Cargo in ihren Kernmärkten nachhaltig zu stärken und die laufende Transformation des Unternehmens erfolgreich voranzutreiben.“DB Cargo gehört auf der Insel zu den größeren Anbietern und beschäftigt dort rund 2200 Mitarbeiter. Nach eigenen Angaben verfügt DB Cargo UK über 228 Güterzüge und 6450 Waggons, um Fracht zu transportieren. DB Cargo ist seit langem die größte Baustelle im Bahn-Konzern. Gelingt nicht dieses Jahr die Sanierung mit dann schwarzen Zahlen, muss das Unternehmen auf Druck der EU-Kommission zerschlagen werden. In Deutschland sollen 6200 der insgesamt rund 14.000 Stellen abgebaut werden.
BASF drosselt wegen Rhein-Niedrigwasser erste AnlagenDer Chemiekonzern BASF spürt die Folgen des extremen Niedrigwassers am Rhein und kann erste Produkte nicht mehr in vollem Umfang liefern. Zwar gebe es bislang keine signifikanten Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis in diesem Jahr, sagte der Vorstandsvorsitzende Markus Kamieth am Rande des ersten Spatenstichs für den Ausbau des Kombiverkehrsterminals am Stammsitz in Ludwigshafen. Mit jeder weiteren Woche der Dürre steige jedoch das Risiko von Produktionsunterbrechungen.BASF habe einzelne Produktionen schon zurückfahren müssen, aber noch nicht in einem außergewöhnlichen Umfang. „Und wir haben auch schon unsere Kunden informiert, dass wir bei einigen Produkten nicht mehr voll lieferfähig sind\", sagte Kamieth nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Dennoch halte sich die Lage im Rahmen, da der Konzern deutlich besser auf Wetterextreme vorbereitet sei als im Dürrejahr 2018.
Ventilatoren-Hersteller EBM-Papst geht für 5,1 Milliarden Euro an US-KonzernDer württembergische Ventilatoren- und Lüfter-Hersteller EBM-papst wird für mehr als fünf Milliarden Euro in die USA verkauft. Die drei Eigentümerfamilien Sturm, Ziehl und Philippiak verkaufen ihre Anteile an den US-Konzern Madison Air, der bereits zu den Kunden des Unternehmens aus Mulfingen zwischen Heilbronn und Würzburg gehört. EBM-Papst werde dabei mit 5,1 Milliarden Euro bewertet. Den Kaufpreis bezifferte Firmenchef Klaus Geißdörfer am Montag auf 4,775 Milliarden Euro.Die beiden Unternehmen ergänzten sich gut, hieß es in einer Mitteilung. EBM-Papst bekommt mit Madison einen langfristig orientierten Eigentümer, der helfen könne, das Wachstum zu beschleunigen. Die bisher vor allem in Nordamerika aktive Madison Air bekomme mit EBM-Papst Zugang zum europäischen Markt. Im Geschäftsjahr 2025/26 (per Ende März) hatte EBM-Papst einen Umsatz von 2,24 Milliarden Euro erwirtschaftet, bis 2030 will Geißdörfer den Umsatz im Kerngeschäft auf 3,4 Milliarden Euro steigern. Das 1963 gegründete Familienunternehmen beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiter, davon 5800 in Deutschland. (Reuters)
Nestlé droht offenbar Verlust des Russland-GeschäftsNestlé könnte in Russland die Kontrolle über sein dortiges Geschäft verlieren. Das russische Unternehmen KS Logistika hat Präsident Wladimir Putin aufgefordert, fünf russische Nestlé-Gesellschaften unter eine vorübergehende Verwaltung zu stellen, wie die russische Wirtschaftszeitung „Kommersant“ am Montag berichtete. Eine solche Maßnahme könnte laut der Zeitung ein erster Schritt zu einem späteren Eigentümerwechsel sein. Die russische Regierung will die Forderung bis Ende des Jahres prüfen. KS Logistika begründet den Vorstoß demnach unter anderem damit, dass Nestlé seine Produktionskapazitäten nicht ausbaue und keine in Russland hergestellten Waren mehr exportiere.Die Berichte über eine mögliche Zwangsverwaltung belasteten am Montag die Nestlé-Aktie. Der Titel verlor am Vormittag 1,6 Prozent auf 79,70 Franken und war damit der schwächste Wert im Schweizer Leitindex SMI. Nestlé ist bislang nicht von staatlichen Stellen in dieser Sache kontaktiert worden, sagte ein Nestlé-Sprecher der Nachrichtenagentur AWP auf Anfrage. Die Fabriken und Büros arbeiteten weiter und der Konzern erfülle seine Verpflichtungen. Ein Rückzug aus dem Land sei derzeit kein Thema. Nestlé erwirtschaftet laut dem Sprecher in Russland rund 2 Prozent des Konzernumsatzes.
Helsing will offenbar mit Internetkonzern Rakuten Drohnen an japanische Armee verkaufenDas deutsche Drohnen-Start-up Helsing will sein System HX-2 an die japanische Armee verkaufen und hat sich dafür Insidern zufolge Unterstützung vom japanischen Internetkonzern Rakuten geholt. Ein Helsing-Sprecher sagte, die Regierung in Tokio habe eine vorläufige Vereinbarung für das System unterzeichnet. Das Geschäft sei durch einen lokalen Vermittler möglich gemacht worden. Um wen es sich dabei handelt, ließ der Sprecher offen. Zwei mit dem Vorgang vertraute Personen sagten, Helsing arbeite mit dem Internet-Finanzierer Rakuten zusammen.Rakuten-Chef Hideaki Mukai sagte, eine stärkere Einbindung von Start-ups in die japanische Rüstungsbranche sei eine wichtige Chance, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes zu verbessern. Helsing nannte er dabei nicht konkret. Rakuten setze seine Erfahrung und seine Möglichkeiten ein, um Start-ups und staatliche Stellen miteinander in Kontakt zu bringen.Rakuten ist ein japanisches Internetunternehmen, das unter anderem Online-Marktplätze und eine eigene Bank betreibt. Einem der Insider zufolge strebt der Konzern an, ausländischen Rüstungsunternehmen den Zugang zum japanischen Markt zu ebnen. So hat Rakuten zuletzt dem ukrainischen Drohnen-Softwarehersteller Swarmer geholfen, sein System dem japanischen Militär vorzustellen.
Shein strebt offenbar Marktwert von 25 Milliarden Dollar anDer chinesische Onlinehändler Shein strebt Insidern zufolge beim geplanten Börsengang in Hongkong eine Marktkapitalisierung von rund 25 Milliarden US-Dollar an. Abhängig von der Angebotsspanne könnte der Börsenwert auch 28 Milliarden Dollar erreichen, fügte eine der mit dem Börsengang vertrauten Personen am Montag hinzu. Das für Billigmode und schnell wechselnde Kollektionen bekannte Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Die Zeichnungsfrist für den geplanten Börsengang in Hongkong soll am 19. August beginnen. Die Erstnotiz ist für den 28. August vorgesehen.Mit etwa 25 Milliarden Dollar läge der Börsenwert deutlich unter den von Shein bislang angepeilten 30 bis 40 Milliarden Dollar. In den vergangenen Wochen hatten Investoren wegen eines schwächelnden Wachstums Zweifel an diesem Ziel geäußert. Bei einer Finanzierungsrunde im Jahr 2022 war Shein noch mit 100 Milliarden Dollar bewertet worden.Seither weht Shein und anderen chinesischen Billig-Anbietern wie Temu internationaler Gegenwind ins Gesicht: Sie hatten mit einem Direktversand aus der Fabrik zum Endkunden die Zollbestimmungen der Europäischen Union (EU) und der USA umgangen. Die dortigen Behörden reagierten mit einem Mindestzoll beziehungsweise mit einer Aufhebung der Zollfreiheit für Waren unter einem Schwellenwert. Shein rutschte daraufhin im ersten Quartal in die Verlustzone.Der inzwischen in Singapur ansässige Modehändler produziert seine Kleidung in China und vertreibt sie außerhalb der Volksrepublik. Er bringt täglich mehrere tausend neue Kleidungsstücke seiner zehn Marken auf den Markt, die ausschließlich über die eigene Webseite verkauft werden. Das Unternehmen hat zudem ein System entwickelt, um die Produktion rasch an die Nachfrage anzupassen. Dadurch liegt der Anteil unverkaufter Ware nach eigenen Angaben durchgängig im niedrigen einstelligen Prozentbereich. (Reuters)
Niedrigwasser verteuert Baustoffe Das Rekord-Niedrigwasser im Rhein und an anderen Flüssen belastet zunehmend auch Bauherren. Da Transportschiffe deutlich weniger laden können, verzögern sich Lieferungen für die Baubranche, während der Aufwärtsdruck bei den ohnehin hohen Materialpreisen steigt.\"Wir sehen etwa, dass Transporte auf dem Wasser zunehmend schwieriger werden. Das führt auch zu Problemen beim Bau von Mehrfamilienhäusern oder Schulen, da Lieferzeiten sich verlängern\", sagte der Präsident des Verbands Baugewerblicher Unternehmer Hessen, Thomas Reimann, der Deutschen Presse-Agentur. \"Sand und Kies, die sonst oft per Schiff in großen Mengen zu den Betonwerken gelangen, werden knapper und somit teurer.\"Noch sei der Preisanstieg eher überschaubar, aber Baumaterialien und insbesondere Transporte hätten sich in den vergangenen Jahren schon stark verteuert. \"Wir erleben mit dem Niedrigwasser den dritten Preisanstieg innerhalb weniger Jahre nach der Energiekrise im Ukraine-Krieg und dem Iran-Konflikt. Und erfahrungsgemäß bleiben viele Preisanhebungen dauerhaft.\"Auch der Bauindustrieverband HDB warnt vor den Folgen des Niedrigwassers. Wegen der niedrigen Wasserstände schrumpften die Transportkapazitäten für wichtige Güter am Bau, die in großen Mengen per Schiff transportiert werden - darunter Bitumen, Split und Natursteine, aber auch Brenn- und Kraftstoffe sowie mineralische Bauabfälle. \"Im Extremfall werden zusätzliche Schiffe benötigt oder Transporte müssen teilweise doch auf Schiene und Straße verlagert werden\", sagte Hauptgeschäftsführer Tim-Oliver Müller der dpa. Das sei aber nur begrenzt möglich und meist deutlich teurer. (dpa)
Jeff Bezos beteiligt sich beim FC LiverpoolAmazon -Gründer Jeff Bezos steigt beim englischen Spitzenclub FC Liverpool ein. Der 62 Jahre alte US-Amerikaner, einer der reichsten Männer der Welt, ist Teil eines Konsortiums, das sich eine Minderheitsbeteiligung am englischen Spitzenclub gesichert hat. Das teilte der FC Liverpool mit.Das Konsortium wird angeführt von Amit Bhatia, dem Schwiegersohn des milliardenschweren Stahlunternehmers Lakshmi Mittal. Für 30 Prozent der Anteile kassieren die amerikanischen Liverpool-Besitzer der Fenway Sports Group (FSG) der BBC zufolge zwischen 1,5 und 1,8 Milliarden Euro. FSG bleibt Hauptanteilseigner der Reds.„Der FC Liverpool ist immer ein Club gewesen, der über eine Saison hinausschaut und Entscheidungen trifft, die die langfristigen Interessen des Vereins im Sinn haben“, sagte FSG-Präsident Mike Gordon.
Taiwan erwartet elf Prozent WirtschaftswachstumDurch den weltweiten Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) steht Taiwans Wirtschaft vor einem Wachstum von historischem Ausmaß. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte in diesem Jahr um mehr als elf Prozent zulegen und damit so stark wie seit fast 40 Jahren nicht mehr, teilte die nationale Statistikbehörde in Taipeh mit. Sie hob damit ihre Prognose von Mai von knapp zehn Prozent deutlich an. Das letzte Mal verzeichnete sie im Jahr 1987 mit 12,75 Prozent ein höheres Wachstum. „Das Wirtschaftswachstum ist robust, und die KI-Entwicklung ist für Taiwan sehr wichtig\", sagte Statistik-Ministerin Chen Shu-tzu nach einem Bericht des Finanzdienstes Reuters.Die technologieabhängige Inselwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle in der Deckung der enormen Nachfrage nach KI-Chips. Technologiekonzerne wie Nvidia und Apple sind auf die Lieferungen aus Taiwan angewiesen. Dort hat mit dem Konzern TSMC der weltgrößte Auftragsfertiger für Halbleiter seinen Sitz, der als zentraler Profiteur des KI-Trends gilt. Die Statistikbehörde erwartet nun, dass die Exporte in diesem Jahr um gut 41 Prozent steigen werden. Das wäre das stärkste Wachstum seit dem Jahr 1976.
Millionenbetrug an BankkundenDas Bundeskriminalamt (BKA) und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt haben eine internationale Betrügerbande aufgespürt, die Bankkunden um Millionen Euro geprellt haben soll, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Gemeinsam mit Behörden in Brasilien habe man nach mehrjährigen Ermittlungen ein kriminelles Netzwerk ausgehoben und zahlreiche Verdächtige festgenommen, wie BKA und Generalstaatsanwaltschaft gemeinsam mitteilten. Demnach wurden wegen des Verdachts des Computerbetrugs im Online-Banking drei Tatverdächtige in Europa identifiziert. Sie würden nun in Spanien und Bulgarien zur Verantwortung gezogen. Die brasilianischen Behörden gingen zudem unterstützt vom BKA am Donnerstag bei einer Großaktion gegen das Netzwerk vor. Dabei wurden vier mutmaßliche Mitglieder verhaftet und 21 Objekte in sieben Städten durchsucht. Den Beschuldigten werde vorgeworfen, im November 2023 binnen weniger Tage eine Vielzahl nicht autorisierter Abbuchungen von den Konten deutscher Online-Banking-Nutzer ausgeführt zu haben, hieß es. „Das Ausmaß des Schadens liegt im Millionenbereich.\" Nach bisherigen Erkenntnissen hätten die Kriminellen eine Schwachstelle im Buchungsprozess bei einem Zahlungsdienstleister unmittelbar ausgenutzt, die durch ein fehlerhaftes Softwareupdate entstand. Die Täter leiteten demnach die Gelder hauptsächlich nach Brasilien, wo ein Großteil der Summe nach Verschleierungsversuchen ausgezahlt wurde. Ähnlich handelte die Bande mit einem kleineren Teil der Beute in vier europäischen Ländern. Angaben, welche Banken und wie viele Nutzer in Deutschland betroffen waren, wurden nicht gemacht. Die Erkenntnisse der Behörden aus Brasilien sollen nun in die Ermittlungen in Deutschland einfließen.
Deutsche Autoindustrie verliert massenhaft JobsDie einstige deutsche Vorzeigebranche bietet immer weniger stabile Arbeitsplätze. Sie war laut Statistischem Bundesamt der im ersten Halbjahr 2026 am stärksten von Stellenabbau betroffene Bereich. Der Rückgang sei mit 42.300 Beschäftigten und einem Minus von 5,8 Prozent so groß gewesen wie in keiner anderen großen Branche. Als groß gelten hier Branchen mit mehr als 200.000 Beschäftigten. Die Zahl der Mitarbeiter in der Autoindustrie sei auf 691.500 gesunken. Das sei der tiefste Stand seit 20 Jahren. Seit 2005 waren nie weniger Menschen in der Branche beschäftigt. Trotzdem bleibe die Autoindustrie gemessen an der Zahl der Beschäftigten die zweitgrößte Industriebranche nach dem Maschinenbau mit 905.900 Beschäftigten. Die Zahlen beziehen sich auf den Stand zum Ende des ersten Halbjahres, also auf den 30. Juni 2026.
Elon Musk besitzt laut Pflichtmitteilung 48,4 Prozent an SpaceXDer Unternehmer Elon Musk hat einen Anteil von 48,4 Prozent an dem Raumfahrt- und KI-Konzern SpaceX offengelegt. Das Aktienpaket ist aktuell mehr als 900 Milliarden Dollar wert. Dies geht aus einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Demnach übt Musk über die Papiere die alleinige Stimm- und Verfügungsgewalt aus und kommt insgesamt auf mehr als 82 Prozent der Stimmrechte, womit er sich weiterhin weitreichenden Einfluss sichert. SpaceX war am 12. Juni an die Börse gegangen und hatte dabei zeitweise einen Börsenwert von über zwei Billionen Dollar erreicht. Nach anfänglichen Kursverlusten legte die Aktie im August wieder deutlich zu.
Ottobock wird optimistischerDer Prothesenhersteller Ottobock wird nach deutlichen Zuwächsen im zweiten Quartal optimistischer für das laufende Jahr. „Wir blicken auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück, in dem wir uns durch starkes organisches Wachstum schneller als der Markt entwickelt haben“, sagte Unternehmenschef Oliver Jakobi am Donnerstag laut Mitteilung. An der Börse kamen die Quartalszahlen zunächst gut an. Am Nachmittag drehte die Aktie aber in die Verlustzone.Der Konzern steigerte den Umsatz in den drei Monaten bis Ende Juni um 9,7 Prozent auf 458 Millionen Euro. Im Kerngeschäft erzielte Ottobock ein Plus von 10,7 Prozent auf 440 Millionen Euro. Dabei ist unter anderem das Rollstuhlgeschäft ausgeklammert, dessen Verkauf Mitte Juni mitgeteilt wurde. So konzentriert sich Ottobock auf wachstums- und margenstärkere Bereiche.Im Kerngeschäft stieg der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 23 Prozent auf 122,7 Millionen Euro, die entsprechende Marge stieg um 2,8 Prozentpunkte auf 27,9 Prozent. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit 48,5 Millionen Euro gut viermal so viel wie im Vorjahr. Dabei profitierte Ottobock vor allem von guten Geschäften in der europäischen Region EMEA, während der Umsatz aus eigener Kraft in der Region Americas nur leicht zulegte und im asiatisch-pazifischen Raum sogar etwas sank. Letzteres liege aber auch an starken Vorjahreszahlen und Timing-Effekten, hieß es vom Unternehmen.Ottobock-Chef Jacobi traut dem Unternehmen 2026 nun denn auch in der Tendenz mehr Wachstum sowie eine höhere Profitabilität zu als bisher. Für den Umsatz aus eigener Kraft im Kerngeschäft hob er das untere Ende der angepeilten Wachstumsspanne um einen Prozentpunkt an und geht von einem Plus von sechs bis acht Prozent aus.Davon sollen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereffekten nun mehr als 27 Prozent übrig bleiben. Zuvor hatte das Management mehr als 26,5 Prozent in Aussicht gestellt.
So plant Elon Musk das größte Gebäude der WeltDie von Elon Musk geführten Unternehmen Space X und Tesla wollen in Texas die größte Chipfabrik des Planeten hochziehen. Sie wäre dem Plan nach zugleich das der Fläche und dem Volumen nach größte Gebäude Welt. Die Terafab, wie das Projekt heißt, soll demnach auf einer Fläche von mehr als 100 Millionen Quadratfuß entstehen, heißt es in einem Beitrag auf der Homepage von Space X. Dort ist auch eine Illustration zu sehen, wie das Gebäude einmal aussehen soll. Es ist lang gezogen und hat den Grundriss einer Rakete.„Terafab wird sowohl hinsichtlich seiner Mission als auch seiner schieren Größe episch sein und darauf ausgelegt sein, neue Rechenkapazitäten in beispiellosem Umfang und Tempo aufzubauen“, heißt es in dem Beitrag. Und weiter: „In dieser Anlage werden die Fertigung, die Verpackung und das Testen fortschrittlicher Logik- und Speicherbausteine stattfinden.“