FAZ 02.03.2026
13:10 Uhr

Business-Ticker: Feuer in AWS-Rechenzentrum in Arabischen Emiraten


Amazon äußert sich nicht zu möglichem Zusammenhang zu iranischen Angriffen +++ Reederei MSC nimmt keine Buchungen für Nahen Osten mehr an +++ Rosneft Deutschland bleibt unter Treuhandverwaltung des Bundes +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.

Business-Ticker: Feuer in AWS-Rechenzentrum in Arabischen Emiraten

Kräftige Kursgewinne an der Börse von Tel Aviv  Die Unternehmen an der Börse von Tel Aviv haben zum Wochenauftakt deutliche Kursgewinne verbucht. 1212 Kursgewinnern standen lediglich elf Kursverlieren gegenüber. Dabei standen Aktien der Finanz-, Technologie- und Rüstungsindustrie ganz oben auf den Kauflisten der Anleger. Während sich der Krieg in der Region am Montag ausweitete und sich die geopolitische weiter zu verschlechtern schien, zeigte sich der Schekel in einem robusten Zustand und der Anleihemark behauptet. An der Aktienbörse legte der richtungsweisende TA-125-Aktien-Index 5,9 Prozent zu und notierte auf einem Rekordwert von 4249 Zählern. Banken und Versicherungs-Unternehmen standen bei den Kursgewinnern ganz oben. Der Kurs der Aktie des Finanz- und Versicherungshauses Harel Insurance erhöhte sich um 8,6 Prozent, der Preis für einen Anteilsschein von Clal Insurance zog 7,9 Prozent an. Die First International Bank of Israel Fibi sah ihren Kurs um 3,9 Prozent steigen.  Die Aktie des Sicherheitsspezialisten Elbit Systems, der unter anderem das heimische Militär mit Elektronik beliefert, stieg knapp 3,5 Prozent an. Die Papiere des Kamera-Unternehmens erhöhten sich um etwa 8,3 Prozent. Der Anteilsschein der Bau- und Immobiliengesellschaft Azrieli Group verbuchte ein Plus von 3,8 Prozent, der von Airport City legte knapp 5,3 Prozent zu. 

Etappensieg für Alt-Aktionäre von YukosEhemalige Aktionäre des zerschlagenen Ölkonzerns Yukos können Ansprüche gegen Russland von inzwischen mehr als 65 Milliarden Dollar aus einem Schiedsspruch in Großbritannien vollstrecken. Das entschied der Londoner High Court am Montag und gab damit den Klägern die Möglichkeit, die Forderung in England durchzusetzen. Russland hatte argumentiert, der Schiedsspruch dürfe nicht anerkannt oder vollstreckt werden. Die Regierung in Moskau verwies dabei unter anderem auf angeblichen Betrug seitens der früheren Yukos-Eigentümer. Richter Robert Bright wies dies jedoch zurück.„Die von der Russischen Föderation angeführten moralischen Verfehlungen (...) eignen sich schlichtweg nicht als Verteidigungsgrund“, erklärte er am Montag in seiner Urteilsbegründung. Eine Bitte um Stellungnahme bei der russischen Botschaft in London blieb zunächst unbeantwortet. Der Prozess der Vollstreckung dürfte sich über mehrere Jahre hinziehen. Es wird erwartet, dass Russland gegen das Urteil vom Montag Berufung einlegt. Bislang konnten die ehemaligen Investoren jedoch nur 1,6 Millionen Euro durch die Versteigerung von 18 russischen Wodkamarken, darunter Stolichnaya und Moskovskaya, eintreiben.Ein Schiedsgericht in Den Haag hatte den drei ehemaligen Yukos-Aktionären Hulley Enterprises, Yukos Universal und Veteran Petroleum im Jahr 2014 bereits gut 50 Milliarden Dollar zugesprochen. Seitdem kämpfen die Kläger in Großbritannien, den USA und den Niederlanden um die Vollstreckung des Schiedsspruchs, der durch Zinsen auf mehr als 65 Milliarden Dollar angewachsen ist. Yukos war 2006 zerschlagen worden, nachdem der Ölmagnat Chodorkowski sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin überworfen hatte (Reuters).

Rheinmetall schließt Kauf der Lürssen-Marinetochter ab Deutschlands größter Rüstungskonzern Rheinmetall baut künftig auch Schiffe. Der Hersteller von Panzern, Artillerie und Munition gab in Düsseldorf bekannt, dass die Übernahme des Bremer Marineunternehmens NVL abgeschlossen sei. Man habe alle kartellrechtlichen Freigaben erhalten, und der Firmenübergang sei schon zum 1. März erfolgt. Verkäufer ist die Bremer Werftengruppe Lürssen, die künftig nur noch Yachten verkauft und sich von ihrer Marinetochter trennt. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.Das Kürzel NVL steht für Naval Vessels Lürssen, das Unternehmen mit 2100 Beschäftigten hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro angepeilt, circa zehn Prozent davon sollten auf den Betriebsgewinn (Ebit) entfallen. Rheinmetall hat rund 40.000 Beschäftigte, 2025 wollte die Firma deutlich mehr als zwölf Milliarden Euro Umsatz machen. Ihre Jahreszahlen publiziert die größte deutsche Waffenschmiede erst Mitte dieses Monats. 

Muss Deutsche Wohnen Millionenbußgeld zahlen?Zum zweiten Mal muss sich das Landgericht Berlin mit dem Streit um ein Bußgeld in Millionenhöhe gegen den Immobilienkonzern Deutsche Wohnen beschäftigen. Im Jahr 2019 hatte Maja Smoltczyk, damals Berliner Datenschutzbeauftragte, wegen eines Verstoßes gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ein Bußgeld in Höhe von 14,5 Millionen Euro gegen das Unternehmen verhängt. Im Kern des Rechtsstreits steht die Frage, welche Informationen die Deutsche Wohnen von ihren Mietern speichern darf und wann solche Daten wieder zu löschen sind.Dass sich die Berliner Richter nun abermals mit dem prominenten Fall beschäftigen müssen, hat in erster Linie mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus dem Jahr 2023 zu tun. Datenschutzbehörden dürfen auch dann Bußgelder gegen Unternehmen verhängen, wenn keine Ordnungswidrigkeit eines Organs oder Spitzenmanagers festgestellt werden kann, so die damalige Entscheidung des EuGH. Im Fall Deutsche Wohnen stellten die Luxemburger Richter aber auf den Grad der Verursachung ab: Eine Geldstrafe ist nur möglich, wenn der Verstoß „schuldhaft“ begangen wurde. Nach der EuGH-Rechtsprechung muss ein vorsätzliches Handeln oder zumindest eine Fahrlässigkeit vorliegen. Die Deutsche Wohnen hatte bestritten, vorsätzlich gehandelt zu haben. Wie das Landgericht Berlin mit diesen Vorgaben umgeht, dürfte entscheidend für künftige DSGVO-Verfahren gegen Unternehmen in ganz Deutschland sein. Für die Verhandlung hat die Justiz sieben Verhandlungstage angesetzt.

Asien bangt ums ÖlDie allermeisten Lieferungen aus der Straße von Hormus gehen nach Asien. Dort richten sich die Blicke schon auf die Notreserven. Mehrere Regierungen richten Krisenstäbe ein. Lesen Sie den ganzen Artikel der F.A.Z.-Korrespondenten: 

Telekom startet bald KI-Assistenten für Telefonate Die Deutsche Telekom möchte bei Telefonaten den Zugriff auf einen Sprachassistenten mit Künstlicher Intelligenz (KI) bieten. Dieser Service werde „zeitnah“ starten, sagt Telekom-Technologievorstand Abdu Mudesir zum Auftakt der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona. Anrufer und Angerufene sollen bei Anrufen im Mobilfunknetz der Telekom den KI-Assistenten etwa nach Bahnverbindungen oder Hotels fragen können. Die KI wird mit den Worten „Hey Magenta“ aktiviert. Wie die Technik genau funktioniert und was die Telekom damit bezwecken will, haben die F.A.Z.-Redakteure Thiemo Heeg und Jonas Jansen hier analysiert.

Reederei MSC nimmt keine Buchungen für den Nahen Osten mehr anDie weltweit größte Containerreederei MSC mit Sitz in Genf hat angesichts der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten sämtliche Buchungen für Frachttransporte in die Region bis auf Weiteres ausgesetzt. Zudem habe das Unternehmen Schiffe im Golfgebiet sowie auf dem Weg dorthin angewiesen, sichere Schutzräume anzusteuern, teilte die Mediterranean Shipping Company (MSC) am Sonntag mit.Die Sicherheit der Besatzungen habe oberste Priorität, schrieb MSC. Die Lage werde laufend beobachtet, und man arbeite mit den zuständigen Behörden zusammen, um den sicheren Betrieb zu gewährleisten. Buchungen für den Nahen Osten sollen wieder aufgenommen werden, sobald sich die Sicherheitslage verbessere. Kunden würden informiert, falls alternative Häfen für das Entladen von Fracht bestimmt würden, sollte die Situation weitere operative Anpassungen erfordern.Hintergrund der Maßnahmen sind Einschränkungen für den Schiffsverkehr in den strategisch wichtigen Meerengen von Hormus und Bab al-Mandab, die zentrale Routen für den globalen Handel zwischen Europa und Asien darstellen. Die Reederei betreibt aktuell knapp 1000 Containerschiffe und beschäftigt über 200.000 Personen.Die deutsche Reederei Hapag-Lloyd kündigte an, ihren IMX-Containerdienst, der Indien und den Nahen Osten über das Kap der Guten Hoffnung mit dem Mittelmeer verbindet, aufgrund der Sicherheitslage umzuleiten. Aufgrund der sich verschlechternden Sicherheitslage im Nahen Osten infolge des eskalierenden militärischen Konflikts habe man in enger Abstimmung mit den Sicherheitspartnern beschlossen, künftige Trans-Suez-Fahrten durch die Straße von Bab el-Mandeb vorerst auszusetzen, erklärte das Unternehmen auf seiner Website. Zudem kündigte Hapag-Lloyd wegen der Eskalation in Nahost einen „Kriegsrisikozuschlag“ an. Der „War Risk Surcharge“ betrage 1500 Dollar pro Standardcontainer und 3500 Dollar pro Kühlcontainer und Spezialausrüstung, teilt das Unternehmen auf seiner Website mit. Diese würden für Fracht von und nach dem oberen Golf, dem Arabischen Golf und dem Persischen Golf fällig. „Die dynamische Lage rund um die Straße von Hormus und die notwendigen operativen Anpassungen führen zu Störungen im gesamten Netzwerk, die sich auf die Fahrpläne und die Bereitstellung von Ausrüstung auswirken werden“, heißt es zur Begründung. „Dieser Zuschlag gilt für alle Buchungen, die am oder ​nach dem 2. März 2026 ausgestellt wurden und noch nicht versandt wurden, sowie für Fracht, die sich bereits auf dem Wasser befindet, aber noch nicht entladen oder in den/aus dem oberen Golf, den Persischen Golf und den Arabischen Golf geladen wurde“, so Hapag Lloyd.

„Risiken der Aktion eher politisch als ökonomisch“Die größten wirtschaftlichen Risiken der amerikanisch-israelischen Angriffe auf Iran gründen darin, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zum Erliegen kommen könnte. Während Analysten an Finanzmärkten als Folge der Eskalation einen Ölpreisanstieg auf 100 Dollar je Barrel nicht ausschließen, sehen andere Ökonomen die Risiken eher gelassen, berichtet F.A.Z.-Redakteur Patrick Welter.„Wenn die Lieferungen durch die Straße von Hormus ausfallen, kann es zu gewissen Ölpreissteigerungen kommen“, sagte Clemens Fuest, der Präsident des Ifo-Instituts in München, der F.A.Z. Doch die Welt sei nicht mehr so abhängig vom Persischen Golf wie in den Siebzigerjahren. „Der Ölpreisanstieg wird nicht so gewaltig sein, dass er wie damals eine Rezession auslösen könnte“, sagte Fuest: „Es gibt einen gewissen Unsicherheitsschock, aber solange das regional begrenzt bleibt, werden die Auswirkungen regional begrenzt bleiben.“Mehr zur Öl- und Gasproduktion in der Region und Einschätzungen von Moritz Schularick (Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel) und Jörg Krämer (Chefvolkswirt der Commerzbank) lesen Sie hier: 

Opec kündigt Ausweitung der Ölförderung anAcht Ölförderländer wollen ihre Produktionsmengen von April an deutlich stärker anheben als von Analysten ursprünglich erwartet. Insgesamt wird die Tagesproduktion um 206.000 Barrel (je 159 Liter) gesteigert, wie die Kerngruppe des Ölkartells Opec+ nach einer Onlinesitzung mitteilte. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur.Die Gruppe, die von Saudi-Arabien und Russland angeführt wird, erwähnte den jüngsten Krieg im Nahen und Mittleren Osten mit keinem Wort. Stattdessen wurde die Produktionserhöhung mit dem stabilen Ausblick der globalen Wirtschaftslage und niedrigen Ölvorräten erklärt.Analysten der Commerzbank hatten eine Erhöhung von etwa 137.000 Barrel erwartet. Zuletzt hatten die acht Staaten ihr Förderziel im Dezember um diese Menge nach oben geschraubt. Im ersten Quartal 2026 sollte die Förderung nicht mehr ausgeweitet werden. Zur Einordnung: Die globale Ölproduktion betrug nach Angaben der Internationalen Energieagentur zu Jahresbeginn 106,6 Millionen Barrel pro Tag.

Barclays: Ölpreis könnte auf mehr als 100 Dollar steigenDie Bank Barclays geht angesichts der militärischen Eskalation ​in Nahost von einem deutlich steigenden Ölpreis aus. „Die Ölmärkte könnten am Montag mit ⁠ihren schlimmsten Befürchtungen konfrontiert werden“, hieß es in einem Bericht der Bank am Samstag. „Nach derzeitigem Stand gehen wir davon aus, dass Brent 100 US-Dollar erreichen könnte, da ‌der Markt mit der Gefahr einer möglichen Versorgungsunterbrechung angesichts der sich zuspitzenden Sicherheitslage im Nahen Osten zu kämpfen hat.“ Erst am Freitag – vor der militärischen ‌Eskalation – hatte Barclays erklärt, ‌der Ölpreis könnte angesichts der Spannungen rund um Iran auf 80 Dollar steigen.Die Preise waren bereits in den vergangenen Wochen geklettert. Am Freitag hatte sich Öl der Sorte ​Brent um rund zwei Prozent auf 72,48 ⁠Dollar pro Fass (159 Liter) verteuert. Am Samstag taxierten Handelsplattformen den Preis bei rund 80 Dollar.Etwa ein Fünftel ​des weltweit verbrauchten Öls wird durch die Straße von Hormus zwischen Oman und Iran transportiert. ⁠Iran und andere ‌Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) exportieren den größten Teil ihres Rohöls über die Meerenge, vor allem in Richtung Asien. Jede Störung würde entsprechend ein Risiko für die weltweite ⁠Ölversorgung bedeuten und den ⁠Preis potentiell steigen lassen.

Angriff auf Iran: Krisensitzungen bei deutschen ReedereienVon dem Krieg gegen Iran sind deutsche Reedereien mit zahlreichen Schiffen und Besatzungen direkt betroffen. In vielen Unternehmen liefen Krisensitzungen, teilte der Verband Deutscher Reeder (VDR) mit. Schiffe würden – wo immer möglich – aus Gefahrenzonen herausgeführt, umgeleitet oder warteten außerhalb der Risikogebiete auf neue Anweisungen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur.„Die aktuelle Eskalation trifft das Herz globaler Seehandelsrouten und auch die Schiffe deutscher Reedereien, vor allem aber die Menschen an Bord, unmittelbar“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder. „Für viele unserer Mitgliedsunternehmen ist dies eine akute operative Krise, keine abstrakte geopolitische Entwicklung.“Rund um Iran liegt die Meerenge Straße von Hormus. Für die globale Energieversorgung sowie den Container- und Tankerverkehr sei sie weltweit einer der kritischsten Engpässe. Nach aktuellen Lageeinschätzungen sei die Passage derzeit erheblich eingeschränkt bis gar nicht nutzbar.

PCK-Raffinerie: Rosneft Deutschland bleibt unter Treuhandverwaltung Auf einer neuen Rechtsgrundlage hat die Bundesregierung die Bundesnetzagentur als Treuhänderin für die deutschen Tochtergesellschaften des russischen Energiekonzerns eingesetzt, wie das Wirtschaftsministerium am Samstag in Berlin mitteilte. Sie gilt für die Firmen Rosneft Deutschland GmbH und RN Refining & Marketing GmbH.Die Netzagentur erhält damit auch die Kontrolle über den jeweiligen Anteil an den drei Raffinerien PCK Schwedt in Brandenburg, Miro in Karlsruhe und Bayernoil in Vohburg an der Donau (Bayern), wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums vereint Rosneft Deutschland rund 13 Prozent der deutschen Erdölverarbeitungskapazität auf sich. Die Anordnung gewährleiste vor allem die Versorgung der Bundesländer Berlin und Brandenburg mit Mineralölprodukten und sichere den Standort Schwedt, hieß es.Die EU-Kommission hatte erst vor einer Woche entschieden, dass der Bund dauerhaft die Kontrolle über Rosneft Deutschland übernehmen darf. Es gebe diesbezüglich keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken.

Opec will offenbar Ölförderung stärker ausweitenDas Ölkartell Opec+ erwägt Insidern zufolge wegen der US-israelischen Angriffe auf Iran eine stärkere Ausweitung ihrer Ölförderung als bislang geplant. Dies sagten zwei mit ⁠den Beratungen vertraute Personen am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hätten demnach schon in Erwartung möglicher Lieferausfälle durch den am Samstag begonnenen Militärschlag ihre Exporte erhöht.Eine Entscheidung über eine höhere Fördermenge könnte bei einem für diesen Sonntag geplanten Treffen fallen. Wie stark die Produktion zusätzlich erhöht werden könnte, sei jedoch noch nicht besprochen worden, sagte einer der Insider.Bei dem Treffen von acht Mitgliedsstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und ihrer Verbündeten sollte es ursprünglich nur um eine moderate Anhebung gehen.

Bayern-Präsident gegen „50+1“-Regel  Neue Investoren könnten die Bundesliga wieder spannend machen. Doch dafür müsste ihnen der Einstieg erleichtert werden, sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer vor Journalisten im Münchner Club Wirtschaftspresse. Dem allgemeinen Eindruck, sein Klub sei dem Rest der Liga haushoch überlegen, wollte er derweil nicht widersprechen, berichtet F.A.Z-Korrespondent Henning Peitsmeier. Dennoch steht er fest zu dem nationalen Wettbewerb: „Die Bundesliga braucht den FC Bayern, und der FC Bayern braucht die Bundesliga.“Mehr zu Heiners Blick auf den internationalen Wettbewerb, die Vermarktung der Bundesliga und zur „50+1“-Regel lesen Sie hier: