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01.03.2026
09:16 Uhr
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Krisensitzungen bei deutschen Reedereien nach Angriff auf Iran +++ Opec will offenbar Ölförderung stärker ausweiten +++ Rosneft Deutschland bleibt unter Treuhandverwaltung des Bundes +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.

Angriff auf Iran: Krisensitzungen bei deutschen ReedereienVon dem Krieg gegen Iran sind deutsche Reedereien mit zahlreichen Schiffen und Besatzungen direkt betroffen. In vielen Unternehmen liefen Krisensitzungen, teilte der Verband Deutscher Reeder (VDR) mit. Schiffe würden – wo immer möglich – aus Gefahrenzonen herausgeführt, umgeleitet oder warteten außerhalb der Risikogebiete auf neue Anweisungen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur.„Die aktuelle Eskalation trifft das Herz globaler Seehandelsrouten und auch die Schiffe deutscher Reedereien, vor allem aber die Menschen an Bord, unmittelbar“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder. „Für viele unserer Mitgliedsunternehmen ist dies eine akute operative Krise, keine abstrakte geopolitische Entwicklung.“Rund um Iran liegt die Meerenge Straße von Hormus. Für die globale Energieversorgung sowie den Container- und Tankerverkehr sei sie weltweit einer der kritischsten Engpässe. Nach aktuellen Lageeinschätzungen sei die Passage derzeit erheblich eingeschränkt bis gar nicht nutzbar.
PCK-Raffinerie: Rosneft Deutschland bleibt unter Treuhandverwaltung Auf einer neuen Rechtsgrundlage hat die Bundesregierung die Bundesnetzagentur als Treuhänderin für die deutschen Tochtergesellschaften des russischen Energiekonzerns eingesetzt, wie das Wirtschaftsministerium am Samstag in Berlin mitteilte. Sie gilt für die Firmen Rosneft Deutschland GmbH und RN Refining & Marketing GmbH.Die Netzagentur erhält damit auch die Kontrolle über den jeweiligen Anteil an den drei Raffinerien PCK Schwedt in Brandenburg, MiRo in Karlsruhe und Bayernoil in Vohburg an der Donau (Bayern), wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums vereint Rosneft Deutschland rund 13 Prozent der deutschen Erdölverarbeitungskapazität auf sich. Die Anordnung gewährleiste vor allem die Versorgung der Bundesländer Berlin und Brandenburg mit Mineralölprodukten und sichere den Standort Schwedt, hieß es.Die EU-Kommission hatte erst vor einer Woche entschieden, dass der Bund dauerhaft die Kontrolle über Rosneft Deutschland übernehmen darf. Es gebe diesbezüglich keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken.
Opec will offenbar Ölförderung stärker ausweitenDas Ölkartell Opec+ erwägt Insidern zufolge wegen der US-israelischen Angriffe auf Iran eine stärkere Ausweitung ihrer Ölförderung als bislang geplant. Dies sagten zwei mit den Beratungen vertraute Personen am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hätten demnach schon in Erwartung möglicher Lieferausfälle durch den am Samstag begonnenen Militärschlag ihre Exporte erhöht.Eine Entscheidung über eine höhere Fördermenge könnte bei einem für diesen Sonntag geplanten Treffen fallen. Wie stark die Produktion zusätzlich erhöht werden könnte, sei jedoch noch nicht besprochen worden, sagte einer der Insider.Bei dem Treffen von acht Mitgliedsstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und ihrer Verbündeten sollte es ursprünglich nur um eine moderate Anhebung gehen.
Bayern-Präsident gegen „50+1“-Regel Neue Investoren könnten die Bundesliga wieder spannend machen. Doch dafür müsste ihnen der Einstieg erleichtert werden, sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer vor Journalisten im Münchner Club Wirtschaftspresse. Dem allgemeinen Eindruck, sein Klub sei dem Rest der Liga haushoch überlegen, wollte er derweil nicht widersprechen, berichtet F.A.Z-Korrespondent Henning Peitsmeier. Dennoch steht er fest zu dem nationalen Wettbewerb: „Die Bundesliga braucht den FC Bayern, und der FC Bayern braucht die Bundesliga.“Mehr zu Heiners Blick auf den internationalen Wettbewerb, die Vermarktung der Bundesliga und zur „50+1“-Regel lesen Sie hier:
Milliarden-Deal: Warner-Übernahme durch Paramount besiegelt Der Hollywood-Konzern Warner Bros. Discovery hat der milliardenschweren Übernahme durch Paramount Skydance zugestimmt. Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden, teilten beide Unternehmen mit. Erst am Donnerstag war der Rivale Netflix aus dem Bieterstreit um Warner Brothers ausgestiegen – und hatte damit den Weg für die Übernahme des Hollywood-Urgesteins durch Paramount eröffnet. Damit dürfte auch der Nachrichtensender CNN unter Kontrolle der Familie des als Trump-Unterstützer geltenden Tech-Milliardärs Larry Ellison wandern.Paramount-Chef David Ellison, der Sohn von Larry Ellison ist, will laut Mitteilung „das Erbe zweier legendärer Unternehmen würdigen“. Der Vorstandsvorsitzende von Warner Bros. Discovery, David Zaslav, zeigte sich „sehr zufrieden mit dem Ergebnis.“Mehr zu den Hintergründen:
BASF verschärft das SparprogrammDer Chemiekonzern BASF stellt sich nach einem deutlichen Ergebnisrückgang auf ein weiteres durchwachsenes Jahr ein und verschärft sein Sparprogramm. Für das laufende JKahr 2026 stellte der weltgrößte Chemiekonzern am Freitag einen bereinigten Betriebsgewinn (Ebitda) zwischen 6,2 und 7 Milliarden Euro in Aussicht – das ist ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Zuvor vom Finanzdienst Reuters befragte Analysten hatten zuletzt im Schnitt 7,02 Milliarden Euro erwartet. Die laufenden Kosteneinsparprogramme werden beschleunigt: Bis Ende 2026 rechnet das Unternehmen nun mit jährlichen Einsparungen von 2,3 Milliarden Euro statt der zuvor geplanten 2,1 Milliarden.BASF hatte im Januar vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 vorgelegt und dabei seine eigene Prognose verfehlt. Der Umsatz sank um rund drei Prozent auf 59,7 Milliarden Euro, das bereinigte operative Ergebnis fiel um mehr als neun Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 2,25 Euro je Aktie erhalten. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 1,6 Milliarden Euro nach 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Grund dafür waren vor allem Sondererträge im Zusammenhang mit Erstattungen aus Bundesgarantien für die bei Wintershall Dea in Russland enteigneten Vermögenswerte.
Deutsche Bahn feuert offenbar FinanzvorstandDie Deutsche Bahn trennt sich nach einem Medienbericht nach nur drei Monaten von Karin Dohm, die im Vorstand für die Finanzen zuständig ist. Der Aufsichtsrat solle die Abberufung in drei Wochen beschließen, berichtete die \"Süddeutsche Zeitung\" vorab am Donnerstag unter Berufung auf Aufsichtsratskreise. Die Bahn wollte sich dem Bericht zufolge nicht zu der Personalie äußern.Dohm hatte nach dem Bericht den Konzernbetriebsrat gegen sich aufgebracht, als sie im Dezember ohne vorherige Absprache mit den Interessenvertretern eine Gesellschafterweisung zur Aufspaltung der Bahn-Tochtergesellschaft DB Services unterzeichnete. Die Konzernbetriebsratsvorsitzende Heike Moll kritisierte dies scharf und sprach von einem Fehlstart. Dohm war zum 1. Dezember zur Deutschen Bahn gewechselt, nachdem sie zuvor als Finanzchefin bei der Baumarktkette Hornbach gearbeitet hatte.
Gewinn von Holcim bricht ein Der Reingewinn des Schweizer Zementkonzerns Holcim ist im vergangenen Jahr um 73 Prozent auf 387 Millionen Franken eingebrochen. Ausschlaggebend hierfür war der Verkauf des Geschäfts in Nigeria, das dem Konzern einen Währungsverlust von 1,38 Milliarden Franken einbrockte. Bereinigt um diesen Effekt stieg der Reingewinn um knapp vier Prozent auf 1,78 Milliarden Franken, teilte Holcim am Freitag mit. Der Umsatz sank um rund drei Prozent auf 15,7 Milliarden Franken. Dabei schlug der starke Schweizer Franken ins Kontor. Bereinigt um Wechselkurseffekte ist der Umsatz um 2,9 Prozent gestiegen. In diesen Zahlen ist das Geschäft in Nordamerika nicht mehr enthalten. Dieses wurde Mitte vergangenen Jahres unter dem Namen Amrize abgespalten. Daher sinkt die Dividende auf 1,70 Franken je Aktie. Im Vorjahr hatte der Konzern inklusive des Amerikageschäfts noch 3,10 Franken ausgeschüttet. Im laufenden Jahr will Holcim den Umsatz in lokaler Währung um drei bis fünf Prozent erhöhen. Das Betriebsergebnis (EBIT) aus dem laufenden Geschäft soll um acht bis zehn Prozent zulegen. Die EBIT-Marge, die 2025 bei 18,3 Prozent lag, soll also weiter wachsen.
ITA Airways erlaubt 30-Kilo-Hunde in FlugzeugenAls erste Fluggesellschaft in Europa lässt die italienische Lufthansa-Tochtergesellschaft Ita Airways in ihren Maschinen größere Hunde an Bord. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Künftig sollen in Ita-Flugzeugen Haustiere bis zu einem Gewicht von 30 Kilogramm mitfliegen dürfen, kündigte die Fluglinie in Rom an. In diese Gewichtsklasse können zum Beispiel Schäferhunde, Dalmatiner oder auch Bullterrier fallen. Der Platz für den Vierbeiner muss extra bezahlt werden.Bislang gilt bei den meisten Fluggesellschaften ein Maximalgewicht von acht Kilogramm. Bei Ita sind jetzt schon Hunde bis zu zehn Kilo erlaubt. Das Vorhaben für noch schwerere Tiere gilt einigen in der Branche als Pilotprojekt.Das neue Angebot ist zunächst auf Inlandsflüge innerhalb Italiens begrenzt. Die nationale Flugaufsichtsbehörde Enac hat bereits die Erlaubnis erteilt. Die Hunde müssen aber einen Maulkorb tragen und auch angeleint sein. Ihnen wird immer ein Fensterplatz zugeteilt, wo sie auf einem besonders saugfähigen Teppich auf dem Boden Platz nehmen sollen. Der Besitzer bekommt den Platz daneben.Ita begründet die Neuerung mit dem Wunsch vieler Passagiere, auf Urlaubsreisen ihre Tiere mit in die Maschine zu nehmen. Ihr deutscher Geschäftsführer Joerg Eberhart sagte, Haustiere seien heutzutage vielfach „Teil der Familie“. „Wir möchten, dass jede Reise gemeinsam begonnen und beendet werden kann, ohne Trennungen.“
Rekordgewinn für Swiss Re Nach Munich Re und Hannover Rück legt auch der Schweizer Rückversicherungskonzern Swiss Re gute Zahlen für 2025 vor. Wie das Zürcher Unternehmen am Freitag mitteilte, stieg der Reingewinn um 47 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar. Genau wie seine Rivalen profitierte der Konzern davon, dass es im vergangenen Jahr verhältnismäßig wenig Großschäden aus Naturkatastrophen gab.Swiss Re lässt die Aktionäre an dem Rekordgewinn teilhaben und erhöht die Dividende um neun Prozent auf acht Dollar. Zudem sollen im laufenden Jahr eigene Aktien im Wert von bis zu 1,5 Milliarden Dollar zurückgekauft werden. Für den Vorstandsvorsitzenden Andreas Berger sind die erreichten Ergebnisse ein Beleg für die erhöhte Widerstandsfähigkeit des Konzerns, dessen Umsatz allerdings auf 43,1 Milliarden Dollar zurückgegangen ist, nach 45,6 Milliarden Dollar im Vorjahr. Für 2026 peilt Berger einen Reingewinn von 4,5 Milliarden Dollar sowie eine um sieben Prozent erhöhte Dividende an.
Ebay baut 800 Arbeitsplätze abDie Onlineplattform setzt den Rotstift an: Global will Ebay rund 800 Stellen streichen, bestätigt das Unternehmen auf Nachfrage der F.A.Z. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ darüber berichtet. „Wir ergreifen gezielte Maßnahmen, um unsere Struktur an unseren strategischen Prioritäten auszurichten\", hieß es von einer Sprecherin. Von den Plänen sind sechs Prozent der Belegschaft betroffen.Grundlage der Entscheidungen sei, das Organisationsmodell anzupassen, Doppelstrukturen abzubauen sowie zukünftige strategische Prioritäten in den Fokus zu rücken. Die Entscheidung gilt angesichts des Umsatzwachstums von zuletzt nominal acht Prozent auf 11,1 Milliarden Dollar als Überraschung.
Tesla und IG Metall schließen VergleichKurz vor dem Start der Betriebsratswahl in der Fabrik von Tesla in Grünheide haben sich der amerikanische Elektrowagenhersteller und die Gewerkschaft IG Metall vor dem Arbeitsgericht in Frankfurt (Oder) auf einen Vergleich geeignet. Es geht um die Deutungshoheit über die Vorkommnisse während der Betriebsratssitzung vom 10. Februar. Tesla wirft einem Funktionär der Gewerkschaft vor, versucht zu haben, eine Tonaufnahme der Sitzung mit seinem Laptop zu erstellen. Die IG Metall wies den Vorwurf zurück, sprach von einer „kalkulierten Lüge“ und „fingierten Vorwürfen“, mit denen Tesla versuche, die Betriebsratswahl vom 2. bis 4. März zu beeinflussen. Mit dem am Donnerstagnachmittag nach dreistündiger Verhandlung erzielten Vergleich verpflichten sich beide Parteien, ihre Interpretation der Vorkommnisse an der Sitzung nicht zu wiederholen oder zu verbreiten, bis die Betriebsratswahl beendet ist. Danach dürfte der Streit in einem Hauptsacheverfahren vor dem Arbeitsgericht weitergehen.
In Bayern soll ein Zwei-Milliarden-Fusionsreaktor entstehen Der Freistaat Bayern setzt in der am Forschungsstandort München stark vertretenen Kernfusion mit einem Milliardenprojekt ein Zeichen: Gemeinsam mit dem Fusionsenergie-Unternehmen Proxima Fusion, dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) und dem Energiekonzern RWE ist am Donnerstag eine Absichtserklärung unterzeichnet worden, um auf dem Weg über einen Fusionsdemonstrator zum Bau des ersten kommerziellen Magnetfusionskraftwerk zusammenzuarbeiten. „Die Finanzierung dazu wird ein wirklicher Kraftakt sein, das muss man sagen\", erklärte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Allein der Forschungsreaktor wird Söders Angaben zufolge zwei Milliarden Euro kosten. Der Freistaat will sich mit 400 Millionen Euro beteiligen. Das setzt aber eine Förderung durch den Bund voraus. Mindestens weitere 400 Millionen Euro will Proxima Fusion von privaten Investoren einsammeln. Auch RWE will sich finanziell beteiligen. Fusionsenergie gilt als grundlastfähige, saubere und sichere Energieform, die weitgehend unabhängig vom Zugang zu begrenzten Rohstoffen ist. Von einer kommerziellen Anwendung sind viele Projekte aber noch entfernt. Die Befürworter der Kernfusion werben mit der Stärkung von Europas Energiesouveränität und industrieller Wettbewerbsfähigkeit. Darüber hinaus produziere die Fusionsenergie, anders als die Kernspaltung, keine langlebigen radioaktiven Abfälle. In der Absichtserklärung wird ein Fahrplan für Europas erstes ans Netz angeschlossene Magnetfusionskraftwerk aufgezeigt. Als Standort ist dafür Gundremmingen in Bayern vorgesehen. RWE baut dort gegenwärtig das stillgelegte Kernkraftwerk zurück, was Platz für Europas erstes Fusionskraftwerk schafft. Die bestehende Infrastruktur soll entsprechend umgenutzt werden. Mit den Erfahrungen von RWE im Betrieb und zu Genehmigungsverfahren für Kraftwerke erhoffen sich die Partner deutliche Zeit- und Kostenvorteile im globalen Wettbewerb, um das erste kommerzielle Fusionskraftwerk zu errichten. Der Weg dorthin dürfte noch lang sein. Zuvor soll in Garching nahe München ein erster Forschungsreaktor zur Kernfusion entstehen. Nach Angaben von Proxima-Fusion-Chef Francesco Sciortino soll die Anlage in den nächsten sechs, sieben Jahren in Betrieb gehen. Das verlange aber eine echte Weltklasseleistung.
Neuer Chef für die EU-BankenaufsichtDer Franzose François-Louis Michaud wird neuer Chef der EU-Bankenaufsichtsbehörde EBA. Er folgt auf den Spanier José Manuel Campra, dessen Mandat ursprünglich bis zum Mai 2029 gedauert hätte, der sein Amt aber zum 31. Januar vorzeitig niedergelegt hat. Michaud ist derzeit Exekutivdirektor der EBA, also faktisch der stellvertretende Chef der Behörde, die ihren Sitz in Paris hat. Der Wirtschaftsausschuss des für die Personalie zuständigen EU-Parlaments hat die Berufung Michauds am Donnerstag gebilligt. Die Zustimmung des Parlamentsplenums gilt als Formsache. Der studierte Ökonom verbrachte fast sein ganzes Berufsleben mit Fragen der Bankenaufsicht und Bankenabwicklung. Er begann in der französischen Nationalbank, von der er zeitweise an die Federal Reserve Bank of New York entsandt wurde. In den Jahren 2005 bis 2009 arbeitete er bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel, danach bis zum Jahre 2014 bei der französischen Bankaufsichtsbehörde. Danach war er stellvertretender Generaldirektor der Euro-Bankenaufsicht in der Europäischen Zentralbank. Seinen bisherigen Posten in der EBA hat er seit dem Jahr 2020 inne.