FAZ 04.03.2026
13:41 Uhr

Britisches Königshaus: Beatrice und Eugenie hatten offenbar Kontakt zu Epstein


Bislang hielten sich die britischen Prinzessinnen zu Epstein bedeckt. Nun gibt es Hinweise, dass sie sich mit dem Sexualstraftäter nur wenige Tage nach seiner Entlassung im Sommer 2009 trafen.

Britisches Königshaus: Beatrice und Eugenie hatten offenbar Kontakt zu Epstein

Nicht nur Andrew Mountbatten-Windsor und seine frühere Frau Sarah sind in den Strudel der nach und nach veröffentlichten Epstein-Akten geraten. Auch ihre beiden gemeinsamen Töchter, die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie, hatten offenbar mehr mit dem verurteilten amerikanischen Sexualstraftäter Jeffrey ­Epstein zu schaffen, als dem britischen Königshaus lieb sein kann. In den im ­Januar freigegebenen Dokumenten befinden sich offenbar auch einige E-Mails, die zumindest nahelegen, dass die beiden sich zum Beispiel mit Epstein in Miami zu einem Mittagessen trafen. Das Treffen soll nach seiner Verurteilung wegen Prostitution von Minderjährigen im Jahr 2008 und nur wenige Tage nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis im Sommer 2009 stattgefunden haben. Auch soll Epstein die Prinzessinnen danach kontaktiert und gebeten haben, dass sie für Bekannte von ihm Privatführungen durch den Buckingham-Palast geben. Bisher hielten sich die 37 Jahre alte Beatrice und ihre zwei Jahre jüngere Schwester bedeckt zu dem Thema, beide galten aber als zuverlässige Stützen von König Charles III. und ihrem Cousin, Thron­folger Prinz ­William. Die Prinzessinnen sind schon länger verheiratet, die Ältere hat zwei Töchter, die Jüngere zwei ­Söhne. Auch wenn sie nicht zu dem Kreis gehören, der regelmäßig offizielle Ter­mine für das Königshaus wahrnimmt, zu mindestens einem Termin waren die beiden bisher jedes Jahr gern gesehene Gäste: der Pferderennwoche Royal ­Ascot. Nun will die „Daily Mail“ erfahren haben, dass der Palast Beatrice und Eugenie in diesem Jahr zu unerwünschten Personen beim Royal Ascot erklärt habe. Eine Bestätigung des Hofs gibt es dafür bisher nicht, allerdings scheint es, dass den Töchtern des früheren Herzogs von York ihre privaten Kontakte zu Epstein nun auch zum Verhängnis werden.