Der Flughafenbetrieb in Köln/Bonn ist wieder angelaufen, wie der Betreiber auf der Website des Flughafens meldet. „Der reguläre Betrieb wurde wieder aufgenommen“, heißt es da. „Die polizeiliche Maßnahme ist beendet.“ Allerdings könne es „aktuell zu längeren Wartezeiten“ für die Fluggäste kommen. Aufgrund eines Sicherheitsvorfalls war der Flugbetrieb auf dem Flughafen Köln/Bonn in den frühen Morgenstunden weitgehend eingestellt worden. Es habe aber „keine Gefahr für Leib und Leben von Menschen“ bestanden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Für rund zweieinhalb Stunden seien durch die polizeiliche Maßnahme keine Abflüge möglich gewesen. Davon seien etwa ein Dutzend Flüge betroffen gewesen. Diese verspäteten sich zwar nun, aber von Streichungen sei bislang nichts bekannt, sagte der Sprecher. Landungen seien indes von der Sperrung des Sicherheitsbereichs nicht betroffen gewesen. Verdächtige Tasche löste womöglich Räumung aus Um 6.37 Uhr seien die Luftsicherheits-Kontrollstelle geschlossen und der Sicherheitsbereich des Terminals 1 und 2 durch die Bundespolizei geräumt worden. Der Sprecher der Bundespolizei hatte dies als „vorsorgliche Maßnahme“ bezeichnet. Offenbar war eine Tasche, die beim Durchleuchten als verdächtig eingestuft worden war und deshalb noch einmal extra kontrolliert werden sollte, doch direkt an den Besitzer ausgehändigt worden. Ob eine am Vortag neu eingeführte Sicherheitstechnik der Grund für den Vorfall gewesen ist, werde derzeit überprüft, sagte der Sprecher der Bundespolizei. Gesicherte Angaben zur Ursache des Vorfalls seien zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht möglich.
