Lars Eidinger hat während einer Aufführung von Shakespeares „Richard III.“ in der Berliner Schaubühne eine Zuschauerin mit einem Degen am Kopf verletzt. Die Vorstellung am Donnerstagabend wurde daraufhin abgebrochen, wie die „Berliner Zeitung“ berichtete. Demnach war dem 50 Jahre alten Schauspieler in der Szene, in der Richard zum Kampf gegen Richmond antreten will, der Degen aus der Hand gerutscht. Eidinger reagierte laut dem Bericht sofort. Er ging zu der Frau, entschuldigte sich bei ihr und forderte die Technik auf, den Zuschauerraum zu beleuchten. Weil sich dann zeigte, dass die Frau am Kopf blutete, fragte er, ob sich im Raum ein Arzt befinde. Eine Ärztin meldete sich, die sich um die Erstversorgung der Frau kümmerte. Laut der „Berliner Zeitung“ stand Eidinger sichtlich unter Schock. Er brach die Vorstellung selbst ab, das Publikum verließ den Saal. Wie es um den Gesundheitszustand der Zuschauerin steht, war zunächst unklar. „Richard III.“ mit Lars Eidinger in der Hauptrolle läuft schon seit Februar 2015 an der Berliner Schaubühne und gilt als großer Erfolg. In der Regel sind die Aufführungen ausverkauft.
