FAZ 23.01.2026
18:46 Uhr

Austritt aus der WHO: Ein tödliches Rezept aus dem Hause Trump


Die USA ziehen endgültig den Stecker zur Weltgesundheitsorganisation, mit abstrusen Begründungen. Dafür wird nicht nur die Genfer Behörden bluten müssen.

Austritt aus der WHO: Ein tödliches Rezept aus dem Hause Trump

Donald Trump meldet einmal mehr Vollzug, und er kostet auch diesen politisch genüsslich aus: Versprechen gegeben, Versprechen gehalten. Ein Jahr nach seiner Ankündigung und fast 78 Jahre nach der Gründung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), an der sein Land federführend mitgewirkt hat, zieht der US-Präsident den Stecker. Es ist der Stecker, der auch den Intensivpatienten USA von einer der zentralen lebenserhaltenden Maschinen der globalen Gesundheitsversorgung abschneidet. Kein Geld, kein Personal, auch keine Daten mehr – ein „kompletter Rückzug“. Stattdessen werde man die eigene Führerschaft auf dem Feld der globalen Gesundheitsversorgung fortsetzen, und zwar durch „neue Verträge mit Einzelstaaten, dem Privatsektor, Nichtregierungsorganisationen und Glaubensgemeinschaften“.

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Verantwortlicher Redakteur für das Ressort „Wissenschaft“.

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