Wer eine Reise nach Tansania plant, soll die unmittelbare Grenzregion zu Mosambik sowie das Gebiet südlich von Kisiju meiden. Das meldet das Auswärtige Amt (AA). Sicherheitslage in Tansania Tansania hat am 29. Oktober 2025 „gewählt“. Die 65 Jahre alte Suluhu Hassan wurde mit 97,7 Prozent der Stimmen zur Wahlsiegerin ernannt. Die wichtigsten Oppositionskandidaten und die führende Oppositionspartei CHADEMA waren von der Präsidentschafts- und Parlamentswahl jedoch ausgeschlossen. Der Oppositionsführer Tundu Lissu sitzt im Gefängnis. Wahlbeobachter der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) kamen zu dem Schluss, dass „die Wähler in den meisten Gebieten nicht ihren demokratischen Willen zum Ausdruck bringen konnten“. Bei anschließenden Protesten sollen mehrere Hundert Menschen ums Leben gekommen sein. Die Situation habe sich seitdem stabilisiert, bleibe jedoch angespannt, berichtet das Auswärtige Amt auf seiner Website. Was das Auswärtige Amt im Detail rät Sehen Sie von nicht notwendigen Reisen in den südlichen Teil der Region Mtwara (unmittelbare Grenzregion zu Mosambik) sowie zu den Inseln und der Küstenregion südlich von Kisiju ab.Bleiben Sie aufmerksam und meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen. Befolgen Sie die Anweisungen der Sicherheitskräfte.Machen Sie keine Fotos von Sicherheitskräften, militärischen Einrichtungen, Protesten und Ausschreitungen.Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts „ELEFAND“ (steht für „Elektronische Erfassung Deutscher im Ausland“). Worauf Reisende achten sollten Die allgemeine Sicherheitslage hat sich in Tansania seit 2023 verschlechtert. Bei terroristischen Anschlägen auf dem Festland wie auf Sansibar wurden Gotteshäuser und religiöse Führer angegriffen. Überall, insbesondere in Daressalam und in der Region Mtwara nahe der Grenze zur Provinz Cabo Delgado in Mosambik, bestehe laut AA die Gefahr terroristischer Angriffe auf „Orte mit Symbolcharakter“ wie bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, ausländische Botschaften, Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Im gesamten Land ist die Kriminalität relativ hoch. Das Auswärtige Amt warnt neben Taschendiebstahl und Überfällen auch vor Entführungen mit Gelderpressung. Ausländer sollen nicht bei Dunkelheit spazieren gehen.Ist man im Auto unterwegs, sollen Fenster geschlossen und Türen verriegelt bleiben.Des Weiteren seien nicht bewachte Strände, einsam gelegene Gegenden und Strände in Küstenstädten besonders gefährlich.Es wird vor Kriminellen auf Motorrädern gewarnt, die Fußgängern Taschen entreißen.Es sollten nur registrierte Taxis mit weißen Kennzeichen und einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie bestiegen werden, deren Fahrer man persönlich kennt oder die durch vertrauenswürdige Personen vermittelt wurden. Eine weitere Option sind Fahrdienste wie Uber, bei denen die Fahrten nachvollzogen werden können.Fahrer registrierter Taxis holen ihre Fahrgäste innerhalb des Flughafenterminals ab. Die Taxis außerhalb des Flughafengeländes, auch die am Taxistand vor dem Terminal 2, sind zu meiden.Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.
