FAZ 23.12.2025
10:39 Uhr

An Brustkrebs erkrankt: Carla Bruni-Sarkozy beendet ihre Hormontherapie


2019 erhielt Carla Bruni-Sarkozy die Diagnose Brustkrebs. Nun konnte sie nach insgesamt fünf Jahren eine Hormontherapie erfolgreich beenden. Anderen Betroffenen will sie Mut machen.

An Brustkrebs erkrankt: Carla Bruni-Sarkozy beendet ihre Hormontherapie

Carla Bruni-Sarkozy muss im Kampf gegen ihre Brustkrebserkrankung keine Hormone mehr nehmen. Das teilte die Frau des früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy am Wochenende auf Instagram mit. Dazu teilte sie ein Selfie, das sie lächelnd auf einem Bett liegend zeigt. Über ihren Augen liegt eine Packung des Medikaments Tamoxifène, das gegen Brustkrebs eingesetzt wird. Trotz der aggressiven Nebenwirkungen sei sie dankbar für das Medikament, so die 58-Jährige: „Es schützt wirksam vor einem Rückfall, der in den Jahren nach der Diagnose häufig auftritt.“ An andere Betroffene gerichtet schrieb sie: „Ich möchte allen Frauen, die sich in der gleichen Situation befinden, sagen – natürlich ist eine Hormontherapie eine ziemlich schwere Behandlung, aber sie kann dein Leben retten.“ Bruni-Sarkozy bedankte sich außerdem bei ihrem ärztlichen Behandlungsteam. „Ihre Kompetenz und Menschlichkeit waren in dieser Zeit sehr wertvoll.“ Bruni-Sarkozy hatte die Diagnose Brustkrebs 2019 erhalten und vier Jahre später öffentlich gemacht. Sie habe Glück gehabt, teilte sie damals mit: „Der Krebs war noch nicht aggressiv.“ Weil sie regelmäßig zur Mammografie gehe, sei er rechtzeitig entdeckt worden. Die Bekanntmachung nutzte sie damals, um andere Frauen zur regelmäßigen Vorsorge aufzurufen. „Euer Leben hängt davon ab.“