Auch dank der Bundesliga-Spieler Yan Diomande und Bazoumana Touré hat der deutsche WM-Gegner Elfenbeinküste souverän das Viertelfinale beim Afrika-Cup erreicht. Die beiden Stürmer von RB Leipzig und der TSG 1899 Hoffenheim steuerten jeweils einen Treffer zum 3:0-Sieg des Titelverteidigers gegen Burkina Faso bei. Damit trifft die Elfenbeinküste am Samstag (20 Uhr/DAZN) in Agadir auf Rekordgewinner Ägypten mit Liverpool-Star Mohamed Salah.In Marrakesch waren die Ivorer die klar dominierende Mannschaft, vor allem der Top-Sturm mit Amad Diallo von Manchester United und Diomande erspielte sich eine Vielzahl an Chancen. Amad Diallo, der bereits in der Vorrunde zwei Tore erzielt hatte, traf in der 20. Minute zur Führung. Diomande erhöhte kurz darauf auf 2:0 (32.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Touré mit einem Solo-Lauf fast über den gesamten Platz (87.). Die Elfenbeinküste ist am 20. Juni zweiter WM-Gruppengegner der deutschen Elf. Ebenfalls im Viertelfinale des Afrika-Cups steht Algerien mit den Bundesliga-Profis Ramy Bensebaini (Borussia Dortmund), Ibrahim Maza (Bayer Leverkusen), Mohammed Amoura (VfL Wolfsburg) und Fares Chaibi (Eintracht Frankfurt). Beim 1:0 nach Verlängerung gegen die Demokratische Republik Kongo hatten die Nordafrikaner aber große Probleme. Der kurz zuvor eingewechselte Stürmer Adil Boulbina (119.) erzielte das goldene Tor für WM-Teilnehmer Algerien, der bei den jüngsten beiden Turnieren jeweils in der Vorrunde gescheitert war und nun in der Runde der letzten Acht am Samstag in Marrakesch auf Nigeria trifft. Die „Super Eagles“ hatten sich gegen Mosambik (4:0) durchgesetzt. Vor den Augen der französischen Fußball-Legende Zinédine Zidane zeigten dessen Sohn und die anderen Spieler in Rabat eine Partie, die arm war an Höhepunkten. Doch der Favorit tat sich schwer, auch Topstar Riyad Mahrez kam kaum ins Spiel und wurde in der 70. Minute ausgewechselt, Standards brachten ebenso wenig Gefahr. In der Verlängerung war Algerien besser und belohnte sich spät.
