Altruismus gilt als eine der Grundlagen menschlichen Zusammenlebens. Ob Menschen bereit sind zu teilen, zu helfen oder eigene Nachteile in Kauf zu nehmen, beeinflusst das Funktionieren von Gesellschaften. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Studien, dass sich Menschen darin stark unterscheiden: Während einige von sich aus großzügig und kooperativ handeln, reagieren andere stärker auf Eigeninteresse oder situative Anreize. Ein Mangel an altruistischem Verhalten ist außerdem ein Kernmerkmal bei Störungen wie Psychopathie oder Autismus. Kein Wunder also, dass die neurobiologischen Grundlagen des Altruismus viel erforscht werden – auch, um herauszufinden, ob sich das prosoziale Verhalten von außen verstärken lässt.
