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29.12.2025
08:17 Uhr
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Der Unternehmer, der Anwalt, der Immobilienentwickler – immer mehr Menschen in Deutschland steigen statt in die Bahn lieber ins Privatflugzeug. Aber kaum einer will darüber reden.

Ein Mercedes-Geländewagen hält vor dem Einlasstor. Ein Mann steigt aus, drückt seine Zugangskarte an den Öffner, gibt telefonisch Bescheid, dass er da ist, und wartet, bis sich das Tor öffnet. Sein Weg führt nicht in eine Tiefgarage, sondern auf einen Flugplatz. Im Schritttempo fährt er zum Hangar, in dem seine Helikopter stehen. Auf der Rückbank des Autos wartet eine Dogge, während der Mann die Reisetaschen in die Seitenfächer des Helis stopft und die Technik kontrolliert. Wenn in ein paar Minuten auch seine Frau angekommen ist, soll es nach Südfrankreich gehen. Der Immobilienentwickler fliegt selbst. Die Anreise mit dem Auto würde wohl den ganzen Sommertag kosten, mit dem Helikopter sind es zweieinhalb bis drei Stunden. Kein Check-in, keine Wartezeit, einfach los.
Vor zehn Jahren erschütterten die massenhaften Übergriffe von Migranten auf Frauen in Köln die Republik. Eine Rekonstruktion der Ereignisse und ihrer Folgen.
In Dänemark entsteht eine ukrainische Fabrik für Raketentreibstoff. Ein Novum auf NATO-Territorium. An Ort und Stelle machen sich deswegen manche Sorgen.
Vor 80 Jahren erschien das erste Heft einer Zeitschrift, die den Deutschen über die Beschäftigung mit ihrer Historie den Weg in eine demokratische Zukunft zeigen wollte. „Die Gegenwart“ war eine Schöpfung Benno Reifenbergs. Er verstand sie als Platzhalter bis zur Wiedergeburt der Frankfurter Zeitung.
Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.
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