FAZ 26.11.2025
19:27 Uhr

(+) einigung nach drei Jahren: Wie die EU-Staaten Kindesmissbrauch im Internet eindämmen wollen


Kommunikationsdienste sollen unverschlüsselte Kommunikation weiterhin auf freiwilliger Basis kontrollieren dürfen, fordern die Mitgliedstaaten. Doch dem EU-Parlament geht auch das zu weit.

(+) einigung nach drei Jahren: Wie die EU-Staaten Kindesmissbrauch im Internet eindämmen wollen

Wie tief dürfen nationale Behörden in die Privatsphäre von Bürgern eingreifen, um gegen Kindesmissbrauch im Internet vorzugehen? Dreieinhalb Jahre lang haben die EU-Staaten erbittert um diese Frage gerungen, am Mittwoch verständigten sie sich endlich auf eine gemeinsame Verhandlungsposition. Die lässt nur noch freiwillige Maßnahmen von Chat- und Mailanbietern zu – was in der Praxis eine Beschränkung auf unverschlüsselte Kommunikationsdienste bedeutet. Das bleibt deutlich hinter dem ursprünglichen Ansatz der EU-Kommission zurück, geht aber immer noch weiter als die Position des Europäischen Parlaments, mit dem der Rat nun verhandeln muss.

Erzieher sind entscheidend für die Entwicklung von Kindern. Aber sie sind hohen Belastungen ausgesetzt. Was müsste sich ändern?

Kurz nach der Präsidentenwahl in Guinea-Bissau ist ein Machtkampf ausgebrochen. Präsident Umaro Sissoco Embaló soll verhaftet worden sein.

Der frühere Grünen-Chef über die Frage, wann Trainer oder Parteivorsitzende gehen müssen, den anstehenden Parteitag und fehlende Hilfe für die Ukraine.

Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.

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