FAZ 24.02.2026
10:32 Uhr

(+) Zwischen Eigennutz und Gemeinwohl: Welche Interessen Politikberater verfolgen


Wissenschaftliche Politikberatung folgt ökonomischen Gesetzen. Die Akteure liefern keine neutralen „Wahrheiten“ und verfolgen eigene Interessen an Einfluss und Karriere. Soziale Medien verstärken das.

(+) Zwischen Eigennutz und Gemeinwohl: Welche Interessen Politikberater verfolgen

Wissenschaftliche Politikberater haben es als angewandte Sozialwissenschaftler nicht leicht. Einigkeit über die Ursachen und Folgen sozialer und wirtschaftlicher Erscheinungen wie Wachstum, Verschuldung, Arbeitslosigkeit oder der Wirkung von Gesellschaftsrecht auf die Ansiedlung von Unternehmen kann kaum hergestellt werden. Das fängt schon bei der geeigneten statistischen Erfassung von sozialen und wirtschaftlichen Phänomenen an. Es scheint, dass sich jedes theoretische Konstrukt auch irgendwie mit empirischen Daten unterlegen lässt.

Arbeitnehmer sollen fit im Umgang mit Künstlicher Intelligenz werden. Weiterbildungen fördert daher der Staat. Doch nach F.A.Z.-Recherchen geht es vielen Anbietern nur ums Abkassieren. Manch einer spricht gar von „Coronatestzentren 2.0“.

Ralph Wollburg ist ein gefragter Anwalt und gilt als Vertrauter vieler Wirtschaftsbosse. Seit Ende der Achtzigerjahre ist er an den bedeutendsten Industriedeals beteiligt. Ein Gespräch zu seinem 70. Geburtstag.

Onlineportale gewähren nach Buchungen Rückvergütungen von mehreren Hundert Euro. Reisebüros sehen sich in Not, Reiseanbieter fühlen sich um ihre Preishoheit gebracht. Eine Kreuzfahrtreederei zieht sogar vor Gericht.

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