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22.02.2026
13:41 Uhr
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Zu teure Tickets, zu wenige Touristen, enttäuschte Einheimische: Wir sind in Bormio auf die Suche nach dem olympischen Spirit gegangen. Und haben ihn abseits der Skipiste gefunden.

Das Erste, was ich sehe, ist kein Sportler, kein Trainer, kein Zuschauer. Sondern ein schwarzes Pferd. Es steht an einem Hang im Schnee und spitzt die Ohren. Es macht ein paar Schritte auf mich zu und schnaubt. Kurz übertönt das Schnauben das Rauschen des Flusses, der ins Tal fließt. Blickt man sich um, sieht man beschneite Tannen, tiefen Schnee und einen einsamen Pfad, der in den Wald führt. Von Menschen keine Spur.
Von wegen nordische Winterstille: Zwei Dörfer in Finnisch-Lappland zeigen, wie man bei minus 25 Grad richtigen Outdoor-Spaß haben kann. Und ein Schlittenhund sorgt munter für zusätzlichen Lärm.
Olympische Winterspiele sind vor allem Fernsehspiele: Sie bieten schöne Bilder von perfekten Sportstätten. Was aber sieht und erlebt man aus der Nähe? Zum Teil deutlich anders.
Der Abschied des Talents zum FC Bayern schmerzt die Verantwortlichen der Eintracht noch immer. Doch der Klub hat Veränderungen vorgenommen, damit sich die Geschichte nicht wiederholt. Reicht das?
Sportredakteurin.