FAZ 26.12.2025
08:10 Uhr

(+) Wie erkläre ich’s meinem Kind?: Warum es einen zweiten Weihnachtstag gibt


Dass es Länder gibt, in denen nicht schon an Heiligabend, sondern erst am Tag danach Weihnachten gefeiert wird, ist bekannt. Aber warum gibt es einen zweiten Weihnachtstag? Ursprünglich war es eine ganze Woche.

(+) Wie erkläre ich’s meinem Kind?: Warum es einen zweiten Weihnachtstag gibt
Ist das Eis zu glatt? Und wenn man hinfällt? Aber Kinder sollten auch eigene Erfahrungen machen dürfen. (Foto: Focus_on_Nature/Getty Images/iStockphoto)

Klar, für gläubige Christen ist es eines der wichtigsten Ereignisse in der Bibel: An Weihnachten feiern sie die Geburt Jesu, des Mensch gewordenen Gottessohnes, des Heilands, der die Menschen retten und Frieden auf Erden bringen soll. Das hat eine Bedeutung, groß genug für mehr als einen Feiertag. Könnte man meinen. Und werden die beiden anderen wichtigen Ereignisse im Christentum nicht auch zwei Tage lang gefeiert – die Wiederauferstehung Jesu an Ostern nach seinem Tod am Kreuz und an Pfingsten die Ausschüttung des Heiligen Geistes, der mit Gottvater und Jesus zusammen den dreieinigen Gott ausmacht?

Die palästinensische Propaganda nutzt die Weihnachtsgeschichte perfide für ihre Zwecke und bedient dabei alte antijüdische Reflexe. So wird aus der Weihnachtsgeschichte ein Instrument gegen den jüdischen Staat.

Hunderttausende sind in den vergangenen Jahren aus der Kirche ausgetreten, manche haben den Glauben sogar ganz verloren. Im Kloster St. Hildegard in Rüdesheim am Rhein heißen die Nonnen sie trotzdem willkommen.

Redakteur im Feuilleton.

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