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13.01.2026
13:28 Uhr
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Seit fast einem Jahr riegelt Israel mehrere Flüchtlingslager im Westjordanland ab. Die Armee spricht von einer neuen Strategie gegen den Terror – Menschenrechtler von der größten Vertreibungsaktion seit 1967.

Wo ist das Geld hin? Berliner Zahnärzte müssen sich auf Einschnitte bei ihrere Altervorsorge einstellen. (Symbolbild) (Foto: IMAGO/Ivan Acedo)
Mit ausgestrecktem Arm steht Sara Alajmeh auf dem Dach des Gemeindehauses in Tulkarem und zeigt auf die Überreste ihrer Heimat. „Da hinten stand unser Haus“, sagt sie, den Blick auf das Flüchtlingscamp mit den aufgerissenen Straßen gerichtet, das sich gleich gegenüber den Hügel hinaufzieht. Die junge Palästinenserin kann jede Straße, jedes Gebäude des Lagers Nur Schams im Norden des Westjordanlandes benennen, das sie von hier aus so gut überblicken kann. Doch mittlerweile kann sie den Ort, an dem sie ihr ganzes Leben verbracht hat, kaum wiedererkennen. „Es ist schlimm zu sehen, was sie alles zerstört haben“, sagt sie. „Aber noch schlimmer ist es, dass sie uns noch immer nicht nach Hause zurücklassen.“
Neuseeland gehört immer noch zu den Traumzielen von Auswanderern – doch derzeit verlassen mehr Bürger ihre Heimat als je zuvor. Manche ziehen sogar Deutschland vor.
Die FPÖ setzt ihren Höhenflug fort, die Regierungsparteien ÖVP und SPÖ kommen nicht in Schwung. Könnten die alten Zugpferde Christian Kern und Sebastian Kurz die Wende bringen?
Die Koalition sendet Botschaften des Aufbruchs, doch den Menschen im Land fehlt der Glaube. Immerhin scheinen SPD und Union verstanden zu haben: Wir schaffen es zusammen, oder gar nicht.
Redakteurin in der Politik.
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